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Minus 5,8 Milliarden Euro: Volkswagen verfünffacht Verlust im dritten Quartal
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Hoher Rohölpreis: Europäische Ölkonzerne fahren hohe Milliardengewinne ein
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Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Tatverdächtiger Fahrer festgenommen
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Volkswagen macht im dritten Quartal 5,82 Milliarden Euro Verlust
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VW will mehr in China gebaute Autos exportieren
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"Elon Musk ist ein Genie": Putin äußert sich lobend über US-Tech-Milliardär
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Trotz KI-Skepsis bei Investoren: Tech-Gigant Samsung meldet Rekord-Quartalsgewinn
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Keine Änderung bei Euro-Leitzinsen erwartet - EZB-Fokus auf Frankreichs Schuldenkrise
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Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
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US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
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US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
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Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
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Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
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Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
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Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
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Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
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Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
Letzte Nachrichten
Reiche will Rente an Lebenserwartung koppeln und lehnt höhere Spitzensteuer ab
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat sich mit mehreren Vorschlägen zur Sozial- und Steuerpolitik klar gegen den Koalitionspartner SPD gestellt. In einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" vom Freitag schlug sie erneut ein späteres Renteneintrittsalter vor. Dieses müsse "behutsam, aber verbindlich an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden".
Extreme Bedingungen: Artemis-Crew nach Mond-Umrundung auf dem Rückweg zur Erde
Den vier Artemis-Astronauten steht nach ihrem spektakulären Flug um den Mond die Rückkehr auf die Erde bevor - ein technisch und emotional äußerst spannender Moment. "Feiern können wir erst, wenn die Crew sicher auf dem Schiff ist", sagte am Freitag der stellvertretende NASA-Administrator Amit Kshatriya. Wenn alles gut geht, landen die Astronauten um 17.07 Uhr Ortszeit (Samstag, 02.07 Uhr MESZ) im Pazifischen Ozean vor der Küste von San Diego - und werden dann von einem Schiff "eingesammelt".
Streik des Kabinenpersonals: Zahlreiche Lufthansa-Flüge gestrichen
Wegen eines Streiks des Kabinenpersonals bei der Lufthansa sind am Freitag zahlreiche Flüge ausgefallen. An den Flughäfen Frankfurt am Main und München wurden am Morgen Verbindungen etwa nach Dublin, Mailand, Brüssel und Nizza annulliert, wie aus der Webseite der Lufthansa hervorging. Noch bis 22.00 Uhr soll der Streik dauern, zu dem die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) bei der Kernmarke Lufthansa und der Tochter Cityline aufgerufen hatte.
Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Verbraucherschützer: Entlastung bei Stromkosten kommt bei Haushalten kaum an
Die vom Bund angekündigte Entlastung privater Haushalte bei den Stromkosten kommt Berechnungen von Verbraucherschützern zufolge längst nicht im versprochenen Umfang an. In "fast allen untersuchten Regionen" werde die in Aussicht gestellte jährliche Entlastung von 100 Euro deutlich verfehlt, teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Freitag auf der Grundlage eines Marktchecks mit. Im Schnitt sparen Haushalte mit einem Normalverbrauch demnach 56 Euro im Jahr.
Iran-Krieg: Trump nennt kritische rechte Kommentatoren "dumme Leute"
US-Präsident Donald Trump hat sich erbost über bekannte Kommentatoren aus seinem eigenen politischen Lager gezeigt, die sich gegen den Iran-Krieg ausgesprochen haben. "Das sind dumme Leute, sie wissen es selbst, ihre Familien wissen es und alle anderen wissen es auch", schrieb Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) in einer wütenden Tirade in seinem Online-Dienst Truth Social.
Wegner fordert schnelle Entlastungen bei Spritpreisen
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat angesichts hoher Spritpreise schnelle Entlastungen gefordert. "Die Menschen brauchen jetzt die Entlastung", sagte Wegner am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Die Belastungen seien mittlerweile "unzumutbar" für die Menschen und Unternehmen. Wegner sprach sich dafür aus, vorübergehend die CO2-Bepreisung mindestens zu senken oder "vielleicht sogar auszusetzen". Zudem brauche es einen Spritpreisdeckel, forderte Wegner.
Energiepreisschock: Inflation steigt im März auf 2,7 Prozent
Die sprunghaft gestiegenen Preise für Benzin, Diesel und Heizöl haben die Inflationsrate im März auf den höchsten Stand seit rund zwei Jahren getrieben: Sie lag bei 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte und damit seine erste Schätzung bestätigte. Im Februar hatte sich die Teuerung noch auf 1,9 Prozent abgeschwächt. Ähnlich hoch wie im März war sie zuletzt im Januar 2024 mit 2,9 Prozent gewesen.
