-
Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
EY: Größte US-Banken verdienen trotz Einbruchs doppelt so viel wie europäische
Trotz eines Gewinneinbruchs haben die größten US-Banken im ersten Halbjahr noch immer doppelt so viel Gewinn erzielt wie die großen europäischen Institute. Nach einer Analyse der Beratungsfirma EY verbuchten die nach Bilanzsumme zehn größten US-Banken einen Nettogewinn von 76,7 Milliarden Euro - das waren wegen eines schwächelnden Investmentgeschäfts 20 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Europas zehn größte Finanzinstitute verdienten in dieser Zeit weniger als halb so viel - nämlich 36 Milliarden Euro. Das war ein Rückgang um vier Prozent.
Allein die US-Großbank JPMorgan Chase legte ein Konzernergebnis von umgerechnet 16,2 Milliarden Euro vor. Die Bank of America erzielte ein Nettoergebnis von 12,7 Milliarden Euro. Bei den europäischen Banken standen die britische HSBC (8,5 Milliarden Euro) und die französische BNP Paribas (5,3 Milliarden Euro) am besten da; die Deutsche Bank als einziges deutsches Institut unter den zehn größten Banken erzielte 2,4 Milliarden Euro.
Auch der Börsenwert der von EY analysierten Banken war zuletzt unter Druck. Die zehn größten europäischen Institute verzeichneten bis Ende September einen Rückgang um 20 Prozent auf 396 Milliarden Euro. Der Börsenwert der US-Banken sank in dem Zeitraum um 18 Prozent auf 1,2 Billionen Euro. Damit sind die größten US-Banken derzeit fast dreimal so viel wert wie die größten europäischen Geldinstitute.
Zwar hätten sich die europäischen Banken "trotz eines insgesamt sehr schwierigen geopolitischen und wirtschaftlichen Umfelds" im ersten Halbjahr zufriedenstellend entwickelt, erklärte EY am Montag. So sei etwa das Eigenkapital weiter gestiegen.
Jedoch müssten sich die Institute - auch jenseits des Atlantiks - wegen der drohenden Rezession auf "kräftigen Gegenwind" einstellen. So drohten Kreditausfälle, außerdem werde die Branche durch die hohe Inflation und das schwindende Verbrauchervertrauen belastet.
H.Müller--CPN