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Geplantes Ende der 50-Euro-Grenze beim Einkauf in Deutschland polarisiert
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Letzte Nachrichten
Sinkende Zahlungsmoral in deutscher Wirtschaft wegen Energiekosten
Wegen der steigenden Energiekosten sinkt in der deutschen Wirtschaft Woche für Woche die Zahlungsmoral. Die hohen Kosten sorgten dafür, dass Unternehmen ihre Rechnungen verspätet oder gar nicht bezahlen, warnt die Auskunftei Creditreform, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Dienstag berichtete. "Das Ausfallrisiko bei Unternehmen steigt derzeit fast wöchentlich", sagte Patrik-Ludwig Hantzsch von Creditreform der Zeitung.
Zoll beschlagnahmt an Münchner Flughafen gebratene Antilopen
Zwei gebratene Antilopen haben Zöllner bei einer Gepäckkontrolle am Flughafen München entdeckt. Sie waren im Gepäck einer Reisenden aus dem westafrikanischen Ghana versteckt und fielen den Beamten bei der Röntgenkontrolle auf, wie das Hauptzollamt München am Dienstag berichtete.
Österreich kritisiert "nationale Alleingänge" bei Gaspreisbremse
Die deutschen Pläne für eine Gaspreisbremse stoßen im Nachbarland Österreich auf Skepsis. Er sei "im Prinzip" für einen solchen Mechanismus, sagte der österreichische Kanzler Karl Nehammer der "Welt" vom Dienstag. "Aber diese Gaspreisbremse kann nur europäisch organisiert sein. Nationale Alleingänge verbieten sich", auch weil diese die Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Binnenmarkt verzerren könnten.
Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Kürbisernte im vergangenen Jahr so hoch wie noch nie
Ob als Gericht oder Deko für Halloween - der Boom von Kürbissen hält an. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden im vergangenen Jahr 99.100 Tonnen Speisekürbisse in Deutschland geerntet, das waren 14 Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie noch nie seit Beginn der Erfassung 2006. Binnen zehn Jahren stieg die Erntemenge damit um 43,6 Prozent.
Ifo-Analyse: Immer mehr Stornierungen im Wohnungsbau
Im Wohnungsbau gibt es angesichts der hohen Materialkosten und Energiepreise immer mehr Stornierungen. Nach einer Analyse des Münchner Ifo-Instituts waren im September 16,7 Prozent der befragten Unternehmen davon betroffen, nach 11,6 Prozent im August. Wegen der hohen Preise und Finanzierungszinsen sei die "Planungssicherheit dahin", warnte das Institut am Dienstag.
Putin empfängt IAEA-Chef Grossi in St. Petersburg
Der russische Präsident Wladimir Putin empfängt am Dienstag den Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi. Die beiden werden sich nach Angaben des Kreml in St. Petersburg treffen. Das Gespräch erfolgt vor dem Hintergrund der wiederholten Angriffe rund um und auf das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja in den vergangenen Monaten. Das größte Atomkraftwerk Europas im Süden der Ukraine ist seit März von russischen Truppen besetzt.
Jahrestagungen von IWF und Weltbank in Washington begonnen
In Washington haben die diesjährigen Jahrestagungen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) begonnen. Das Treffen mit Vertretern aus mehr als 180 Staaten steht diesmal im Zeichen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, der massive negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat. Wichtige Themen bei dem einwöchigen Treffen sind die Energiekrise, die Ernährungskrise, der Kampf gegen die Inflation, die Befürchtung einer weltweiten Rezession und die Schuldenkrise.
Gas-Kommission schlägt Einmalzahlung und teilweisen Preisdeckel ab März vor
Im Kampf gegen die hohen Gaspreise hat die eingesetzte Expertenkommission ein zweistufiges Entlastungsverfahren vorgeschlagen. In einem ersten Schritt soll der Staat die Abschlagszahlungen für diesen Dezember komplett übernehmen, sagte die Kommissionsvorsitzende Veronika Grimm am Montag bei der Vorstellung des Zwischenberichts des Gremiums. Möglichst ab März soll dann ein Grundkontingent gedeckelt werden.
