-
Frankreich erwägt Spritrabatte für mobile Pflegekräfte und Landwirte
-
Deutsche essen wieder mehr Fleisch - vor allem Geflügel
-
Selfie-Kamera ist laut Umfrage wichtigste Kameraeigenschaft des Smartphones
-
Chef der Energieagentur: Iran-Krieg wird geopolitische Lage im Energiebereich ändern
-
Statistik: Altersunterschied zwischen erstem und zweitem Kind im Mittel 3,1 Jahre
-
Justizministerin Hubig fordert Entkriminalisierung des Schwarzfahrens
-
Ifo-Umfrage: Geschäftsklima in der Autoindustrie im März leicht verschlechtert
-
DGB-Chefin kritisiert Aussagen von Klingbeil zur Renten- und Arbeitszeitpolitik
-
KI-Boom: Samsung rechnet mit Rekordgewinn im ersten Quartal
-
Großbritannien: Veranstalter verteidigt geplanten Festival-Auftritt von Kanye West
-
Büroreinigung Hamburg Preise 2026: Stundensatz 33 Euro
-
Astronauten benennen Mondkrater nach verstorbener Ehefrau von Missionsleiter
-
Spritpreise steigen über Ostern weiter - Entlastungen gefordert
-
Dieselpreis steigt am Ostersonntag auf neues Allzeithoch im Tagesschnitt
-
Krankenkassenreform: Kassen und Ärzte streiten über Vergütung
-
Kurz vor Wahl in Ungarn: Sprengstofffund in Serbien bei Pipeline ins Nachbarland
-
Artemis-2-Mission in entscheidender Phase vor Mond-Umrundung
-
Kassenärzte-Chef Gassen warnt bei Kürzungen vor deutlich längeren Wartezeiten
-
Großbritannien: Widerstand gegen geplanten Festival-Auftritt von Kanye West
-
Energie sparen im Alltag oder pure Abzocke?
-
Serbiens Präsident: Sprengstoff nahe Gaspipeline nach Ungarn entdeckt
-
Ohne Andrew und seine Familie: Royals bemühen sich zu Ostern um geeintes Auftreten
-
Artemis-Astronauten sehen Mond wie kein Mensch vor ihnen
-
Dax-Dividenden steigen auf neues Rekordniveau
-
Emanuell Charis: Warum sich Menschen zurückziehen - obwohl sie Interesse haben
-
"Wunderschöner Anblick": Artemis-Crew hat Hälfte der Strecke zum Mond zurückgelegt
-
Deutschland und weitere Länder fordern EU zu Prüfung von Übergewinnsteuer auf
-
Vor Ostseeküste liegender Wal soll nach Ostern erneut begutachtet werden
-
Spaziergänger findet in Hessen tote Würgeschlange im Wasser
-
Nasa: Artemis-Crew ist "auf halber Strecke" zum Mond
-
ADAC: Neue Preisregel für Tankstellen hat Preisniveau nicht reduziert
-
Feuerwehr befeuchtet sterbenden Wal vor Poel mit Ostseewasser
-
DIHK: Jeder sechste Industriebetrieb verdient durch Verteidigungsindustrie
-
Gesundheitsministerin Warken gegen starke Abstriche bei Partnerversicherung
-
Historische Mondumrundung: Artemis-Crew verlässt Erdumlaufbahn
-
Artemis-Crew verlässt Erdumlaufbahn Richtung Mond
-
Hohe Spritpreise: Ricarda Lang fordert Recht auf Homeoffice
-
Nasa: Artemis-Crew kann Erdumlaufbahn Richtung Mond verlassen
-
"Sofort und bedingungslos": Rund 40 Staaten fordern Öffnung der Straße von Hormus
-
Trump ruft zu Boykott von Springsteen-Konzerten auf
-
Lufthansa und Air France-KLM bieten um portugiesische Airline TAP
-
US-Außenhandelsdefizit steigt im Februar wieder
-
Nexperia-Chips können bald gänzlich in China produziert werden
-
"Spiegel": Klingbeil schlägt neues Modell als Ersatz für Ehegattensplitting vor
-
Spritpreise steigen mittags erneut massiv - Rufe nach Entlastungen
-
Cannabis-Evaluierung: SPD wirft Dobrindt unsachliche Kritik an Studie vor
-
Blindenschrift: Braille für Aufnahme als immaterielles Kulturerbe nominiert
-
Debatten über Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen gehen weiter
-
Bauministerium: Weniger Umweltprüfungen und Enteignung von Schrottimmobilien
-
Dieselpreis erreicht nach Start der Preisregel für Tankstellen neues Allzeithoch
DGB-Chefin kritisiert Aussagen von Klingbeil zur Renten- und Arbeitszeitpolitik
Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi hat deutliche Kritik an Äußerungen von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) zur Renten- und Arbeitszeitpolitik geäußert.Klingbeils Aussage, Deutschland müsse "aufhören, ein früheres Ausscheiden aus dem Erwerbsleben zu fördern", sei "falsch", sagte Fahimi dem "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). Die DGB-Chefin lehnte zudem Klingbeils Forderung ab, längeres Arbeiten stärker zu fördern.
Wer länger arbeiten wolle, könne dies bereits, sagte Fahimi. Vielen fehle aber schlicht die Möglichkeit. "Über 55-jährige Arbeitslose finden außerdem selten noch einen guten Job", sagte sie. Die gestiegene Erwerbsquote sei kein Erfolg der Rente mit 67, sondern einer verbesserten Arbeitsmarktpolitik.
Fahimi wies außerdem Klingbeils jüngste Aussage, die Gesellschaft müsse insgesamt mehr arbeiten, zurück. Sie verneinte die Frage, ob Klingbeil damit recht habe. "Deutschland hat kein Problem mit dem Arbeitsvolumen, hier wird grundsätzlich genug gearbeitet", sagte sie. "Oder was soll der Industriearbeiter, der gerade auf Kurzarbeit ist, von solchen Aussagen halten? Oder die 120.000 Menschen, die 2025 in der Industrie ihren Job verloren haben?"
In Vollzeit-Jobs werde in Deutschland "nicht weniger gearbeitet als im europäischen Ausland", sagte Fahimi. Deutschland habe eine überproportional hohe Teilzeit-Quote, was aber "ein Grund zur Freude, nicht zur Klage" sei, denn damit sei die Frauen-Erwerbsquote deutlich gestiegen.
Den Vorschlag von CSU-Chef Markus Söder für eine Stunde Mehrarbeit pro Woche wies die DGB-Chefin zurück. "Das sind technokratische Zahlenspiele, die an der Realität vorbeigehen", sagte sie. Söder sei für die Vereinbarung von Wochenarbeitszeiten nicht zuständig. "Dieses politische Reinfummeln in Tarifvertragsverhandlungen ist der Versuch, die darin stattfindenden Verteilungskompromisse aufzuweichen", sagte Fahimi. "Das verbitte ich mir."
Kritisch äußerte sich Fahimi zudem zu Klingbeils Befürchtung, die SPD werde zu sehr als Partei der Transferleistungsempfänger wahrgenommen. Dieses Feedback müsse die SPD "sehr ernst nehmen", sagte sie, und wieder stärker einem klaren Kurs sozialer Gerechtigkeit folgen, statt sich in "kleinteiligen Kompromissen" zu verlieren. "Das Profil der SPD ist offenbar zu unscharf", sagte die einstige SPD-Generalsekretärin.
D.Goldberg--CPN