-
US-Iran-Einigung: Ölpreis sinkt - Reeder hoffen auf sichere Passage
-
Straße von Hormus: Bundesregierung bekräftigt Ziel einer gebührenfreien Durchfahrt
-
Studie: Entwicklung der Rentenfinanzierung besser als angenommen
-
Trump droht Frankreich mit 100-Prozent-Zoll auf Wein wegen Digitalsteuer
-
Ölbranche rechnet mit sinkenden Spritpreisen - aber keine Normalisierung erwartet
-
Marburger Bund strikt gegen Reform des Arbeitszeitgesetzes
-
USA und Iran einigen sich auf Rahmenabkommen - Straße von Hormus soll freigegeben werden
-
Bildungsministerin Prien: Kinder im Vorschulalter stärker in den Fokus nehmen
-
Hoffnung wegen US-Iran-Abkommens: Ölpreis sinkt - Börsen im Aufwind
-
Schweizer stimmen gegen Begrenzung von Einwohnerzahl
-
Fratzscher: Mehr Frauen in Vollzeit könnten Rentensystem stabilisieren
-
Spahn pocht auf Reform von Arbeitszeitregeln - SPD will Arbeitnehmer stärken
-
Grüne befürchten Unterfinanzierung wichtiger Bahnprojekte
-
Trickdiebe tragen Kommode mit Gold- und Silberschmuck aus Wohnung von Seniorin
-
Generalsanierung beendet: Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg in Betrieb
-
Schweizer stimmen über Begrenzung der Bevölkerungszahl und Zivildienst ab
-
Bundesregierung wegen Reformen vor Sommerpause in Zeitdruck
-
Manövrierunfähiges Seebäderschiff vor Helgoland: Großeinsatz auf Nordsee
-
Bahnstrecke Hamburg-Berlin nach Sanierung wieder freigegeben: Erste Züge rollen
-
Gewerkschaft EVG: Italo-Einstieg könnte 16 Städte vom Fernverkehr abkoppeln
-
Bahnstrecke Hamburg-Berlin wird am Sonntag wiedereröffnet
-
Bericht: Mehr als 90 wichtige Bahnprojekte in Deutschland in Gefahr
-
Ukrainisches Akw Saporischschja wieder ans Netz gegangen
-
Kutschfahrt durch Stockholm: Schwedisches Königspaar feiert Goldene Hochzeit
-
Tausende Thailänder erweisen verstorbener Prinzessin Bha in Bangkok die letzte Ehre
-
Wirtschaftsweise Grimm und Arbeitgeberpräsident Dulger drängen auf Reformen
-
Kleiner Fahrplanwechsel der DB am Sonntag - Strecke Berlin-Hamburg im Fokus
-
Hunderte erwarten in Bangkok Ankunft des Trauerzugs mit Leichnam von Prinzessin Bha
-
Geburtstagsparade "Trooping the Colour" für König Charles III. in London
-
König Charles III. ehrt Oscarpreisträgerin Helen Mirren und andere Briten
-
David Beckham bekommt Stern auf Hollywoods "Walk of Fame"
-
Regierung in Kuba öffnet weitere Wirtschaftssektoren für Privatunternehmen
-
Kolumbianisches Schiff mit Hilfslieferungen erreicht Kuba
-
SpaceX-Aktie nach Börsenstart auf Höhenflug - Musk erster Billionär der Welt
-
EU einigt sich im Streit um Flugpassagierrechte - nur kleine Änderungen
-
Auftakt zum SpaceX-Börsengang: Musk stellt Mars-Mission in Aussicht
-
Bundesrat fordert Änderungen am neuen Heizungsgesetz - aber keine scharfe Kritik
-
Tierorakel zu Fußballweltmeisterschaft vor erstem Deutschland-Spiel uneins
-
Franzosen nehmen Abschied von Ex-First Lady Bernadette Chirac
-
KI statt Krake: Fans setzen nun oft auf Tech statt Tier bei WM-Vorhersagen
-
Meister der strahlenden Farben: David Hockney mit 88 Jahren gestorben
-
Bildungsminister: Kinder in Umgang mit sozialen Medien stärken
-
Bundesrat billigt Apothekenreform - mehr Angebote für Kunden vorgesehen
-
Thailändische Prinzessin Bha nach Jahren im Koma gestorben
-
