-
Wind erschwert Löscheinsatz auf Kreta - Entspannung in Spanien und Frankreich
-
Wegen Debatte um pro-israelischen Song: Boy George tritt nicht bei Musical in London auf
-
Feuerwehr auf Kreta kämpft weiter gegen Brände - Wind erschwert Löscharbeiten
-
Energiekonzern BP will sein Nordseegeschäft verkaufen
-
KI-Modelle von Anthropic verschaffen sich "unbefugten Zugriff" auf Organisationen
-
Zahl der Arbeitslosen steigt im Juli wieder über drei Millionen
-
Vergütung für Azubis mit Tarifvertrag um 3,9 Prozent gestiegen
-
Anthropic meldet "unbefugten Zugriff" von KI-Modellen auf drei Organisationen
-
Quartalszahlen: Apple und Amazon übertreffen Erwartungen
-
Uefa droht mit WM-Boykott wegen Investoren-Plänen der Fifa
-
Rhein in den Niederlanden nahe deutscher Grenze mit historisch niedrigem Pegel
-
Atomstromproduktion in mehreren Ländern wegen niedriger Flusspegel unter Druck
-
DWD: Juli war außergewöhnlich warm und trocken - Gewitter zu Monatsende
-
Russland setzt Telegram-Chef Durow auf "Terroristen"-Liste
-
Niedrigwasser belastet Wirtschaft - Bauindustrie fordert "Klima-Fitnessprogramm"
-
Inflationsrate steigt im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent
-
Schwere Waldbrände in Türkei und Griechenland - Auch Urlaubsorte betroffen
-
Fifa-Pläne für Teilverkauf von Fußball-WM sorgen für Kritik in deutscher Politik
-
Adidas steigert Umsatz - doch WM-Werbekampagne schmälert Gewinn
-
Türkei meldet landesweit 115 Waldbrände - 110 davon unter Kontrolle
-
Umfrage: Mehrheit von Deutschen postet Urlaubsbilder in sozialen Netzwerken
-
Deutsche Bahn macht im ersten Halbjahr 147 Millionen Euro Gewinn
-
Autokonzern Stellantis zurück im Gewinnbereich - Absätze deutlich gesteigert
-
Schäden durch Blitze 2025 gesunken - Durchschnittliche Schadenssumme steigt aber
-
Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal voraussichtlich um 0,2 Prozent gewachsen
-
Höhere Ölpreise: Shell verdreifacht Quartalsgewinn
-
RKI: Bereits fast 10.000 Hitzetote in diesem Sommer
-
Samsung: Operativer Gewinn steigt um mehr als 1800 Prozent
-
Deutsche Bahn stellt Halbjahreszahlen vor
-
"Bild": Deutsche Bahn macht erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn
-
Nach BBC-Doku: Schauspieler Jared Leto weist Vorwürfe sexueller Gewalt zurück
-
"Familienstreit" bei der Fed: US-Notenbank lässt Leitzins vorerst unverändert
-
Brasiliens Justiz untersucht Video mit KI-Bild von Ex-Präsident Bolsonaro
-
Protest gegen neue Kategorie für asiatischen Pop: Band BTS will keinen Grammy
-
OpenAI: Unkontrollierter KI-Hackerangriff war größer als angenommen
-
Durchgesickerte Prüfungsaufgaben: Indische Abgeordnete stimmen für härtere Strafen
-
Nordrhein-Westfalen: Lehrerin scheitert vor Gericht mit Versetzung nach Ostfriesland
-
Förder-Aus für kleine PV-Anlagen - Reiche: Schluss mit "rundum sorglos"
-
Russland schreibt Telegram-Chef Durow international zur Fahndung aus
-
Auf Hitze folgen Unwetter: Regional starke Gewitter bei hohen Temperaturen erwartet
-
Mehr Raketenstarts: Trump-Regierung will Umweltschutz für Raumfahrt aufweichen
-
Nach Anschlag in Berlin: Doppelt so viele Polizisten bei CSD in Hamburg
-
Industrie begrüßt umstrittene Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Reiche
-
Verband kritisiert Unterfinanzierung von Essen in Pflegeheimen
-
Weniger Stellenabbau: Arbeitsmarkt stabilisiert sich laut Ifo-Institut leicht
-
BASF treibt Jobabbau voran - 7000 Stellen weltweit gestrichen
-
Unternehmenskreise: BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs abbauen
-
Staatliche Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland steigt auf mehr als 31.000 Euro
-
Russische Medien: Telegram-Chef Durow zur internationalen Fahndung ausgeschrieben
-
Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Reiche im Bundeskabinett
Digitaler Raum als Gefahr und Chance für Jüngere: Experten legen Betrachtung vor
Der digitale Raum ist aus der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen nicht wegzudenken und birgt zugleich Gefahren und Chancen. Außerdem mangelt es nicht an Regeln zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt - Probleme gibt es eher bei Umsetzung und Zuständigkeit. Das sind die wesentlichen Erkenntnisse der zu diesem Thema vom Familienministerium eingesetzten Expertenkommission, die am Montag eine erste Bestandsaufnahme präsentierte.
