-
Funkproblem bei der Bahn mit "Notfallsystem" gelöst - Zugverkehr läuft wieder an
-
Störung des digitalen Bahnfunks legt Zugverkehr in ganz Deutschland lahm
-
Störung des Bahnfunks legt Zugverkehr in ganz Deutschland lahm
-
Risse an Flugzeugflügeln: Airbus überprüft 16 Maschinen vom Typ A380
-
Hitzewelle hat weite Teile Westeuropas im Griff - Neue Temperaturrekorde in Frankreich
-
Bundeskabinett beschließt Novelle des Energieeffizienzgesetzes
-
Hitzewelle hat Teile Westeuropas fest im Griff
-
UN-Generalsekretär ruft KI-Unternehmen zur Offenlegung ihrer Umweltbilanz auf
-
EU macht weiteren Schritt zur Einführung eines digitalen Euros
-
Gefährliche Hitze: Höchste Alarmstufen in weiten Teilen Westeuropas
-
Grüne pochen auf Sicherung des Rentenniveaus von 48 Prozent
-
EU-Abgeordnete sprechen sich für Einführung des digitalen Euros aus
-
Zahl der Insolvenzen erreicht im ersten Halbjahr höchsten Stand seit 2013
-
Australien hält Dokumente zu Klimafonds für kleinen Inselstaat Tuvalu unter Verschluss
-
Frankreich erlebt heißeste Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Protest gegen Microsoft-Rechenzentrum im Elsass: Energieverbrauch angeprangert
-
Zahl der Insolvenzen im ersten Halbjahr auf höchstem Stand seit 2013
-
Digitaler Euro: Sparkassen- und Giroverband will Einbindung in bestehende Zahlungssysteme
-
"Robuste" Elektro-Nachfrage: EU-Neuwagenmarkt weiter im Aufwärtstrend
-
Aggressiv und lernunwillig: Verhalten der Schüler größte Belastung für Lehrer
-
Studie: Nur noch knapp 32 Prozent der Studiengänge zugangsbeschränkt
-
Hitze in Italien: Gesundheitsministerium ruft Alarmstufe Rot für 15 Städte aus
-
Arbeitsmarkt: Fast ein Drittel erreicht bis 2040 Rentenalter
-
Merz zur Rente: Alle Elemente des Reformpakets müssen umgesetzt werden
-
Ein Fünftel der Menschen in Deutschland kann sich keinen einwöchigen Urlaub leisten
-
Algen-Wasser in renoviertem Becken in Washington: Trump droht mit Haftstrafen
-
Rentenreform: Ostbeauftragte Kaiser warnt vor Altersarmut vor allem im Osten
-
DGB-Chefin Fahimi stellt sich gegen zentrale Empfehlungen der Rentenkommission
-
Rentenkommission übergibt Reformvorschläge an Merz und Bas
-
Vielerorts Rekordtemperaturen über 40 Grad: Westeuropa ächzt unter Hitzewelle
-
Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan 100-jährig gestorben
-
Lob und Tadel für Empfehlungen der Rentenkommission - Vorlage am Dienstag
-
Isländische Walfänger töten nach zwei Jahren Pause wieder Wale
-
Europa ächzt unter der Hitze: Schulen geschlossen und Züge gestrichen
-
Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan gestorben
-
Nach dem Wolf drängen fünf EU-Länder auf Lockerung des Schutzes für Braunbären
-
Jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland fühlt sich sehr einsam
-
Abflug verzögert: Rettungskräfte versorgen hitzegeplagte Passagiere aus Flugzeug
-
Weitere sehr heiße Tage voraus: Bis zu 40 Grad im Westen und Süden erwartet
-
SPD-Rentenkommissionsmitglied Klose: Erarbeitetes Konzept in Gänze betrachten
-
41-Jährige stirbt bei Hurricane-Festival nach medizinischem Notfall
-
Jusos kritisieren vorgeschlagene Kopplung des Renteneintrittsalters an Lebenserwartung
-
Rentenkommission empfiehlt grundlegende Änderungen - und erntet viel Kritik
-
Rentenkommission empfiehlt weit reichende Änderungen - und erntet viel Kritik
-
Grüne reagieren mit Lob und Kritik auf Empfehlungen der Rentenkommission
-
Bahnkonzern Italo erwartet sinkende Preise bei Einstieg in deutschen Markt
-
Trump gibt Vandalismus Schuld für Probleme an renoviertem Wasserbecken in Washington
-
Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"
-
"Massive" Kürzungen: Linke kritisiert Vorschläge der Rentenkommission
-
"Bild am Sonntag": Rentenkommission will Rente mit 70 ab den 2090er-Jahren einführen
Streit um Grönland: Trump-Regierung verschärft Ton gegenüber Europäern
Im Streit um Grönland haben die USA den Ton gegenüber den Europäern verschärft. US-Präsident Donald Trump fühlt sich angesichts des nicht erhaltenen Friedensnobelpreises nicht mehr verpflichtet, "nur an den Frieden" zu denken, wie aus am Montag veröffentlichten Äußerungen hervorgeht. Sein Finanzminister Scott Bessent warnte europäische Staaten vor Vergeltungszöllen im Zollstreit mit den USA wegen Grönland. Kopenhagen und Nuuk schlugen derweil eine Nato-Mission für die autonome Arktis-Insel vor.
