-
Früherer EZB-Chef Draghi erhält Aachener Karlspreis
-
Grünes Licht des Senats: Neuer US-Zentralbankchef Warsh kann Freitag antreten
-
Zustimmung des Senats: Neuer US-Zentralbankchef Warsh kann Amt am Freitag antreten
-
Arzt in Brandenburg wegen Kindesmissbrauchs in 130 Fällen angeklagt
-
EU-Behörde: Keine Hinweise auf Mutation von Hantavirus
-
Tesla will in Grünheide 1500 Stellen für Batteriezellenfertigung schaffen
-
ADAC: Spritpreise erneut gesunken - Tankrabatt kommt "großteils" an
-
Charles III. stellt inmitten von Debatte über Premier Starmer Regierungsprogramm vor
-
IEA: Wegen Hormus-Blockade werden Ölreserven im Rekordtempo angezapft
-
Gericht: Beschäftigte von Ryanair-Tochter können in Berlin Betriebsrat gründen
-
Erste Auslandsreise von Prinzessin Kate seit ihrer Krebsdiagnose
-
Kreuzfahrtschiff in Bordeaux unter Quarantäne: Magen-Darm-Beschwerden
-
Neue Regeln für den Heizungskeller: Bundeskabinett beschließt Reform der Reform
-
Managerin: Autohersteller BYD aus China spricht über Kauf von Werken in Europa
-
Buchautor: Brigitte Macron verliert Einfluss auf ihren Mann
-
Bundeskabinett beschließt Ausschreibung neuer Gaskraftwerke
-
Ein Ticket für mehrere EU-Länder: Brüssel will lange Zugreisen einfacher machen
-
Bundeskabinett verabschiedet neues Heizungsgesetz
-
"Mogelpackung": Verbraucherschützer gewinnen gegen Milka-Hersteller
-
Sieg für Asterix-Verlag: Kein Markenschutz für Waffen namens "Obelix"
-
Studie: Väter kümmern sich bei Kinderbetreuung häufiger um flexible Aufgaben
-
TUI "trotz aller Herausforderungen in der Welt" zuversichtlich
-
Neues Heizungsgesetz im Bundeskabinett
-
Proteste in Argentinien gegen Kürzung staatlicher Gelder für Universiäten
-
Landgericht Bremen gibt Urteil zu Milka-"Mogelpackung" bekannt
-
Prinzessin Kate reist erstmals seit Krebserkrankung wieder ins Ausland
-
EU-Kommission will lange Zugreisen einfacher machen
-
China fordert Pakistan zu stärkerer Vermittlertätigkeit im Iran-Krieg auf
-
Schluss mit Vorkasse beim Tierarzt: Deutschlands erste Tierkrankenversicherung mit echter Versichertenkarte ist da!
-
Agnete Kirk Kristiansen wurde zum Chair der LEGO Foundation berufen
-
Verband der Automobilindustrie rechnet mit noch mehr Stellenabbau bis 2035
-
Özdemir sieht Wahl zum Ministerpräsidenten als Ermutigung für Kinder von Migranten
-
Favoriten Finnland und Griechenland ziehen in ESC-Finale ein
-
Weltweiter Weinkonsum sank 2025 um 2,7 Prozent
-
Pentagon: Kosten des Iran-Kriegs auf 29 Milliarden Dollar gestiegen
-
Buhrufe bei Kanzlerrede: Merz fordert Reformbereitschaft - auch bei der Rente
-
Zoll meldet massiven Anstieg von E-Commerce-Sendungen
-
Iran-Krieg: US-Inflation im April auf Drei-Jahres-Hoch
-
Reichinnek fordert "Energiekrisengeld" und Neun-Euro-Ticket
-
Dutzende Staaten beraten in Japan über Schutz der Antarktis
-
Deutschland im Visier staatlicher Cyberangriffe - KI spielt immer größere Rolle
-
Kraftstoffpreise treiben Inflation - Preisanstieg im April dennoch eher moderat
-
Erfolge in 80er Jahren: Ehemaliger Relax-Sänger Peter Volkmann gestorben
-
Für 99,99 Euro hin und zurück: DB bietet Familien-Sommerferien-Ticket an
-
Debatte um Social-Media-Verbot: Von der Leyen stellt EU-Gesetz in Aussicht
-
Väter bei Geburt von Kindern heute im Schnitt älter als vor 30 Jahren
-
Ex-Ministerpräsident Kretschmann will im Ruhestand reisen und wandern
-
Nach Tomahawk-Absage der USA: Ukraine bietet weitreichende Drohnen und Raketen an
-
Kraftstoffpreise lassen Inflation im April erneut steigen
-
Ärztepräsident Reinhardt: Kassen-Sparpaket erst nach der Sommerpause beschließen
Zahl der Firmenpleiten im April deutlich gestiegen
Die Zahl der Firmenpleiten ist im April erneut deutlich gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat beantragten 11,5 Prozent mehr Unternehmen Insolvenz, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das sind demnach insgesamt 2125 Firmen. Die Forderungen der Gläubiger wurden mit 2,5 Milliarden Euro beziffert. "Der höchste April-Wert seit elf Jahren signalisiert klar, dass Deutschland nach wie vor große Standortprobleme hat", erklärte Volker Treier, Chefanalyst der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).
Im April des vergangenen Jahres hatten die Forderungen bei weniger Insolvenzen mit 11,4 Milliarden deutlich höher gelegen. Das sei darauf zurückzuführen, dass vor einem Jahr mehr "wirtschaftlich bedeutende Unternehmen" Insolvenz beantragt hätten als im April 2025, erklärte das Statistikamt.
Auf 10.000 Unternehmen kamen im April 2025 dem Statistikamt zufolge 6,1 Unternehmensinsolvenzen. Die meisten Fälle entfielen auf den Bereich Verkehr und Lagerei mit 11,3 Fällen pro 10.000 Unternehmen. Darauf folgten das Bau- und das Gastgewerbe.
"Die Welle der Unternehmensinsolvenzen schwillt weiter an", erklärte DIHK-Chef Treier. Er verwies auf "hohe Kosten für Arbeit und Energie, ein in vielen Bereichen lähmendes Bürokratiedickicht und erhebliche Unsicherheiten im internationalen Geschäft". Zudem gebe es "Unternehmen, die nach Jahren kraftloser Konjunktur und andauernder Krisen ohnehin geschwächt sind".
Dem Statistikamt zufolge gab es im April 2025 auch 6238 Verbraucherinsolvenzen. Das bedeutet einen Anstieg von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Das Statistikamt veröffentlichte auch vorläufige Angaben für Juni dieses Jahres. Demnach stiegen die Firmenpleiten gegenüber Juni 2024 voraussichtlich weniger stark um 2,4 Prozent.
Bei den Angaben für Juni handelt es sich laut Statistischem Bundesamt um einen Frühindikator, da die Anträge auf Regelinsolvenz erst nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt also in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.
St.Ch.Baker--CPN