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Porsche vollzieht Ausstieg aus Bugatti-Joint-Venture - Erlös von einer Milliarde Euro
Der Sportwagenhersteller Porsche hat den Ausstieg aus einem Joint-Venture für die Luxusmarke Bugatti mit dem kroatischen Hersteller Rimac vollzogen. Durch den Verkauf seiner Anteile an Bugatti Rimac und an der Rimac Group selbst habe Porsche rund eine Milliarde Euro erlöst, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend in Stuttgart mit. 250 Millionen Euro davon würden für die weitere Finanzierung der Pensionsverpflichtungen verwendet.
Porsche hatte den Ausstieg aus dem Bugatti-Joint-Venture im April angekündigt. Begründet wurde der Schritt damit, dass sich Porsche stärker auf sein Kerngeschäft konzentrieren will. Schon 2021 hatte die Volkswagen-Tochter ihre Luxus-Marke Bugatti in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Rimac abgegeben. Bislang hielt Porsche noch 45 Prozent an diesem Joint-Venture, 55 Prozent hielt Rimac. 2018 war Porsche außerdem bei Rimac selbst eingestiegen und hatte bisher noch Anteile in Höhe von 20,6 Prozent gehalten.
Der deutsche Luxusautobauer ist in den vergangenen Jahren in schwierige Fahrwasser geraten. Hohe Investitionen in die Entwicklung von E-Autos zahlten sich häufig nicht aus, zudem leidet der Hersteller besonders stark unter den von US-Präsident Donald Trump verhängten Zöllen. Auch das China-Geschäft schwächelt.
H.Müller--CPN