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Taylor Swift räumt bei MTV-Awards ab und überholt Beyoncé
US-Popstar Taylor Swift hat bei den MTV Video Music Awards drei Preise abgeräumt und ist damit neue Rekordhalterin im Wettstreit um die meisten MTV-Trophäen. Bei der Preisverleihung am Sonntagabend (Ortszeit) wurde Swift unter anderem für das beste Musikvideo des Jahres geehrt und erhielt den neu eingeführten Sonderpreis für Regiearbeit. Mit jetzt 33 MTV-Awards überholte die Sängerin sogar Beyoncé, mit der sie zuvor mit 30 Auszeichnungen gleichauf gelegen hatte.
Ihren Preis für das beste Musikvideo des Jahres widmete Swift der im vergangenen Monat verstorbenen Country-Legende Dolly Parton. "In jedem einzelnen Song, den sie geschrieben hat, war ihre Erzählkunst so lebendig", sagte die 36-Jährige über Parton. Zudem sei die Country-Sängerin mit ihrem Ruhm "so anmutig, liebevoll und dankbar umgegangen".
Swift nutzte die Preisverleihung im Peacock Theater in Los Angeles, um erstmals das Video zu ihrer neuen Single "Patient Zero" zu präsentieren, in dem die Schauspieler Colin Farrell und Dakota Johnson mitspielen. In dem Song warnt die Sängerin eine andere Frau vor deren Partner, mit dem Swift zuvor eine schwierige Beziehung hatte.
Der Preis für die Künstlerin des Jahres ging an Madonna. Diese erinnerte bei der Entgegennahme der Auszeichnung an ihre allererste MTV-Awards-Show vor rund 40 Jahren, bei der sie dem Publikum wegen einer Kostümpanne kurzzeitig ihren Hintern gezeigt hatte. "Mein Manager sagte damals, meine Karriere sei vorbei", sagte die 68-Jährige. Heute sei er nicht mehr ihr Manager.
Zum ersten Mal seit 2023 trat Madonna bei den MTV-Awards auf: Zusammen mit Sabrina Carpenter sang sie "Bring Your Love" und anschließend mit Charli XCX "Danceteria". Für ihre Zusammenarbeit wurden Madonna und Carpenter in der Kategorie "Best Collaboration" ausgezeichnet.
Den Preis als beste Pop-Künstlerin erhielt der thailändische Popstar Lisa von der K-Pop-Gruppe Blackpink für ihren Song "Dream". Moderiert wurde die auf MTV und CBS übertragene Preisverleihung von US-Rapper Snoop Dogg.
C.Smith--CPN