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Sachsens Wirtschaftsminister für chinesische VW-Produktion in Zwickau
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) hat sich erneut dafür ausgesprochen, das VW-Werk in Zwickau mit Hilfe aus China zu erhalten. Der VW-Vorstand müsse eine "wirtschaftlich tragfähige Alternative und damit eine Lösung für Zwickau vorlegen", erklärte er am Freitag. "Dazu gehört auch, die Produktion von noch nicht in Deutschland verfügbaren, wettbewerbsfähigen Modellen von VW aus China in Zwickau intensiv zu prüfen."
Zwickau gehört zu den Standorten des Volkswagenkonzerns, die im Zuge der am Donnerstagabend vom Aufsichtsrat angenommenen Sparpläne auf der Kippe stehen. Für das Werk im südwestlichen Sachsen sowie für die Standorte Hannover, Emden und Neckarsulm laufen ab 2031 die Belegungen aus, bislang gibt es keine neuen Aufträge.
Der VW-Konzern hatte sich deshalb für die Schließung ausgesprochen. Die nun angenommenen Sparpläne sehen dies nicht zwingend vor, schließen es aber auch nicht aus. Der Konzern erklärte, für die Werke "werden parallel und ergänzend alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft". Im Raum steht etwa auch eine Umwidmung für die Rüstungsindustrie.
L.K.Baumgartner--CPN