Drei US-Forscher zu Finanzkrisen erhalten Wirtschaftsnobelpreis
Zum Abschluss der Nobelpreisverleihungen hat die Königliche Akademie der Wissenschaften in Stockholm den ehemaligen Chef der US-Zentralbank, Ben Bernanke, sowie die US-Ökonomen Douglas Diamond und Philip Dybvig mit der Auszeichnung für Wirtschaftswissenschaften geehrt. "Ihre Analysen waren von großer praktischer Bedeutung bei der Regulierung der Finanzmärkte und der Bewältigung von Finanzkrisen", erklärte das Gremium am Montag zur Begründung. Sie hätten "unser Verständnis der Rolle der Banken in der Wirtschaft (...) erheblich verbessert".
Tesla-Modelle in zwei Segmenten im September mit meisten Zulassungen
Modelle des US-Elektroautoherstellers Tesla haben im September die Zulassungen in zwei Marktsegmenten dominiert. Der Tesla Model 3 führte in der Kategorie "Mittelklasse" die Statistik an, der Tesla Model Y bei den SUV, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Montag mitteilte. Der Tesla-SUV war demnach mit 9846 Neuzulassungen insgesamt der beliebteste Neuwagen, gefolgt vom VW Golf, der mit 7095 die Kompaktklasse anführt.
Wirtschaftsnobelpreis geht an Trio um Ex-US-Zentralbankchef Bernanke
Mit dem diesjährigen Wirtschaftsnobelpreis werden der ehemalige Chef der US-Zentralbank Fed, Ben Bernanke, sowie die US-Ökonomen Douglas Diamond und Philip Dybvig geehrt. Das gab die Königliche Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm bekannt. Mit ihrer Arbeit hätten sie "unser Verständnis der Rolle der Banken in der Wirtschaft, insbesondere während Finanzkrisen, sowie der Regulierung der Finanzmärkte erheblich verbessert", erklärte das Gremium zur Begründung.
Neue ICE-Verbindung zum Frankfurter Flughafen und Nachtzug von Berlin nach Zürich
Im neuen Fahrplan der Deutschen Bahn ist unter anderem eine neue ICE-Direktverbindung von Hamburg zum Frankfurter Flughafen sowie eine Nachtzuglinie von Berlin nach Zürich vorgesehen. Die ICE-Linie Basel−Köln–Dortmund über Frankfurt wird bis nach Hamburg verlängert, wie die Bahn am Montag mitteilte. Der neue Nachtzug von Berlin nach Zürich hält demnach etwa in Erfurt, Halle und Leipzig.
Gas-Kommission schlägt zweistufiges Verfahren gegen hohe Gaspreise vor
Im Kampf gegen die hohen Gaspreise hat die eingesetzte Expertenkommission ein zweistufiges Entlastungsverfahren vorgeschlagen. In einem ersten Schritt soll der Staat die Abschlagszahlungen für diesen Dezember komplett übernehmen, wie die Kommissionsvorsitzende Veronika Grimm am Montag bei der Vorstellung eines Zwischenberichts erläuterte. In einem zweiten Schritt sollen ab März 2023 bis Ende April 2024 bei 80 Prozent eines geschätzten Grundkontingents die Preise auf zwölf Cent pro Kilowattstunde abgesenkt werden.
Twitter sperrt Kanye West nach antisemitischem Beitrag
Nach einem als antisemitisch eingestuften Beitrag von Kanye West auf Twitter hat der Onlinedienst das Konto des US-Rappers gesperrt. Wests Account sei wegen Verstößen gegen die Twitter-Regeln gesperrt, sagte eine Sprecherin des Kurzmitteilungsdienstes am Sonntag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP. Das Instagram-Mutterhaus Meta wiederum erklärte, Beiträge des Rappers in dem Onlinedienst seien wegen Regelverstößen entfernt worden, sein Zugriff auf seinen Account sei eingeschränkt worden.
EY: Größte US-Banken verdienen trotz Einbruchs doppelt so viel wie europäische
Trotz eines Gewinneinbruchs haben die größten US-Banken im ersten Halbjahr noch immer doppelt so viel Gewinn erzielt wie die großen europäischen Institute. Nach einer Analyse der Beratungsfirma EY verbuchten die nach Bilanzsumme zehn größten US-Banken einen Nettogewinn von 76,7 Milliarden Euro - das waren wegen eines schwächelnden Investmentgeschäfts 20 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Britische Zentralbank kündigt wegen drohender Finanzkrise weitere Maßnahmen an
Die britische Zentralbank hat angesichts einer drohenden Finanzkrise infolge der angekündigten Staatsverschuldung weitere Maßnahmen zur Stabilisierung der Märkte angekündigt. Sie halte sich "bereit", das Ankaufprogramm für langfristige Staatsanleihen fortzusetzen, erklärte die Bank of England am Montag. Das bisherige Ankaufprogramm läuft am Freitag aus.
