-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
-
"Ausschlaggebend war der Tankrabatt": Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
-
Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
-
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
-
Chemie-Industie: Evonik lehnt Übernahmeangebot von BASF ab
-
Friedenspflicht in Metall- und Elektroindustrie endet - Warnstreiks ab Sonntag
-
Leichtes Wachstum: Deutsche Wirtschaft trotzt hohen Energiepreisen und Niedrigwasser
-
Airline: Bei Bolsonaro-Flucht verwendetes Flugzeug wurde aus den USA bezahlt
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - Schlechtere Chancen für Ausbildungssuchende
-
Bahn prüft Reduzierung des Zugverkehrs für mehr Pünktlichkeit
-
Amazons Cloud-Geschäft boomt - Konzernumsatz und -gewinn aber unter Erwartungen
-
Deutschlands Wirtschaft im dritten Quartal leicht gewachsen
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - 44.000 mehr Arbeitslose als im Vorjahr
-
Quartalsgewinn von Audi eingebrochen - Autobauer korrigiert Prognose nach unten
-
"Handelsblatt": Deutsche Autohersteller hoffen auf Zoll-Erleichterungen in den USA
-
Merz wirbt in Südkorea für verlässliche bilaterale Partnerschaft
-
G20-Außenminister beraten über Kriege im Iran und in der Ukraine
-
"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben
-
Lagarde tritt im Februar als EZB-Chefin zurück - rechtzeitig zur Frankreich-Wahl
US-Leitzinsentscheidung: Trumps Fed-Kandidat Miran erstmals beteiligt
Die US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) hat mit Beratungen über eine mögliche Leitzinssenkung begonnen. An der Sitzung nahm am Dienstag erstmals der bisherige Wirtschaftsberater von Präsident Donald Trump, Stephen Miran, teil. Experten rechnen damit, dass die Fed am Mittwoch einen Zinsschnitt um 0,25 Punkte verkünden könnte, den ersten seit Trumps Amtsantritt. Der Präsident verlangt dagegen ganze drei Prozentpunkte Abschlag.
Miran hatte kurz vor der Sitzung den Amtseid als Mitglied des Fed-Gouverneursrats abgelegt. Damit ist er auch Teil des zwölfköpfigen Zentralbankausschusses, der über den Leitzins entscheidet. Der US-Senat hatte Miran in der Nacht zum Dienstag mit der Mehrheit von Trumps Republikanern bestätigt. Die oppositionellen Demokraten kritisieren die Personalie, denn Miran lässt seinen Posten als Präsidentenberater nur ruhen. Die Demokraten und viele Wirtschaftsexperten werfen Trump massive politische Einflussnahme auf die eigentlich unabhängige Fed vor.
Seit Trumps Amtsantritt im Januar hat die US-Notenbank den Leitzins in der Spanne zwischen 4,25 und 4,5 Prozent belassen. Sie begründet dies mit den "Unsicherheiten" durch die Zollpolitik des Präsidenten. Der Präsident verlangt dagegen einen deutlichen Zinsschnitt, um Kredite billiger zu machen, Investitionen anzukurbeln und die Tilgung der steigenden US-Staatsschulden zu erleichtern. Er hatte Fed-Chef Jerome Powell wiederholt als "Schwachkopf" und "Verlierer" beschimpft, weil dieser seiner Forderung bisher nicht nachkam. Die Unabhängigkeit der Zentralbank von der Politik ist eigentlich das höchste Prinzip ihrer Arbeit.
Miran stand zuletzt drei weiteren Wirtschaftsberatern (Council of Economic Advisers) im Weißen Haus vor. Er gilt unter anderem als Befürworter von Trumps aggressiver Zollpolitik. Miran ist nun vorerst bis zum 31. Januar Fed-Gouverneur.
Der Posten ist vakant, seit die Wirtschaftswissenschaftlerin Adriana Kugler Anfang August ihren Rückzug verkündet hatte. Sie war von Trumps Vorgänger Joe Biden ernannt worden. Trump betreibt zudem die Entlassung der ebenfalls von Biden ernannten Gouverneurin Lisa Cook, sie wehrt sich dagegen allerdings juristisch.
Y.Tengku--CPN