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Hohe Spritpreise: Ricarda Lang fordert Recht auf Homeoffice
Angesichts stark gestiegener Spritpreise hat Grünen-Politikerin Ricarda Lang zur Entlastung Beschäftigter ein Recht auf Homeoffice gefordert. "Jeder gesparte Tropfen Sprit ist im Moment gut für den Geldbeutel der Bürger", sagte Lang den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben). "Beschäftigte brauchen jetzt ein Recht auf mobiles Arbeiten und Homeoffice überall dort, wo die Tätigkeit es zulässt und keine betrieblichen Gründe entgegenstehen."
Gerade angesichts steigender Kosten für Sprit und Bahntickets könne Homeoffice viele Beschäftigte ganz konkret entlasten, sagte die Grünen-Politikerin. Klar sei aber auch, dass zuhause Arbeiten in vielen Berufen keine Option sei. "Wer jeden Tag zur Arbeit fahren muss, darf mit den zusätzlichen Belastungen nicht allein gelassen werden."
Notwendig seien deshalb "gezielte Entlastungen, finanziert über eine Übergewinnsteuer", betonte Lang. "Wer in der Krise außergewöhnliche Gewinne macht, soll auch einen Beitrag dazu leisten, ihre Folgen abzufedern."
Flexiblere Homeoffice-Regelungen hatte zuvor bereits der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) gefordert. Unternehmen sollten Beschäftigten die Wahl geben, ob sie im Büro oder Homeoffice arbeiten. Das könne Pendelstrecken einsparen und die Geldbeutel schonen.
Y.Uduike--CPN