-
NRW-Verkehrsminister will Preis für Deutschlandticket einfrieren
-
Quartalszahlen: US-Tech-Riesen verzeichnen starke Gewinnsteigerungen
-
Schwedens König Carl XVI. Gustaf feiert seinen 80. Geburtstag
-
Trump greift Powell wegen dessen vorübergehenden Verbleibs bei der Fed an
-
DGB-Chefin Fahimi droht mit Protesten gegen Sozialreformen
-
CDU-Wirtschaftsrat: Klingbeils Etat-Entwurf "finanzpolitisches Armutszeugnis"
-
Britischer König Charles III. besucht Gedenkstätte für 9/11-Opfer in New York
-
Klingbeil rechtfertigt hohe Neuverschuldung
-
Trump erwägt monatelange Hafenblockade und droht Iran im Atomstreit
-
Neues Heizungsgesetz verzögert sich: Regelung im aktuellen Gesetz soll ausgesetzt werden
-
Bafög-Reform: Koalition einig bei Finanzierung
-
Designierter Fed-Chef Warsh nimmt erste Hürde im US-Senat
-
Gesundheitliche Gründe: Thomas Gottschalk verschiebt Rückkehr auf Bühne bis Herbst
-
Energiepreisschock: Inflationsrate steigt im April auf 2,9 Prozent
-
Buckelwal: Backhaus dankt Beteiligten von Rettungsmission
-
Deutscher Benjamin Weber bei Oscars für technische Leistungen prämiert
-
Warken: Zuckerabgabe förderlich für die Gesundheit
-
Mehr Mieterschutz bei möbliertem Wohnen, Kurzzeitvermietung und Indexmieten geplant
-
Im Hitzestress: Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie andere Kontinente
-
König Charles III. setzt US-Staatsbesuch in New York fort
-
Studie: Zerstörung tropischer Regenwälder 2025 nach Rekordjahr leicht zurückgegangen
-
Kabinett beschließt Anstieg der Renten um 4,24 Prozent zum 1. Juli
-
Woidke sieht Rohölversorgung von PCK Schwedt im Mai zu 80 Prozent gesichert
-
Von der Leyen: Kreml verhängt "digitalen eisernen Vorhang" in Russland
-
Reform für mehr Mieterschutz im Kabinett
-
Unter-13-Jährige auf Instagram und Facebook: Brüssel wirft Meta fehlende Alterchecks vor
-
Papagei büxt in Nordrhein-Westfalen aus und fliegt in fremde Wohnung
-
Gewinn von Mercedes-Benz schrumpft im ersten Quartal
-
Reisepässe mit Trump-Porträt: US-Außenministerium kündigt Sonderedition an
-
Studie: Homeoffice weiterhin bei jedem fünften Jobangebot eine Option
-
Gesetzesentwurf von Verkehrsminister Schnieder soll Check-In am Flughafen beschleunigen
-
EU-Parlament stimmt über Lockerungen der Regeln für Chemikalien in Kosmetika ab
-
Bundeskanzler Merz eröffnet Nationale Maritime Konferenz in Emden
-
US-Notenbank Fed: Unveränderter Leitzins erwartet
-
Autonome Eismessung: TOUGHBOOK 40 unterstützt Forschungsprojekt POLARIS
-
König Charles III. ruft USA zum Zusammenhalt mit westlichen Verbündeten auf
-
Frachtkahn mit Buckelwal tritt Weg in Richtung offenes Meer an
-
Lob für Innovationskraft: Bundesregierung will auf ukrainische Waffen setzen
-
Vereinigte Arabische Emirate kündigen Austritt aus der Opec an
-
Transport in Richtung Nordsee geplant: Buckelwal in Frachtkahn geschwommen
-
Verbraucherschützer begrüßen Zuckerabgabe
-
Mitteilung: Vereinigte Arabische Emirate wollen zum 1. Mai aus Opec austreten
-
Studie: Soziale Herkunft entscheidend für Bildungschancen - Jungen im Nachteil
-
Buckelwal vor Ostseeinsel Poel in Frachtkahn geschwommen - Weitertransport geplant
-
Verdi ruft für Donnerstag und Samstag zu Warnstreiks bei der Postbank auf
-
Billionen-Haushalt der EU ab 2028: EU-Parlament fordert höheres Budget
-
Drei junge Menschen bewusstlos in Wohnung in Nordrhein-Westfalen entdeckt
-
Rebel Wilson wegen Verleumdung ihrer Darstellerin bei Regie-Debüt vor Gericht
-
König Charles III. will in Washington zu US-britischer "Versöhnung" aufrufen
-
Energieriese BP verbucht kräftiges Gewinnplus
BUND vor 50-jährigem Jubiläum - Warnung vor Polarisierung bei Klimaschutz
Der Umweltverband BUND, der 2025 als Bundesverband sein 50-jähriges Jubiläum feiert, sieht sich aktuell vor großen Herausforderungen. "Unsere Mitglieder sind verärgert wegen der hohen Polarisierung gegen Klimaschutz, die wir in Deutschland erleben", sagte der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt der Nachrichtenagentur AFP. "Wir hätten nicht vermutet, dass gegen den Schutz unserer Lebensgrundlagen derart polemisiert wird", kritisierte er mit Blick auf Äußerungen im Vorfeld der Bundestagswahl am 23. Februar.
