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Verband kritisiert niedrigen Frauenanteil bei Investitionsgipel im Kanzleramt
Der Verband der Unternehmerinnen (VdU) hat den geringen Frauenanteil beim Investitionsgipfel im Kanzleramt bemängelt. "Made for Germany - aber offenbar nicht made for Frauen. Dass bei einem Gipfel dieser Größenordnung nur eine weibliche CEO vertreten war, ist nicht nur ein Signal des Stillstands, sondern Ausdruck eines strukturellen Problems", sagte VdU-Geschäftsführerin Evelyne de Gruyter den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut Vorabmeldung von Dienstag.
Frauen werden de Gruyter zufolge in Führungspositionen weiterhin ausgebremst - trotz Qualifikation und Leistung. "Wer die Zukunft des Wirtschaftsstandorts gestalten will, muss alle Perspektiven mit einbeziehen", sagte de Gruyter weiter. "Alles andere ist nicht nur gestrig. Es ist schlicht und einfach nicht zukunftsfähig."
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatten sich am Montag mit Vertreterinnen und Vertretern der Initiative "Made for Germany" getroffen. Dazu haben sich nach Angaben der Initiative 61 "führende Unternehmen und Investoren" zusammengeschlossen. Auf dem abschließenden Gruppenfoto waren neben den vielen männlichen Teilnehmer lediglich zwei Frauen zu sehen: Wirtschaftsministerin Reiche und die Vorstandschefin der Commerzbank, Bettina Orlopp.
H.Cho--CPN