Stadt Brüssel verbietet Leihroller wegen zahlreicher Unfälle
-
Buckelwal lebte nach Freilassung noch mehrere Tage - Todesursache weiter unklar
-
Berliner Regierungskreise: Vorschlag zum EU-Haushalt "absolut enttäuschend"
-
Peking warnt vor "Spionage-Schildkröten" in Chinas Gewässern
-
Zahl der Firmenpleiten steigt im ersten Quartal um 6,5 Prozent
-
Tankrabatt senkt Inflation im Mai - Lebensmittelpreise kaum gestiegen
Energiepreisschock: Inflation steigt im März auf 2,7 Prozent
Die sprunghaft gestiegenen Preise für Benzin, Diesel und Heizöl haben die Inflationsrate im März auf den höchsten Stand seit rund zwei Jahren getrieben: Sie lag bei 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte und damit seine erste Schätzung bestätigte. Im Februar hatte sich die Teuerung noch auf 1,9 Prozent abgeschwächt. Ähnlich hoch wie im März war sie zuletzt im Januar 2024 mit 2,9 Prozent gewesen.
Die Preise für Energieprodukte waren im März um 7,2 Prozent höher als im März 2025. Es war der erste Anstieg im Vorjahresvergleich seit Dezember 2023, wie das Statistikamt betonte. Kraftstoffe waren 20 Prozent teurer, der Preis für leichtes Heizöl stieg um 44,4 Prozent. Haushaltsenergie insgesamt war aber etwas günstiger - der Preis für Strom lag um 4,5 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, der für Erdgas um 2,9 Prozent.
Bei den Nahrungsmitteln entwickelte sich die Teuerung zunächst unterdurchschnittlich: Hier stiegen die Preise im März nur um 0,9 Prozent. Dabei waren Schokolade und andere Süßigkeiten um rund sechs Prozent teurer - Butter und Olivenöl dagegen deutlich günstiger als im März vor einem Jahr, um fast 18 Prozent.
Dienstleistungen waren im März 3,2 Prozent teurer als im Vorjahresmonat, hier verteuerten sich wie in den Vormonaten vor allem Dienstleistungen sozialer Einrichtungen und die Personenbeförderung wegen der Preiserhöhung beim Deutschlandticket. Die Nettokaltmieten stiegen um 1,9 Prozent.
"Der bisher beobachtete Inflationsanstieg ist nur der Anfang", erklärte der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien. "Auch wenn der Waffenstillstand im Mittleren Osten hält, dürfte die Inflation im April weiter steigen."
Denn die Kraftstoffpreise lagen im ersten April-Drittel erneut deutlich über den März-Preisen. Preissteigerungen im Großhandel für Erdgas und Elektrizität wirkten mit Verzögerung auf die Verbraucherpreise, weil die meisten Menschen in Deutschland länger laufende Gas- und Stromverträge haben. "Hinzu dürften in den nächsten Wochen indirekte Preiserhöhungen aufgrund der gestiegenen Energiepreise kommen, etwa, wenn Lieferdienste ihre Preise wegen gestiegener Dieselpreise anheben."
Ein Anstieg der Inflation in den kommenden Monaten über die Drei-Prozent-Marke sei "nicht unwahrscheinlich", erklärte Dullien. Wie es mittelfristig weitergehe, hänge zentral davon ab, wie stabil sich die Waffenruhe in Nahost entwickelt: "Bleibt eine erneute Eskalation des Krieges aus und wird normaler Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wieder hergestellt, so dürfte die Inflation auch zügig wieder zurückgehen." Eine neue Eskalation des Krieges dagegen würde einen weiteren Anstieg der Inflation bedeuten und könnte sie in Richtung vier Prozent treiben.
T.Morelli--CPN