"Die Klimakatastrophe hält sich nicht an Wahlergebnisse. Wir müssen Lösungen suchen", mahnte Bandt. Er rief alle Parteien auf, "sich um konkrete Lösungen für Umwelt und Naturschutz zu kümmern, statt nur parteipolitischen Wettstreit zu führen". Derzeit tauche das Thema Klimaschutz "zwar in den Wahlprogrammen der Parteien noch auf, es wird aber wieder ein populistischer Glaubenskrieg entfacht um die e-Mobilität und die Frage, wie wir ohne fossile Technologien heizen", kritisierte er.
Bandt räumte allerdings auch ein, dass die Klimaziele für viele Menschen derzeit als "sehr abstrakt" wahrgenommen würden. Aufgabe auch des BUND sei es daher unter anderem, "Klimaschutz so zu erklären, dass er verstanden wird". Dabei gehe es vor allem darum, auf "die Chancen und Vorteile für die Menschen" hinzuweisen. Beim Naturschutz brauche es "einfache Förderprogramme für landwirtschaftliche Betriebe, so dass die Bäuerinnen und Bauern da einfach mitmachen und daraus auch einen Teil ihres Einkommens erzielen können".
Als eine zentrale Forderung des BUND nannte Bandt "ein wirksames Rettungsprogramm für unsere Natur". Eine Grundlage dafür biete das von der EU auf den Weg gebrachte Renaturierungsgesetz. "Derzeit geht es unseren Naturschutzgebieten, Flüssen, Seen und Wäldern sehr schlecht", warnte der Verbandsvorsitzende. "Wir brauchen intakte Natur für den Erhalt der Artenvielfalt, unsere Wasserressourcen und das Klima als CO2-Speicher, aber auch für die Wirtschaft und die Erholung der Menschen", hob er hervor. Darum sollten sich die Parteien kümmern.
Den BUND selbst sieht Bandt gut aufgestellt. "Wir haben 700.000 Mitglieder, davon 30.000 Aktive. Ich bin sicher, dass die weiterhin sehr engagiert und aktiv bleiben", hob er hervor. "Die Stärke des BUND kommt von den engagierten Aktiven in 2000 lokalen Gruppen."
Für die Arbeit des Verbandes setzt Bandt weiterhin auf ein Drei-Säulen-Modell: "Wir retten in Gummistiefeln Biotope vor Ort, wir bewegen wirklich was", sagte er. Zweitens mobilisiere der BUND "wo es nötig ist, für Demonstrationen und Protest und wir gehen auch vor Gericht für Klima- und Naturschutz". Der Verband suche aber "auch immer den Dialog mit der Politik, der Verwaltung, den Land- und Forstwirten und der Industrie. Dabei finden wir auch immer wieder gute Lösungen, die auch für die andere Seite etwas bringen".
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) war im Juli 1975 gegründet worden. Seine Landesverbände sind allerdings teils deutlich älter.
C.Peyronnet--CPN