-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
-
"Ausschlaggebend war der Tankrabatt": Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
-
Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
-
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
-
Chemie-Industie: Evonik lehnt Übernahmeangebot von BASF ab
-
Friedenspflicht in Metall- und Elektroindustrie endet - Warnstreiks ab Sonntag
-
Leichtes Wachstum: Deutsche Wirtschaft trotzt hohen Energiepreisen und Niedrigwasser
-
Airline: Bei Bolsonaro-Flucht verwendetes Flugzeug wurde aus den USA bezahlt
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - Schlechtere Chancen für Ausbildungssuchende
-
Bahn prüft Reduzierung des Zugverkehrs für mehr Pünktlichkeit
-
Amazons Cloud-Geschäft boomt - Konzernumsatz und -gewinn aber unter Erwartungen
-
Deutschlands Wirtschaft im dritten Quartal leicht gewachsen
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - 44.000 mehr Arbeitslose als im Vorjahr
-
Quartalsgewinn von Audi eingebrochen - Autobauer korrigiert Prognose nach unten
-
"Handelsblatt": Deutsche Autohersteller hoffen auf Zoll-Erleichterungen in den USA
ADAC: Spontanes Laden von E-Autos an Autobahnen deutlich teurer als mit Vertrag
Das spontane Laden von E-Autos an der Autobahn ist einer Stichprobe zufolge oft deutlich teurer als das Laden mit Vertrag. "Ad-hoc-Laden ohne Vertragsbindung ist beim gleichen Anbieter bis zu 62 Prozent teurer als in einer vertragsbasierten Variante ohne Grundgebühr", erklärte der ADAC am Mittwoch in München. Der Automobilclub forderte eine "regelmäßige Marktüberwachung und mehr Wettbewerb auf dem Lademarkt".
Der ADAC verwies auf "eklatante Preisunterschiede" in der Stichprobe: Demnach mussten Kunden etwa bei EWE Go für das spontane Laden 84 Cent pro Kilowattstunde bezahlen - hatten sie einen Vertrag geschlossen, waren es nur 52 Cent. Bei EnBW wurde mit 87 Cent pro Kilowattstunde der höchste Preis für spontanes Laden fällig, 59 Cent kostete es mit Vertrag. Die günstigsten Anbieter waren Citywatt und EAM, bei denen ohne Vertrag jeweils 64 Cent pro Kilowattstunde fällig wurden.
Der ADAC kritisierte einen "untragbaren Zustand": Durch die hohen Preise für spontanes Laden würden Kunden in Verträge gedrängt. Dabei sei ein "niederschwelliger Zugang und ein unkompliziertes Laden mit der Debit- oder Kreditkarte (...) für den Hochlauf der Elektromobilität entscheidend", fuhr der Automobilclub fort.
Überdies seien die Ladekosten oft noch intransparent. Auch bemängelte die Organisation die von manchen Betreibern erhobene "Vorautorisierungsgebühr" von bis zu 150 Euro. Diese werde beim spontanen Laden vor dem einzelnen Ladevorgang erhoben, der Differenzbetrag aber je nach Bank erst Tage später rückerstattet.
Das ADAC forderte, eine "Markttransparenzstelle für Ad-hoc-Ladepreise beim Bundeskartellamt" einzurichten. Eine solche habe sich "am Kraftstoffmarkt bewährt" und sei auch beim Ladestrom "im Sinne der Verbraucher".
C.Peyronnet--CPN