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Deutsche Bahn bietet im Fernverkehr künftig Last-Minute-Tickets an
Finanzierung für Deutschlandticket 2026 gesichert - Weitere Preisentwicklung offen
Die Zukunft des Deutschlandtickets ist für die kommenden Jahre gesichert. Nach dem Bundestag stimmte am Freitag auch der Bundesrat für eine entsprechende Änderung des Regionalisierungsgesetzes. Diese sieht vor, dass Bund und Länder weiterhin jeweils 1,5 Milliarden Euro jährlich für das vergünstigte Angebot beisteuern. Der Preis des Monatsabos steigt allerdings im Januar von 58 auf 63 Euro. Wie es ab 2027 preislich weitergeht, ist noch offen.
Mit drei Milliarden - jeweils zur Hälfte von Bund und Ländern - waren bereits in den Jahren 2023 bis 2025 die Einnahmeausfälle bei den Verkehrsbetrieben ausgeglichen worden. Den Unternehmen zufolge reicht die Summe absehbar jedoch nicht aus. Darüber, wer für die Mehrkosten aufkommt, wurde monatelang gestritten. Schließlich vereinbarten Bund und Länder die Anhebung des Ticketpreises.
In dem nun beschlossenen Gesetz sind die drei Milliarden pro Jahr bis 2030 festgeschrieben. Für die Jahre ab 2027 soll ein Kostenindex festgelegt werden, der sich unter anderem an den Löhnen und den Energiepreisen orientieren soll. Gemäß dieses Indexes soll dann jährlich der Abopreis für das Deutschlandticket bestimmt werden.
Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD eigentlich vereinbart, dass es erst ab 2029 Preiserhöhungen über 58 Euro hinaus geben soll. Die Länder hatten in einer Stellungnahme weitere Erhöhungen der Regionalisierungsmittel des Bundes gefordert, "um für die Bürgerinnen und Bürger ein attraktives Nahverkehrsangebot aufrechterhalten zu können".
L.K.Baumgartner--CPN