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Neues Allzeithoch: Auftragsbücher der Industrie füllen sich weiter
Angetrieben von einer boomenden Nachfrage nach Militärfahrzeugen, Flugzeugen, Schiffen und Zügen hat der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ein neues Allzeithoch erreicht. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, legten die Aufträge im Juli um 1,5 Prozent zum Vormonat zu. Gegenüber dem Vorjahresmonat Juli 2025 betrug das Plus sogar 10,9 Prozent.
Damit habe der Auftragsbestand "abermals ein neues Allzeithoch" erreicht, erklärte die Behörde. Der Aufwärtstrend ist demnach "überwiegend auf den hohen Auftragsbestand im Sonstigen Fahrzeugbau" zurückzuführen, in dem zuletzt viele neue Aufträge eingegangen seien. Darunter fallen Flugzeuge, Schiffe, Züge und Militärfahrzeuge. Die Fertigungsdauer bei diesen Fahrzeugen ist vergleichsweise lang.
Einen weiteren Höchststand gibt es angesichts dessen auch bei der Reichweite des Auftragsbestands: Sie stieg dem Bundesamt zufolge "erstmals seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015" auf 9,0 Monate, nach 8,9 Monaten im Juni. Die Reichweite gibt an, wie lange die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz mit dem Abarbeiten der bisherigen Aufträge ausgelastet wären, ohne dass neue Aufträge hinzukommen müssten.
Mehr Aufträge als zuvor gab es im Juli laut Statistik auch im Maschinenbau (plus 0,8 Prozent). In der unter wachsendem Konkurrenzdruck stehenden Automobilindustrie sank der Auftragsbestand hingegen - um 1,7 Prozent.
D.Avraham--CPN