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Früherer "First Dog": Obamas Hund Sunny ist tot
Als "First Dog" im Weißen Haus wurde Sunny bekannt - nun ist der Hund des früheren US-Präsidenten Barack Obama gestorben. Obama schrieb am Mittwoch im Onlinedienst X, seine Familie habe "ein geliebtes Mitglied verloren". Er habe Sunny zu Beginn seiner zweiten Amtszeit (2013 bis 2017) bekommen, "und alle von uns – einschließlich unseres ersten Hundes Bo – verliebten sich sofort in sie", schrieb Obama zu einem Foto der schwarzen Hündin.
Sunny sei eine "Naturgewalt" gewesen und habe auf dem Rasen des Weißen Hauses Eichhörnchen und Vögel gejagt - und alles andere, was sich bewegte. "Sie hatte ihre Eigenheiten", schrieb Obama weiter. "Abgesehen von Bo zog sie Menschen Hunden vor. Sie trank laut und schlabberte dabei. Und obwohl sie ein Portugiesischer Wasserhund war, hasste sie es, nass zu werden."
Sunny begleitete die Obamas 13 Jahre lang. "Wir werden sie schrecklich vermissen", schrieb der Ex-Präsident unter seine Botschaft, die bis Mittwochabend (MESZ) fast zwei Millionen Aufrufe erzielte.
Sunny war nach Bo im April 2009 als zweiter Hund zu den Obamas ins Weiße Haus gezogen. Auch Bo brachte es als First Dog zu Bekanntheit: Barack Obama hatte seinen Töchtern Sasha und Malia vor seiner Wahl 2008 einen Hund versprochen, falls er als Präsident ins Weiße Haus einziehen sollte. Bo starb im Mai 2021.
Vor Obama hielten auch andere Präsidenten Hunde im Weißen Haus. Von dem ehemaligen Staatschef Harry S. Truman ist der Ausspruch überliefert: "Wenn du in Washington einen Freund willst, schaff' dir einen Hund an."
Y.Ponomarenko--CPN