Iran-Krieg: Geschäftsklima der Reisebranche deutlich verschlechtert
Das Geschäftsklima bei Reisebüros und -veranstaltern hat sich wegen des Iran-Krieges deutlich verschlechtert: Der Branchenindikator des Ifo fiel von minus 14,8 Punkten im Februar auf minus 41,7 Punkte im März, wie das Institut in München am Freitag mitteilte. Die geopolitische Situation führe zu hoher Verunsicherung bei Reisenden und Reiseunternehmen, besonders für Reisen über die Golfstaaten im Nahen Osten.
Eintägiger Streik des Kabinenpersonals der Lufthansa hat begonnen
Bei der Lufthansa hat am Freitag ein eintägiger Streik des Kabinenpersonals begonnen. Am Flughafen Frankfurt am Main wurden am Morgen mehrere Flüge annulliert, wie auf der Website des Flughafens zu sehen war. Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat bis 22.00 Uhr zum Streik bei der Kernmarke Lufthansa und der Tochter Cityline aufgerufen.
Finanzminister Klingbeil trifft Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat die Spitzen von Unternehmensverbänden und Gewerkschaften wegen der Energiepreiskrise zu einem Treffen am Freitagvormittag in Berlin geladen. Neben den wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs für Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbraucher soll es nach Angaben von Klingbeils Ministerium auch um "möglichst zielgenaue" Entlastungen gehen.
Trump warnt Teheran vor Erheben von Mautgebühren in Straße von Hormus
US-Präsident Donald Trump hat Teheran vor dem Erheben von Mautgebühren in der Straße von Hormus gewarnt. "Es gibt Berichte, dass der Iran Tanker, die durch die Straße von Hormus fahren, zur Kasse bittet", erklärte Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. "Das sollten sie besser nicht tun, und falls doch, sollten sie sofort damit aufhören."
Französischer Rechtspopulist Bardella zeigt sich mit italienischer Prinzessin
Der Rechtspopulist und die Prinzessin: Gut ein Jahr vor der französischen Präsidentschaftswahl hat der rechtspopulistische Parteichef Jordan Bardella sich Hand in Hand mit der schwerreichen Prinzessin Maria Carolina von Bourbon-Sizilien gezeigt und damit eine Debatte über eine mögliche PR-Strategie ausgelöst. Eine Fotoreportage in der Klatschzeitschrift "Paris Match" zeigt den 30 Jahre alten Chef der Partei Rassemblement National (RN) bei einem offensichtlich inszenierten Spaziergang auf Korsika mit der acht Jahre jüngeren Adligen.
US-Botschafter weist Vorwurf der Wahl-Einmischung in Ungarn zurück
Zwei Tage nach dem Besuch von US-Vizepräsident JD Vance in Budapest haben die USA den Vorwurf der Einmischung in die an diesem Sonntag stattfindende ungarische Parlamentswahl zurückgewiesen. Der US-Botschafter bei der Europäischen Union, Andrew Puzder, sagte der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag in Brüssel, zwar habe Vance, wie auch US-Präsident Donald Trump, sehr deutlich seine Unterstützung für den amtierenden Regierungschef Viktor Orban kundgetan, dies sei jedoch nicht als Wahl-Einmischung zu verstehen. Ungarn kündigte unterdessen an, US-Rohöl im Wert von 500 Millionen Dollar zu kaufen.
Künstliche Intelligenz: US-Botschafter für die EU fordert engere Zusammenarbeit
Der US-Botschafter für die EU, Andrew Puzder, hat für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) einen Abbau europäischer Hürden für US-Unternehmen gefordert. "Europa wird es nicht ins Rennen der KI-Wirtschaft schaffen, indem es andere nach unten zieht", warnte Puzder am Donnerstag im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Er forderte eine engere Zusammenarbeit im Wettbewerb mit China.
Iran-Krieg: IWF-Chefin erwartet Ernährungskrise und bis zu 50 Milliarden Dollar Hilfsbedarf
Infolge des Iran-Kriegs rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einer Ernährungskrise und nötigen Finanzhilfen von bis zu 50 Milliarden Dollar (rund 43 Milliarden Euro) für besonders bedürftige Länder. IWF-Chefin Kristalina Georgieva sagte am Donnerstag in Washington laut vorab verbreitetem Redetext, mindestens 45 Millionen Menschen seien dann voraussichtlich von Hunger betroffen. Die Nachfrage nach kurzfristigen IWF-Hilfen werde auf "zwischen 20 und 50 Milliarden US-Dollar steigen".
