-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
-
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
-
Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH
-
Airbus-Kredit: USA stellen Vereinbarung mit EU in Frage
-
Audi-Auftritt bei Trump löst Debatte über Verantwortung von Konzernchefs aus
-
Frankreichs Regierung ruft zum Blockade-Ende auf - Schüler wollen weiter protestieren
-
Wie Unternehmen stille Leistungsträger besser erkennen und fördern
-
Angriff unter Clans: Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe
-
Forderungen nach Entschädigungen überschatten Karibikreise von König Charles III.
-
Münchener Chiphersteller Infineon investiert 1,1 Milliarden Euro in Österreich
-
Bundeshaushalt 2027: Bündnis warnt vor Einsparungen bei Jugendlichen
-
Mercedes senkt Gewinnerwartung wegen weiter wegbrechenden China-Geschäfts
-
US-Rapper Jay-Z tritt in Super-Bowl-Halbzeitshow auf
-
Dieselskandal: Weitere Verfahren gegen VW-Manager beginnen im November
-
Merz wirbt in Singapur für Investitionsstandorte Deutschland und Europa
-
Kein Anschlag laut Polizei: Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe
-
EU-Länder wollen mehr Spielraum bei Vergabe europäischer Agrargelder
-
Mutter und Sohn in Hessen von eigenem Hund angegriffen und schwer verletzt
-
Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe - Mehrere Verletzte
Jamaika betont bei Besuch von Prinz William Streben nach Unabhängigkeit
Jamaikas Regierungschef Andrew Holness hat einen Besuch von Prinz William zum Anlass genommen, das Streben des karibischen Landes nach Unabhängigkeit von der britischen Krone zu bekunden. "Es ist unvermeidbar, dass wir uns darauf zubewegen, eine Republik zu werden in Erfüllung des Willens des Volkes von Jamaika", schrieb Holness am Mittwoch (Ortszeit) auf Twitter nach einem Treffen mit dem Enkel der britischen Königin Elizabeth II. in Kingston.
Der Ministerpräsident führte auf Twitter aus, Jamaika verfolge das Ziel, "ein unabhängiges, entwickeltes und wohlhabendes Land" zu werden. Bei einer Pressekonferenz sagte Holness, Prinz Williams dreitägiger Besuch biete die Gelegenheit, "ungelöste" Fragen anzusprechen.
Jamaika ist eines von 15 Ländern, deren Staatsoberhaupt die Queen weiterhin ist. Jamaika eifert aber offenbar dem Karibikstaat Barbados nach, der sich vor vier Monaten zur Republik erklärt hatte und sich damit von der Queen lossagte. An der Zeremonie im November hatte Williams Vater, Kronprinz Charles, teilgenommen.
Aus Anlass des 70-jährigen Thronjubiläums der Queen bereisen derzeit mehrere Mitglieder der britischen Königsfamilie die Welt. William traf am Dienstag mit seiner Frau Kate in Jamaika ein. Ihre Ankunft war von Protesten gegen das britische Königshaus begleitet. Die Demonstranten verlangten eine Entschuldigung für Großbritanniens Rolle im Sklavenhandel sowie Reparationszahlungen. 2015 hatte der damalige britische Premierminister David Cameron derartige Reparationsforderungen bei einem Besuch in Jamaika zurückgewiesen.
Während der britischen Kolonialherrschaft waren hunderttausende versklavte Afrikaner nach Jamaika gebracht und dort zu harter Arbeit auf den riesigen Plantagen gezwungen worden. William äußerte nun sein "tiefes Bedauern" über den Sklavenhandel. "Die Sklaverei war abscheulich und hätte nie stattfinden dürfen", sagte der Herzog von Cambridge. Sie "befleckt für immer unsere Geschichte". Eine Entschuldigung formulierte Prinz William jedoch nicht.
Prinz William richtete den Jamaikanern außerdem herzliche Grüße der Queen aus. Elizabeth II. hege "tiefe Zuneigung" zu dem Land, sagte ihr Enkel.
Die Karibik-Reise von Prinz William und seiner Frau hatte bereits mit Schwierigkeiten begonnen. Wegen eines Konfliktes zwischen einer Wohltätigkeitsorganisation unter Williams Schirmherrschaft und der örtlichen Bevölkerung wurde der Besuch des Paars in einem Dorf in Belize abgesagt. Nach Jamaika wollen William und Kate noch die Bahamas besuchen.
Y.Ponomarenko--CPN