Trump hatte in den vergangenen Wochen immer wieder einen Besitzanspruch auf Grönland erhoben und dies mit nationalen Sicherheitsinteressen der USA in der Arktis begründet. Meist war von einem Kauf der zum EU- und Nato-Land Dänemark gehörenden autonomen Insel die Rede, aber auch militärische Gewalt schloss Trump nicht aus.
Am Montag legte Trump noch einmal nach: In einer Mitteilung an Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Störe erklärte er: "Die Welt ist nicht sicher, bis wir die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben." Er fühle sich "nicht mehr verpflichtet, ausschließlich an den Frieden zu denken", erklärte der US-Präsident mit Verweis auf den Friedensnobelpreis, den er nicht erhalten hatte, obwohl er ihm aus seiner Sicht zugestanden hätte.
Der Frieden sei zwar weiterhin "vorrangig". Er könne aber "jetzt darüber nachdenken, was für die Vereinigten Staaten von Amerika gut und richtig ist".
Laut Gahr Störe ging Trumps Mitteilung ein gemeinsam mit dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb verfasstes Schreiben an den US-Präsidenten voraus. Darin hätten beide Staatenlenker "unsere Ablehnung" gegenüber Trumps Zollandrohungen zum Ausdruck gebracht, erklärte Gahr Störe. Zudem habe er klargemacht, dass der Nobelpreis von einem unabhängigen Komitee verliehen werde - und nicht von der norwegischen Regierung.
Trumps Finanzminister wies dagegen jeglichen Zusammenhang zwischen dem Nobelpreis und Trumps Plänen für Grönland zurück. Er wisse nichts "von dem Brief des Präsidenten an Norwegen", sagte Scott Bessent beim Weltwirtschaftsforum in Davos vor Journalisten. Eine solche Mutmaßung eines Zusammenhangs sei aber eine "komplette Falschmeldung".
Europäische Staaten warnte Bessent im Zuge des Grönland-Konflikts vor Vergeltungszöllen. "Ich halte das für sehr unklug", sagte er. Der US-Präsident strebe die Kontrolle über Grönland an, weil er die Insel als "strategischen Posten" betrachte. Die USA würden ihre "hemisphärische Sicherheit an niemand anderen auslagern".
Trump hatte die US-Besitzansprüche für Grönland am Samstag erneut bekräftigt. Er kündigte neue Zölle für acht europäische Länder an, weil diese sich weigerten, seinen Forderungen nachzukommen, darunter auch Deutschland. Die Länder sollen ab dem 1. Februar zusätzliche Zölle von zehn Prozent zahlen, ab Juni dann von 25 Prozent, wenn sie der Übernahme Grönlands durch die USA nicht zustimmen.
Die EU signalisierte am Montag Gesprächsbereitschaft - und kündigte zugleich die Vorbereitung von Gegenmaßnahmen an. Brüssel sei bereit, "alles Notwendige zu tun, um die wirtschaftlichen Interessen der EU zu beschützen", sagte ein Sprecher der EU-Kommission. Die Priorität der EU sei es, ins Gespräch zu kommen und nicht "zu eskalieren". Sollten die USA die angedrohten Zölle tatsächlich einführen, stünden der EU jedoch verschiedene "Werkzeuge" zur Verfügung.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kündigte an, Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos treffen zu wollen, um eine Eskalation zu vermeiden. Der britische Premierminister Keir Starmer nannte den Einsatz von Zöllen gegen Verbündete "vollkommen falsch". Er habe den US-Präsidenten in einem Telefonat aufgefordert, eine Lösung auf Basis von "Partnerschaft, Fakten und gegenseitigem Respekt" zu finden.
EU-Ratspräsident António Costa lud die 27 Staats- und Regierungschefs der EU für Donnerstagabend zu einem Sondergipfel zu den transatlantischen Beziehungen nach Brüssel. Sie wollen dann über ein Antwort auf Trumps Drohungen beraten.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verlangte am Montag bei einem Treffen mit einer Delegation des US-Kongresses am Rande der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos die Achtung der Souveränität Grönlands und Dänemarks. "Dies ist für unsere transatlantischen Beziehungen von größter Bedeutung", erklärte von der Leyen in Onlinenetzwerken.
Derweil schlugen Dänemark und Grönland eine Nato-Mission für das arktische Autonomiegebiet vorgeschlagen. "Wir haben es vorgeschlagen, der Generalsekretär hat davon Kenntnis genommen und wir denken, wir können nun - hoffentlich - den Rahmen bestimmen, in dem das konkretisiert werden kann", sagte der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen am Montagabend im Beisein der grönländischen Außenministerin Vivian Motzfeldt nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte im dänischen Fernsehen.
Da Dänemark wie die USA der Nato angehört, droht der Konflikt um Grönland das Verteidigungsbündnis zu spalten. Vor dem Hintergrund von Trumps Drohungen hatte auf Einladung Dänemarks in dieser Woche eine Erkundungsmission mehrerer Nato-Länder in Grönland stattgefunden, an der sich auch die Bundeswehr mit 15 Soldatinnen und Soldaten beteiligte.
M.Mendoza--CPN