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Deutschlands Exporte im November gesunken - Erneut weniger Waren in die USA ausgeführt
Deutschlands Exporte sind im November gesunken. Sie gingen im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Die Importe dagegen nahmen leicht um 0,8 Prozent zu.
Der Wert der Exporte erreichte im November demnach 128,1 Milliarden Euro. Die meisten Waren gingen in Mitgliedsländer der Europäischen Union - ihr Wert betrug 73,1 Milliarden Euro. In Drittstaaten führten deutsche Unternehmen Waren im Wert von 55,1 Milliarden Euro aus.
Größter Abnehmer waren erneut die USA, dorthin gingen Waren im Wert von 10,8 Milliarden Euro. Das waren allerdings 4,2 Prozent weniger als im Oktober und knapp 23 Prozent weniger als im November 2024. Die Exporte nach China dagegen legten um 3,4 Prozent auf einen Wert von 6,5 Milliarden Euro zu.
Stark stiegen auch die Importe aus China: Vor dort führte Deutschland Waren im Wert von 14,9 Milliarden Euro ein, eine Steigerung um 8,0 Prozent im Vormonatsvergleich. Auch die Einfuhren aus den USA gingen nach oben - um 7,9 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro.
China hat in diesem Jahr die USA wieder als wichtigsten Handelspartner Deutschlands abgelöst, und das liegt an den stark gestiegenen Importen aus der Volksrepublik. In den ersten neun Monaten des Jahres waren sie laut Statistikamt um 8,5 Prozent im Vorjahresvergleich gestiegen. Gleichzeitig sanken die Exporte in die USA wegen der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump.
C.Peyronnet--CPN