In dem Gremium arbeiten seit September vergangenen Jahres 18 Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen an Empfehlungen für einen besseren Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt. Darunter sind Rechtsexperten, Kinderärzte, Experten der Psychologie, Pädagoginnen sowie Kinder und Jugendliche selbst, die zu ihrem Alltag befragt werden. Ende Juni will das Gremium konkrete Handlungsempfehlungen vorstellen und im September einen Abschlussbericht vorlegen - nun gab die Kommission eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme ab.
Es gehe bei der Debatte längst nicht nur um eine Diskussion über Handys an Schulen oder ein Social-Media-Verbot, sondern um einen "breiten Ansatz", sagte dazu Familienministerin Karin Prien (CDU) in Berlin. Weil es sich um ein gesamtgesellschaftliches Phänomen handle, sei auch eine "integrierte Gesamtstrategie" nötig.
Der nun vorgelegte Text legt zum einen dar, dass digitale Medien mittlerweile ein "zentraler Bestandteil der Alltags- und Lebenswelt" junger und auch schon sehr junger Menschen seien - verbunden mit einem breiten Spektrum an Risiken: Suchtgefahr, Cybermobbing, Gewaltdarstellungen und sexualisierte Gewalt. Bei der Wirkung digitaler Inhalte spiele eine große Rolle, ob die Kinder und Jugendlichen bereits vorbelastet seien, etwa durch psychische Störungen, erlebte Traumata oder das Medienverhalten in der Familie.
Zugleich biete der digitale Raum Chancen - Schutz und Teilhabe dürften "keine Gegensätze" bilden, sagte der Ko-Vorsitzende der Kommission, Olaf Köller. Kinder und Jugendliche könnten mit digitalen Medien auch Freundschaften aufbauen, Gleichgesinnte etwa in der queeren Community oder in ihrer religiösen Gemeinde finden sowie sich gegenseitig stützen.
Letztlich komme es darauf an, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Medienkompetenz angemessen zu schulen, um eine sichere Teilhabe zu ermöglichen, schlussfolgert der Bericht. Daran müssten viele Einrichtungen und Verantwortliche beteiligt werden: Im ganz jungen Alter vor allem die Familie und die Eltern, außerdem Kitas und Schulen, die Kinder- und Jugendhilfe sowie Fachkräfte aus dem medizinischen Bereich.
Schon jetzt sei die Medienkompetenzvermittlung in allen 16 Bundesländern als fächerübergreifende Aufgabe verankert, jedoch: "Die Umsetzung ist dabei sehr unterschiedlich." Elternbildung in dem Bereich sei ein "bundesdeutscher Flickenteppich" und die Unterstützung nicht systematisch genug organisiert, heißt es im Bericht.
Die Expertinnen und Experten kommen außerdem zu dem Schluss, dass der Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum bereits jetzt "weitreichend geregelt" sei. "Ein pauschales Regulierungsdefizit lässt sich nicht feststellen." So regele das EU-Gesetz für digitale Dienste (DSA) den Schutz Minderjähriger auf Plattformen, daneben gebe es das Datenschutzrecht und die KI-Verordnung und in Deutschland zum Beispiel das Jugendschutzgesetz.
Allerdings seien die Regeln in der Anwendung komplex und nicht immer klar voneinander abzugrenzen. Die größten praktischen Schwächen lägen in der "Anwendung, Altersabsicherung und wirksamen Durchsetzung" der Regeln, weniger im Normbestand.
In der jüngsten Vergangenheit war viel über Altersbeschränkungen bei der Nutzung sozialer Medien diskutiert worden, wie sie in anderen Ländern bereits gelten oder vorbereitet werden. In der Regierungskoalition gehen die Ansichten dazu auseinander. Zunächst sollen nun die Handlungsempfehlungen der Expertinnen und Experten abgewartet werden.
O.Hansen--CPN