Strahlenalarm in Baden-Württemberg: Weitere Analyse schließt Polonium aus
Nach einem Polonium-Verdacht im baden-württembergischen Vaihingen an der Enz haben eingehendere Untersuchungen eine erste Entwarnung bestätigt. Die mit entsprechender Beschriftung im Garten eines Wohnhauses gefundene Dose enthalte keine Spuren des radioaktiven Polonium-Isotops 210, teilte das Landesumweltministerium in Stuttgart am Donnerstag mit. Demnach geht von dem Inhalt des kleinen Behälters keine Alphastrahlung aus, was Polonium kategorisch ausschließt.
Studie: Deutsche Rüstungsbranche kann Nachfrage der Bundeswehr nicht bedienen
Die deutschen Rüstungsunternehmen können nach Einschätzung eines Beratungsunternehmens die Nachfrage durch die Bundeswehr auf absehbare Zeit nicht bedienen. Die deutschen Streitkräfte seien daher noch lange von Waffenimporten abhängig, berichtete der "Spiegel" am Donnerstag unter Berufung auf eine Modellrechnung der internationalen Strategieberatung Strategy&. Demnach könnte bis 2035 eine Lücke von bis zu 117 Milliarden Euro zwischen der Beschaffungsnachfrage und dem Wert der von deutschen Unternehmen produzierten Rüstungsgüter klaffen.
Fauchende Katze versperrt Treppenhaus: Nächtlicher Polizeieinsatz in Bremen
Eine mit einer fauchenden Katze in einem Treppenhaus konfrontierte Frau hat in der Nacht zum Donnerstag in Bremen die Polizei eingeschaltet. Wie die Beamten in der Hansestadt am Donnerstag mitteilten, wusste sich die 19-Jährige nach eigenen Angaben nicht mehr anders zu helfen, nachdem ihr das Tier eine Stunde lang den Rückweg in ihre Wohnung versperrt hatte.
Merz bereitet offenbar Entlastungen vor - höhere Pendlerpauschale im Gespräch
Angesichts der weiterhin hohen Energiepreise konkretisieren sich in der Bundesregierung offenbar die Pläne für steuerliche Entlastungen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist einem Bericht der "Bild"-Zeitung vom Donnerstag zufolge offen für eine Erhöhung der Pendlerpauschale von derzeit 38 Cent auf bis zu 45 Cent je Kilometer. Zudem sei er für eine Senkung der Stromsteuer. Die Überlegungen zur Pendlerpauschale stießen beim Koalitionspartner SPD allerdings auf Kritik.
Spritpreise: Bundeskartellamt fordert von Raffinerien Infos zur Preissetzung
Das Bundeskartellamt hat die Raffinerien in Deutschland aufgefordert, Informationen zum Zustandekommen der Spritpreise zu liefern. "Die Unternehmen müssen uns über ihre Kostenstrukturen aufklären und zeigen, dass ihre Preise gerechtfertigt sind", erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt am Donnerstag. Er wies jedoch Forderungen zurück, dass seine Behörde für sinkende Preise an den Tankstellen sorgen solle.
Industrieproduktion im Februar ohne Schwung - Einbußen im Baugewerbe
Auch vor Beginn des Iran-Kriegs ist die Industrieproduktion in Deutschland nicht recht in Schwung gekommen: Sie sank im Februar im Vormonatsvergleich um 0,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. In der Pharmaindustrie ging die Produktion dabei stark um 4,4 Prozent zurück, in der Automobilindustrie dagegen stieg sie um 1,7 Prozent.
Wirtschaftsforscher: Höchste Zahl an Insolvenzen im ersten Quartal seit 20 Jahren
Im ersten Quartal sind nach Analysen von Wirtschaftsforscher so viele Unternehmen pleite gegangen wie seit 20 Jahren nicht. In den ersten drei Monaten des Jahres verzeichnete das Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) 4573 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften. "Das ist der höchste Stand seit dem dritten Quartal 2005, und somit liegen die Insolvenzzahlen auch höher als im Zuge der großen Finanzkrise 2009", erklärten die Forschenden am Donnerstag.
Deutsche Exporte vor Iran-Krieg gestiegen - DIHK sieht "nur kurzes Aufatmen"
Deutschlands Exporte sind vor dem Beginn des Iran-Kriegs deutlich angestiegen. Die Ausfuhren kletterten im Februar im Vergleich zum Vormonat um 3,6 Prozent auf einen Wert von 135,2 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Februar 2025 war das ein Anstieg um 2,9 Prozent. Das sei jedoch "nur ein kurzes Aufatmen" gewesen, warnt die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK).
