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Zahl von Habilitationen in Deutschland 2025 leicht gestiegen
Die Zahl der Habilitationen an deutschen Hochschulen ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Insgesamt schlossen 1571 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Verfahren erfolgreich ab, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Dies waren 0,4 Prozent mehr als 2024 mit 1564 Habilitationen. Die Habilitation ist ein akademischer Qualifikationsnachweis für eine besondere Befähigung für Lehre und Forschung in einem Fachbereich.
Der Frauenanteil unter den Habilitierten ging demnach leicht zurück: 2025 waren 554 der Habilitierten Frauen, ihr Anteil lag damit bei 35 Prozent. Im Vorjahr hatte er noch bei 36 Prozent gelegen. Die Zahl der männlichen Habilitierten stieg dagegen um 2,1 Prozent von 996 auf 1017.
Die meisten Habilitationen entfielen wie in den Jahren zuvor auf die Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften. Mit 911 Verfahren machten sie 58 Prozent aller Habilitationen aus. Auf den sogenannten Mint-Bereich entfielen 16 Prozent - dazu zählen naturwissenschaftliche, mathematisch oder technisch orientierte Fächer. Die Geisteswissenschaften machten 13 Prozent der Habilitationen aus.
Dabei war der Frauenanteil laut den Statistikern im Mint-Bereich besonders niedrig. Dort lag er 2025 bei nur 22 Prozent. In den Geisteswissenschaften lag er bei 39 Prozent, in der Humanmedizin bei 36 Prozent.
Das Durchschnittsalter der Habilitierten lag wie in den Vorjahren bei 42 Jahren. Zwölf Prozent der Habilitationen in Deutschland wurden von ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern abgeschlossen.
A.Mykhailo--CPN