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Mutmaßliche Klimaaktivisten verstopfen Auspuffrohre von 90 Autos in und um Ulm
Mutmaßliche Umweltaktivisten haben zwischen Sonntagabend und Dienstagmorgen die Auspuffrohre von rund 90 Autos in Ulm und drei umliegenden Orten mit Bauschaum verstopft. Auf den Heckscheiben der Autos brachten sie Aufkleber mit politischem Inhalt an, der auf eine "Aktion von Klimaaktivisten" hindeute, wie die Polizei in Ulm am Dienstag mitteilte. Die Täter gingen demnach in Langenau, Blaubeuren, Ulm und Blaustein auf vergleichbare Weise vor.
Laut Polizei beschädigten sie in der Nacht zum Montag in Langenau mehrere Autos und hinterließen Aufkleber auf den Heckscheiben. In derselben Nacht wurden mindestens 14 Fahrzeuge im rund 35 Kilometer entfernten Blaubeuren beschädigt. Laut Polizei wurden die Autos "offensichtlich wahllos" beschädigt. In der folgenden Nacht zum Dienstag schlugen die Täter laut Polizei dann in Ulm und Blaustein zu.
Am Dienstagmorgen bemerkten rund 15 Autobesitzer unweit des Ulmer Ostbahnhofs Bauschaum in den Auspuffanlagen ihrer Autos. Die Täter hatten auch rund 25 weitere Autos auf dem Parkplatz der Ulmer Donauhalle und mehr als zehn Fahrzeuge in Blaustein auf gleiche Art beschädigt. Die Polizei Ulm nahm Ermittlungen auf, machte aber keine Angaben zum Sachschaden. In einigen Fällen gelang es laut Polizei, den Bauschaum ohne Beschädigung der Autos zu entfernen.
M.Mendoza--CPN