Inlandstourismus im August wieder auf Vor-Corona-Niveau
Der inländische Tourismus in Deutschland hat im August wieder das Niveau von vor der Corona-Pandemie erreicht. Die Beherbergungsbetriebe verzeichneten landesweit 58,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das waren vier Prozent mehr als im Vorjahresmonat und 0,6 Prozent mehr als im August 2019.
Expertenkommission zur Gaspreisbremse stellt "Zwischenbericht" vor
Die Expertenkommission zur Gaspreisbremse stellt am Montag den bisherigen Stand ihrer Arbeit vor. Die drei Vorsitzenden des von der Bundesregierung eingesetzten Gremiums äußern sich am Vormittag (10.30 Uhr) in Berlin zu einem "Zwischenbericht", wie die Bundespressekonferenz am Sonntag ankündigte. Die Kommission tagte auch am späten Sonntagabend noch. Einzelne Mitglieder hatten zuvor die Erwartungen an umfassende Ergebnisse schon am Montag gedämpft.
Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften wird bekanntgegeben
Die Bekanntgabe der diesjährigen Nobelpreise geht am Montag (11.45 Uhr) in Stockholm mit der Auszeichnung in der Kategorie Wirtschaftswissenschaften zu Ende. Der Wirtschafts-Nobelpreis geht im Gegensatz zu den anderen Preisen nicht direkt auf das Testament des Preisstifters Alfred Nobel zurück. Er wurde 1968 von der Schwedischen Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel ins Leben gerufen und wird seit 1969 verliehen.
Selbstgebauter Sprengkörper an Bahnhof in Thüringen gefunden
Am Bahnhof Straußfurt in der Nähe von Erfurt in Thüringen ist am Sonntagvormittag ein selbstgebauter Sprengkörper gefunden worden. Ein Zeuge habe einen verdächtigen Gegenstand neben dem Bahnsteig gefunden und die Polizei alarmiert, teilte die Polizeiinspektion Sömmerda am Nachmittag mit. Wer den Sprengkörper am Bahnhof deponiert habe, sei bislang nicht bekannt.
Australische Klimaaktivisten kleben sich an Picasso-Gemälde fest
Zwei Klimaaktivisten haben sich in Melbourne an einem Picasso-Gemälde festgeklebt. Die beiden klebten ihre Hände nach Polizeiangaben am Sonntag an dem Acrylglas-Schutz über dem Anti-Kriegs-Bild "Massaker in Korea" in der Nationalgalerie des australischen Bundesstaates Victoria fest.
Ruf nach besserem Schutz für Infrastruktur nach Bahn-Sabotage
Nach der gezielten Sabotage am Kabelnetzwerk der Deutschen Bahn werden Rufe nach einem besseren Schutz für kritische Infrastruktur in Deutschland laut. Vertreter der Ampel-Parteien sowie der CDU forderten dies am Wochenende als Konsequenzen der Vorfälle. Bundespolizei und Staatsschutz übernahmen derweil die Ermittlungen. Einem Medienbericht zufolge wird ein staatlicher Akteur als Urheber der Sabotage nicht ausgeschlossen.
Mann in München in seiner Wohnung von Skorpion gestochen
Ein 32-Jähriger aus München ist in seiner Wohnung von einem Skorpion gestochen worden. Der junge Mann habe beim Aufstehen von der Couch in der Nacht auf Sonntag einen "schmerzhaften Stich" verspürt, erklärte die Feuerwehr. Offenbar war das Tier unbemerkt bei der Rückreise von einem Urlaub in Kalifornien nach Deutschland und in die Wohnung des Mannes und seiner Partnerin gelangt.
Mitglied der Gas-Kommission: Beratungen über Preisbremse werden noch andauern
Die Beratungen der Experten zur Gaspreisbremse dauern voraussichtlich länger als erwartet. "Die Arbeit der Kommission wird auch nach Montag weitergehen", sagte die Ökonomin Karen Pittel, die Mitglied des von der Bundesregierung eingerichteten Gremiums ist, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben). Für Sonntag waren eigentlich die Schlussberatungen der Kommission angesetzt. Gewerkschaften und Unternehmen forderten rasche Klarheit zur Ausgestaltung der Maßnahme.
