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In vergangenem Jahr lernten wieder mehr Menschen schwimmen - Anstieg um 33 Prozent
Im vergangenen Jahr haben mehr Menschen schwimmen gelernt als im Vorjahr. 111.000 Anfänger begannen einen Kurs, wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Mittwoch in Bad Nenndorf mitteilte. Das bedeutete eine Steigerung um 33 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020. Insgesamt wurden 36.368 Seepferdchen-Abzeichen und 20.435 Bronze-Abzeichen vergeben. 2021 wurden zudem fast doppelt so viele Freischwimmer-Urkunden ausgegeben wie 2020.
Dennoch sei das Niveau von vor der Corona-Pandemie noch nicht erreicht. 2019 hatte die DLRG noch mehr als 43.000 Freischwimmer und knapp 47.000 Seepferdchen abgenommen. Die Gesellschaft kündigte eine Fortsetzung ihrer Schwimmkampagne an, mit der zusätzliche Anfängerschwimmkurse geschaffen wurden. "Wir wollen möglichst viele Kinder in Deutschland zu sicheren Schwimmern machen", erklärte DLRG-Präsidentin Ute Vogt.
Im Jahr 2021 seien durch diese Initiative bundesweit 2000 zusätzliche Kurse mit 24.000 Teilnehmern entstanden. Rund zehntausend Seepferdchen und 3500 Schwimmabzeichen standen dadurch am Ende extra in der Bilanz.
Vogt forderte Unterstützung durch Kommunen und Badbetreiber von Hotels und Kliniken mit geeigneten Schwimmbecken. Diese könnten zusätzliche Öffnungszeiten anbieten, und Hallenbäder könnten in den Sommerferien geöffnet bleiben. "Mit mehr Schwimmkursen wird es weniger Nichtschwimmer geben, und der Schulschwimmunterricht wird spürbar entlastet", ergänzte Vogt.
U.Ndiaye--CPN