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Hurrikan "Simon" ändert Kurs und dürfte Mexiko verschonen
Der Hurrikan "Simon" hat seinen Kurs geändert und dürfte nach Angaben der Experten Mexiko verschonen. Laut Daten von Aufklärungsflugzeugen bewegte sich der Wirbelsturm zuletzt langsamer voran und sollte sich der mexikanischen Westküste am Montag bis auf maximal 15 Kilometer nähern. Dennoch drohten den Küstengebieten nach Angaben des Wetterdienstes weiter starker Wind, hohe Wellen und extreme Regenfälle.
Experten waren zunächst davon ausgegangen, dass "Simon" am Montagmittag (Ortszeit) an der Westküste Mexikos auf Land treffen würde. Nach einer Kursänderung werde dies voraussichtlich nicht der Fall sein, erklärte das US-Hurrikanzentrum NHC. Dennoch seien weiter starke Auswirkungen des Wirbelsturms an der mexikanischen Pazifikküste zu erwarten, sagte Fabián Vázquez vom mexikanischen Wetterdienst der Nachrichtenagentur AFP.
Zuvor hatte die mexikanische Marine wegen des herannahenden Sturms mehr als hundert Menschen aus Ortschaften an der Westküste in Sicherheit gebracht. Im Ferienort Acapulco sorgte "Simon" bereits für Überschwemmungen.
Wegen des Klimaphänomens El Niño bilden sich im Pazifik in der laufenden Saison besonders viele und starke Hurrikane. Im Atlantik dagegen verläuft die Hurrikan-Saison im Zuge des El Niño vergleichsweise ruhig.
M.Anderson--CPN