Streik legt erneut Zugverkehr in Großbritannien lahm
In Großbritannien hat erneut eine massive Streikaktion landesweit den Zugverkehr lahmgelegt. Rund 40.000 Eisenbahner forderten am Samstag höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen - nur ein Fünftel der im Fahrplan vorgesehenen Züge war unterwegs. Die britische Transportgewerkschaft RMT riet den Reisenden am Samstag, "nur dann mit dem Zug zu fahren, wenn es unbedingt notwendig" sei.
AfD-Anhänger protestieren in Berlin gegen die Ampel-Regierung
Tausende Anhänger der AfD sind am Samstag dem Aufruf der rechtsnationalen Partei gefolgt und haben in Berlin gegen die Politik der Ampel-Regierung protestiert. Unter dem Motto "Energiesicherheit und Schutz vor Inflation - unser Land zuerst" versammelten sich die Rechten am frühen Nachmittag vor dem Berliner Reichstag, wie AFP-Reporter berichteten. Nach Polizeiangaben waren insgesamt zehn Gegendemonstrationen und -kundgebungen angemeldet worden.
Bahnstörung in Norddeutschland behoben - Zugverkehr läuft wieder an
Die technische Störung der Deutschen Bahn in Norddeutschland ist behoben. Der Zugverkehr, der am Morgen eingestellt worden war, "läuft aktuell wieder an", erklärte die Bahn auf ihrer Website am Samstagvormittag. Es könne "wegen der Nachwirkungen" jedoch weiterhin zu Ausfällen und Verspätungen kommen, auch sei in den ersten wieder verkehrenden Zügen mit einer sehr hohen Auslastung zu rechnen.
Bahn stellt Regional- und Fernverkehr in Norddeutschland vorübergehend ein
Die Deutsche Bahn hat den Zugverkehr in Norddeutschland am Samstagmorgen weitgehend eingestellt. "Grund dafür ist ein Ausfall des digitalen Zugfunksystems", erklärte das Unternehmen. "Die Störung betrifft den Regional- und Fernverkehr in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein."
Rosafarbener Diamant für fast 58 Millionen Dollar versteigert
Für fast 58 Millionen Dollar (rund 59 Millionen Euro) ist in Hongkong ein rosafarbener Diamant versteigert worden. Der 11,15 Karat schwere Williamson Pink Star erzielte damit den zweithöchsten Preis, der bisher bei einer Auktion für einen Edelstein gezahlt wurde, wie das Auktionshaus Sotheby's am Freitag mitteilte.
Bahn stellt Fernverkehr in Norddeutschland vorübergehend ein
Aufgrund einer "technischen Störung an der Strecke" hat die Deutsche Bahn den Fernverkehr in Norddeutschland vorerst eingestellt. Es komme zu kurzfristigen Zug- und Halteausfällen, teilte die Deutsche Bahn am Samstagmorgen auf ihrer Webseite mit.
Friedensnobelpreis für Aktivisten in Belarus, Russland und der Ukraine
Der Friedensnobelpreis ist in diesem Jahr ein Signal in Richtung des vom Ukraine-Krieg erschütterten Osteuropa: Das Nobelkomitee verlieh die renommierte Auszeichnung am Freitag in Oslo an den belarussischen Politiker und Menschenrechtsaktivisten Ales Bjaljazki, die russische Menschenrechtsorganisation Memorial und die ukrainische Menschenrechtsorganisation Zentrum für bürgerliche Freiheiten (CCL). Die Preisträger hätten einen "außergewöhnlichen Beitrag" dazu geleistet, Kriegsverbrechen, Menschenrechtsverletzungen und Machtmissbrauch zu dokumentieren, sagte die Vorsitzende des Komitees, Berit Reiss-Andersen, in ihrer Begründung.
Österreich klagt wegen Einstufung von Atomkraft als nachhaltig vor EuGH
Österreich klagt wegen der von der EU-Kommission geplanten Einstufung von Atomenergie als nachhaltig vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. "Atomkraft und Gas sind weder grün noch nachhaltig. Deshalb haben wir wie angekündigt eine Klage gegen die Taxonomieverordnung der EU-Kommission eingereicht', erklärte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Freitag in Wien. Sie bestätigte damit einen Bericht der österreichischen Zeitung "Kurier".