-
"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben
-
Lagarde tritt im Februar als EZB-Chefin zurück - rechtzeitig zur Frankreich-Wahl
-
"Augsburger Allgemeine": Audi-Aufsichtsrat tagt zu Döllner-Auftritt mit Trump
-
Lagarde-Rücktritt: EZB-Chefin will sich künftig nicht nur zur Geldpolitik äußern
-
Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus
-
Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen
-
US-Wirtschaft zieht im dritten Quartal um 3,4 Prozent an
-
Grönland eröffnet dritten Zivilflughafen - Landebahn geeignet für größere Flugzeuge
-
Deutschland und Südkorea bauen politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus
-
Kosten für Autoreparaturen steigen deutlich stärker als gesamte Verbraucherpreise
-
Neubesetzung vor Wahl in Frankreich: EZB-Chefin Lagarde tritt vorzeitig zurück
-
Ölkonzerne fahren Milliardengewinne ein - Grüne und Linke fordern Übergewinnsteuer
-
Reserve-Freigabe: Französische Tankstellen sollen Preissenkungen weitergeben
-
Chefin von Europäischer Zentralbank Lagarde tritt im Februar vorzeitig zurück
-
Minus 5,8 Milliarden Euro: Volkswagen verfünffacht Verlust im dritten Quartal
-
Kein "Freund" für Kinder: New York verbietet Minderjährigen Nutzung von KI-Begleitern
-
Hoher Rohölpreis: Europäische Ölkonzerne fahren hohe Milliardengewinne ein
-
Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Tatverdächtiger Fahrer festgenommen
-
Volkswagen macht im dritten Quartal 5,82 Milliarden Euro Verlust
-
VW will mehr in China gebaute Autos exportieren
-
"Elon Musk ist ein Genie": Putin äußert sich lobend über US-Tech-Milliardär
-
Trotz KI-Skepsis bei Investoren: Tech-Gigant Samsung meldet Rekord-Quartalsgewinn
-
Keine Änderung bei Euro-Leitzinsen erwartet - EZB-Fokus auf Frankreichs Schuldenkrise
Ifo: Betriebe planen wegen Mindestlohn Stellenstreichungen und Preiserhöhungen
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland steigt zum 1. Januar von 12,82 auf 13,90 Euro pro Stunde - einer Befragung zufolge empfinden viele Betriebe dies als starke Belastung. 37 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, von der Mindestlohnerhöhung "direkt betroffen" zu sein, wie das Münchener Ifo-Institut am Dienstag mitteilte. Viele von ihnen wollen deshalb Stellen streichen, weniger investieren und die Preise erhöhen.
Von den "betroffenen" Unternehmen plant laut Ifo wegen der Mindestlohnerhöhung mehr als jedes fünfte (22 Prozent), Stellen zu streichen. Jedes zweite betroffene Unternehmen will die Preise erhöhung und 28 Prozent planen mit weniger Investitionen.
Besonders häufig wird der Mindestlohn im Gastgewerbe gezahlt. 77 Prozent der Unternehmen in der Branche gaben in der Ifo-Befragung an, von der Erhöhung betroffen zu sein. Auch im Einzelhandel sind es mit 71 Prozent sehr viele Betriebe. In der Industrie zahlt vor allem das Textil- und Bekleidungsgewerbe (62 Prozent) sowie die Lebensmittelbranche (59 Prozent) häufig Mindestlohn. Kaum wirkt sich die Anhebung hingegen im Baugewerbe aus, weil dort ein höherer Branchenmindestlohn gilt.
"Die Reaktionen der Unternehmen zeigen, dass die Anhebung des Mindestlohns in der aktuellen Phase der wirtschaftlichen Schwäche besonders schädlich ist", erklärte der Ifo-Forscher Sebastian Link. Bei der Mindestlohnerhöhung im Jahr 2022 seien wesentlich geringere Effekte erwartet worden. Befragt wurden im Oktober im Rahmen der Ifo-Konjunkturumfrage rund 4600 Unternehmen.
Die unabhängige Mindestlohnkommission hatte die Anhebung des Mindestlohns im Juni empfohlen, das Kabinett setzte die Empfehlung per Rechtsverordnung um. Laut Bundesarbeitsministerium profitieren rund sechs Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von der Erhöhung. Vorangeganen war eine heftigte politische Debatte. In ihrem Koalitionsvertrag hatten SPD und Union formuliert, dass "ein Mindestlohn von 15 Euro im Jahr 2026 erreichbar" sei.
L.Peeters--CPN