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Abtransport von Buckelwal in offenes Meer kann Backhaus zufolge starten
Der für Dienstag geplante Abtransport des seit Wochen vor der Ostseeinsel Poel liegenden Buckelwals ins offene Meer kann Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) zufolge starten. Zwei Tierärztinnen hätten den Wal untersucht, sagte Backhaus vor Journalisten. "Die Kernaussage ist, dass der Wal unter den tiermedizinischen Aspekten transportfähig ist."
Er hoffe, dass das Team, "das längst draußen sein sollte, jetzt möglichst schnell rausfährt und dann der Bergungsprozess beginnen kann". Zuvor hatte der Minister bereits angekündigt, dass er die Aktion "auf jeden Fall begleiten" wolle. Es sei seine "absolute Priorität", den Wal lebend zu bergen. Er versuche, "alles zu tun, um dem Tier zu helfen".
Eine von zwei Unternehmern finanzierte Privatinitiative will den etwa zwölf Meter langen Wal mit einem Lastkahn in die Nordsee oder den Atlantik bringen. Es ist ein letzter Rettungsversuch für den von Experten schon aufgegebenen Meeressäuger. Die Behörden dulden diesen, viele nicht beteiligte Fachleute lehnen ihn als sinnlos ab.
P.Gonzales--CPN