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Übernahme von Warner Bros durch Paramount vollzogen
Die Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) durch den Konkurrenten Paramount Skydance ist vollzogen. Das dadurch neu entstandene Unternehmen Skydance vereint nun die Filmstudios Paramount Pictures und Warner Bros. Pictures, die Medienunternehmen CBS News und CNN sowie die Streaming- und Fernsehmarken HBO und CBS television. Viele Mitarbeiter in den Unternehmen fürchten nun um ihre Jobs, zudem besteht Sorge um die politische Unabhängigkeit der Medien.
"Heute ist ein historischer Tag, nicht nur für Skydance, sondern für unsere gesamte Branche", sagte Konzernchef David Ellison. Die Milliardärsfamilie Ellison hat enge Verbindungen zu Präsident Donald Trump. "Das wird ein großartiges Unternehmen", sagte Trump am Dienstag zu der Übernahme.
Paramount und Warner Bros hatten die Übernahmevereinbarung Ende Februar unterzeichnet, nachdem sich der Streamingdienst Netflix aus der Übernahmeschlacht zurückgezogen hatte. Ende April stimmten auch die Aktionäre zu.
Letzte Hürde war eine Klage von zwölf US-Bundesstaaten. Sie hatten argumentiert, der Zusammenschluss der beiden Film- und Fernsehriesen führe zu "höheren Preisen, geringerer Qualität und weniger Inhalten" für das Publikum. Geregelt wurde die Angelegenheit mit einem Vergleich, den eine kalifornische Richterin in der vergangenen Woche billigte.
Die US-Regierung hatte die Übernahme bereits im Juni ohne Auflagen genehmigt. Der Zusammenschluss werde "voraussichtlich nicht zu einer Beeinträchtigung des Wettbewerbs und der amerikanischen Verbraucher" führen, erklärte das Justizministerium.
A.Leibowitz--CPN