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Medien: Prinz Harry und Meghan kehren nach Großbritannien zurück
Im offenen Streit mit dem Königshaus hatte Prinz Harry vor sechseinhalb Jahren Großbritannien verlassen - nun kommt der Sohn von König Charles III. Medienberichten zufolge mit seiner Familie nach Hause zurück. Der Umzug aus den USA ins Vereinigte Königreich solle "bis Ende des Monats" vollzogen werden, berichteten mehrere britische Medien am späten Mittwochabend. Die beiden Kinder des Paares seien bereits für den Schulbeginn im September an einer britischen Schule angemeldet.
Der jüngere Sohn von König Charles III. und seine Familie wollten "die Vereinigten Staaten bis Ende des Monats verlassen, um sich in einem privaten, nicht zum Königshaus gehörenden Wohnsitz niederzulassen", berichtete der "Telegraph". Der Wohnsitz solle sich außerhalb von London befinden. Der 41-jährige Prinz und seine vier Jahre ältere Frau haben zwei Kinder, den siebenjährigen Prinz Archie und die fünfjährige Prinzessin Lilibet. Die Familie lebt derzeit im US-Bundesstaat Kalifornien, der Meghans Heimat ist.
Der Rückzug nach Großbritannien kommt überraschend. Laut der Nachrichtenagentur Press Association wurde auch König Charles III. erst am Sonntag von den Plänen seines jüngeren Sohnes informiert. Der 77-jährige Monarch "begrüßt die Gelegenheit, mehr Zeit mit der Familie im privaten Rahmen zu verbringen", hieß es in dem Bericht. Am Status von Harry und Meghan werde sich nichts ändern: Das Paar werde weiterhin keine offiziellen königlichen Aufgaben wahrnehmen, berichtete Press Association.
Unklar blieb zunächst, ob Harrys älterer Bruder William und dessen Frau Catherine über die Neuigkeiten informiert worden waren. Der Thronfolger und Harry haben sich entfremdet und sprechen Berichten zufolge nicht mehr miteinander.
Harry und seine Frau hatten sich Anfang 2020 im Zuge eines Zerwürfnisses mit der königlichen Familie von ihren royalen Pflichten zurückgezogen. Sie zogen zunächst nach Kanada, kurze Zeit später dann nach Kalifornien. Harry erhob unter anderem den Vorwurf, dass Meghan im Palast rassistisch beleidigt worden sei. Das Verhältnis zum Königshaus galt seitdem als äußerst angespannt.
Im vergangenen Jahr aber erklärte Harry, dass er sich mit seinem vor zwei Jahren an Krebs erkrankten Vater versöhnen wolle. Im vergangenen Monat dann empfing Charles III. Medienberichten zufolge erstmals seit vier Jahren seinen jüngeren Sohn und dessen Familie. Das Treffen habe in Highgrove stattgefunden, der Privatresidenz des Königs im Südwesten Englands. Auch Königin Camilla nahm den Berichten zufolge daran teil.
Trotzdem ist die nun bevorstehende Rückkehr des abtrünnigen Sohnes nach Angaben des Royal-Experten Richard Fitzwilliams eine "unerwartete Entwicklung". Im Fernsehsender GB News sagte er: "Mein erster Gedanke war ehrlich gesagt ... sie haben es in den USA nicht geschafft." Harry und Meghan seien "im Grunde daran gescheitert, in Hollywood zur absoluten Spitzenriege zu gehören".
Das Paar hatte nach seiner Abkehr vom Königshaus einen Mega-Deal mit Netflix unterzeichnet - Berichten zufolge im Umfang von 100 Millionen Dollar. Viele ihrer Projekte kamen aber beim Publikum nicht wie erhofft an. Ein 2025 geschlossener Folgevertrag mit Netflix soll deutlich schlechtere Konditionen haben.
Ng.A.Adebayo--CPN