Bei Techniker Krankenkasse nutzen gut acht Prozent der Versicherten E-Akte
Bei der Techniker Krankenkasse (TK) nutzt bisher rund eine Million Versicherte aktiv die elektronische Patientenakte. "Die Zahl der Anmeldungen steigt kontinuierlich", erklärte der TK-Vorstandsvorsitzende Jens Baas am Donnerstag. Allerdings bleibe die digitale Transformation "ein Marathon". Denn tatsächlich nutzen damit bei Deutschlands größter Krankenkasse erst gut acht Prozent der insgesamt 12,3 Millionen Versicherten die E-Patientenakte (ePA).
Argentinien erleichtert Abbau von Metallen in Gletschergebieten
In Argentinien hat das Unterhaus nach fast zwölfstündiger Debatte eine umstrittene Reform des sogenannten "Gletscher-Gesetzes" verabschiedet. Erleichtert wird damit der Abbau von Metallen wie Kupfer, Lithium und Silber in Gletschergebieten der Anden. Die Reform von Präsident Javier Milei war im Februar bereits vom Senat gebilligt worden. Umweltschützer protestieren; sie argumentieren, diese Zonen seien wichtig für die Wasserversorgung.
Merz ruft zu Reformbereitschaft auf: "Wir müssen uns alle zusammen anstrengen"
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zu Reformbereitschaft aufgerufen. "Wir müssen unser Land wieder fit machen. Wir müssen uns alle zusammen anstrengen", sagte Merz in einem am Donnerstag veröffentlichten Video. Ziel müsse es sein, "dass wir wieder wettbewerbsfähig werden auf der internationalen Bühne, dass wir Arbeitskräfte in der Industrie erhalten und dass wir ein wohlhabendes Land in Freiheit und in Frieden bleiben".
Öffentliche Schulden im vierten Quartal um über 50 Milliarden Euro gestiegen
Die Schulden der öffentlichen Haushalte sind im vierten Quartal 2025 um 50,8 Milliarden Euro gestiegen. Insgesamt waren die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden, Gemeindeverbänden und Sozialversicherung inklusive aller Extrahaushalte mit 2661,5 Milliarden Euro verschuldet, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum dritten Quartal 2025 waren das 1,9 Prozent mehr. Gegenüber dem letzten Quartal 2024 erhöhte sich die Verschuldung um sechs Prozent oder 151 Milliarden Euro.
Identität von in Rheinland-Pfalz gefundenem Schädel aufgeklärt
Rund drei Monate nach dem Fund eines menschlichen Schädels in Worms in Rheinland-Pfalz haben Ermittler die Identität des Toten festgestellt. Bei ihm handelte es sich um einen seit 2019 vermissten Mann, wie die Polizei Mainz am Donnerstag mitteilte. Der 72-Jährige konnte trotz einer großen Suche über Jahre nicht gefunden werden. Hinweise auf eine Straftat gab es nicht.
Industrieproduktion im Februar stabil - Einbußen im Baugewerbe
Die Industrieproduktion in Deutschland ist im Februar nahezu stabil geblieben: Sie sank im Vergleich zum Januar saison- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. In der Pharmaindustrie ging die Produktion dabei stark um 4,4 Prozent zurück, in der Automobilindustrie dagegen stieg sie um 1,7 Prozent.
Reform von "Demokratie leben": Thierse warnt vor Schwächung der Förderung
Die Kritik an Familienministerin Karin Prien (CDU) wegen der Neuausrichtung des Förderprogramms "Demokratie leben" hält an. Der frühere Bundestagspräsident und Schirmherr der Amadeu Antonio Stiftung, Wolfgang Thierse (SPD), warnte im Gespräch mit dem Portal Table Briefings deutlich vor einer Schwächung der Demokratieförderung: "Ich appelliere eindringlich an Ministerin Prien, in den Zeiten akuter Demokratiegefährdung keine weiteren Unsicherheiten über zukünftige Förderungen zu erzeugen".
Deutsche Exporte im Februar gestiegen - Starkes Plus bei Ausfuhren in EU-Länder
Deutschlands Exporte sind im Februar gestiegen: Sie kletterten im Vergleich zum Vormonat um 3,6 Prozent auf einen Wert von 135,2 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Februar 2025 war das ein Anstieg um 2,9 Prozent. Vor allem die Ausfuhren in die EU-Staaten legten zu - die Exporte in die USA dagegen sanken.
Venezuelas Übergangspräsidentin kündigt Lohnerhöhung an
Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez hat eine Erhöhung der durch jahrelange Inflation und wirtschaftlichen Zusammenbruch ausgehöhlten Löhne in dem südamerikanischen Land angekündigt. Die "verantwortungsvolle" Erhöhung der Löhne werde am 1. Mai umgesetzt werden, sagte Rodríguez am Mittwoch (Ortszeit) in einer Fernsehansprache, ohne weitere Details zu nennen. Wirtschaftliche "Fehler" der Vergangenheit müssten "korrigiert" werden, fügte sie hinzu.