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Kabinett beschließt Anstieg der Renten um 4,24 Prozent zum 1. Juli
Die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland bekommen ab Juli mehr Geld. Das Kabinett beschloss am Mittwoch eine Rentenanpassung, womit die Bezüge um 4,24 Prozent steigen sollen. Den Plänen muss noch der Bundesrat zustimmen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hatte die Rentenerhöhung Anfang März angekündigt. Grund für den höheren Anstieg als angenommen ist die günstigere Entwicklung der Löhne, an die die Renten gekoppelt sind.
Bas sprach von einer "guten Nachricht" für die Älteren im Land. Mit der spürbaren Anpassung komme "die Verlässlichkeit der gesetzlichen Rente zum Ausdruck", fuhr sie fort. "Ordentliche Renten sind kein Luxus, sondern eine Frage der Leistungsgerechtigkeit für die Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben."
Für eine Standardrente bei durchschnittlichem Verdienst und 45 Beitragsjahren bedeutet die Rentenanpassung einen Anstieg um 77,85 Euro im Monat, wie das Bundesarbeitsministerium ausführte. In Kraft treten soll die Anpassung nach der Zustimmung durch den Bundesrat zum 1. Juli dieses Jahres.
X.Wong--CPN