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Weißes Haus kritisiert Leitzinserhöhung der Fed
Das Weiße Haus hat die Leitzinserhöhung der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) kritisiert. Weiße-Haus-Sprecher Kush Desai sprach am Mittwoch im Sender Fox News von einer "eher unglücklichen Entscheidung". Die Fed habe aus Sicht der US-Regierung keine besonders überzeugende wirtschaftliche Begründung dafür geliefert.
Die Notenbank hatte den Leitzins erstmals seit gut drei Jahren erhöht - und Präsident Donald Trump damit eine Niederlage bereitet. Die Fed hob den maßgeblichen Zinssatz am Mittwoch um 0,25 Prozentpunkte an, er liegt nun in einer Spanne zwischen 3,75 bis 4,0 Prozent. Trump hatte dagegen immer wieder einen Zinsschnitt verlangt.
Der von Trump eingesetzte Fed-Chef Kevin Warsh begründete die erste Erhöhung seit Juli 2023 mit der anhaltend hohen Inflation in den USA. Im Juli und August lag die Inflationsrate bei 3,4 Prozent und damit deutlich über der Fed-Empfehlung von 2,0 Prozent. Hauptgrund ist der von Trump vor gut sechs Monaten mit ausgelöste Iran-Krieg. Er treibt massiv die Energiepreise und somit auch die Inflation.
X.Wong--CPN