-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
-
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
-
Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH
-
Airbus-Kredit: USA stellen Vereinbarung mit EU in Frage
-
Audi-Auftritt bei Trump löst Debatte über Verantwortung von Konzernchefs aus
-
Frankreichs Regierung ruft zum Blockade-Ende auf - Schüler wollen weiter protestieren
-
Wie Unternehmen stille Leistungsträger besser erkennen und fördern
-
Angriff unter Clans: Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe
-
Forderungen nach Entschädigungen überschatten Karibikreise von König Charles III.
-
Münchener Chiphersteller Infineon investiert 1,1 Milliarden Euro in Österreich
-
Bundeshaushalt 2027: Bündnis warnt vor Einsparungen bei Jugendlichen
-
Mercedes senkt Gewinnerwartung wegen weiter wegbrechenden China-Geschäfts
-
US-Rapper Jay-Z tritt in Super-Bowl-Halbzeitshow auf
-
Dieselskandal: Weitere Verfahren gegen VW-Manager beginnen im November
-
Merz wirbt in Singapur für Investitionsstandorte Deutschland und Europa
-
Kein Anschlag laut Polizei: Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe
-
EU-Länder wollen mehr Spielraum bei Vergabe europäischer Agrargelder
-
Mutter und Sohn in Hessen von eigenem Hund angegriffen und schwer verletzt
-
Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe - Mehrere Verletzte
Israel isoliert Irans Regime
Seit dem 28. Februar 2026 führen die Vereinigten Staaten und Israel einen Krieg gegen den Iran. Gleich zu Beginn der Offensive wurde der iranische Revolutionsführer Ayatollah Ali Chamenei getötet; sein Tod läutete einen beispiellosen Schlag gegen die iranische Führung ein. Israel und die USA begründeten die Angriffe mit der Bedrohung, die von iranischen Raketenarsenalen, Drohnen und der Unterstützung militärischer Stellvertreter in der Region ausgehe. Seither eskalieren die Luftschläge, und westliche Staaten warnen vor einer Ausweitung des Krieges auf den Libanon und den Persischen Golf.
Der Staat Israel nennt seine Kampagne „Operation Roaring Lion“. Anders als begrenzte Strafaktionen zielt sie darauf ab, die militärische Infrastruktur und Kommandoebene der Islamischen Republik systematisch zu zerschlagen. Israels Luftwaffe führt täglich Dutzende Einsätze durch und konzentriert sich darauf, Radarstationen, Raketendepots und Produktionsstätten zu zerstören. Laut israelischen Angaben sind dadurch 80 bis 85 Prozent der iranischen Flugabwehr außer Gefecht gesetzt; Raketenfabriken und Drohnenhangars wurden so stark beschädigt, dass der Iran derzeit keine neuen ballistischen Raketen mehr produzieren kann.
Führung ohne Zukunft
Ein weiteres Ziel der Offensive ist die gezielte Ausschaltung der iranischen Führungsebene. Bereits in den ersten Kriegsstunden wurden dutzende hochrangige Kommandeure innerhalb von Sekunden getötet. Am 17. März 2026 meldete Israel den Tod von Ali Laridschani, dem Chef des Obersten Nationalen Sicherheitsrates, und Gholamresa Soleimani, dem Kommandeur der Basidsch‑Milizen. Beide galten nach dem Tod des Revolutionsführers als potentielle Nachfolger. Frühere Angriffe hatten bereits den geistlichen Führer und weitere Minister getötet. Israels Verteidigungsminister erklärte, man werde „alle Säulen des Regimes“ treffen, bis dessen Handlungsfähigkeit erlahme.
Der Verlust dieser Persönlichkeiten hat das Machtgefüge in Teheran erschüttert. Viele Iranerinnen und Iraner sehen in der Offensive eine Chance zur Befreiung von einem jahrzehntelangen repressiven Regime. Dennoch wächst die humanitäre Krise: Laut Gesundheitsbehörden wurden seit Kriegsbeginn mehr als 1 300 Menschen im Iran und über 900 im Libanon getötet. Gleichzeitig hat Israel die größte Luftabwehroperation seiner Geschichte aktiviert und nach eigenen Angaben über 90 Prozent der iranischen Raketen abgefangen.
Regionale Reaktionen und Blicke in die Zukunft
In der Region gehen die Reaktionen auseinander: Westliche Regierungen warnten Israel vor einer Bodenoffensive im Libanon und forderten eine politische Lösung des Konflikts. Die iranische Führung schwört weiterhin Vergeltung, doch ihre Handlungsspielräume schrumpfen mit jedem zerstörten Stützpunkt. Währenddessen hat die israelische Luftwaffe über 5 700 Kampfeinsätze geflogen und dabei mehr als 12 000 Präzisionswaffen eingesetzt.
Die öffentliche Meinung spiegelt diese Spannungen wider. In den Kommentaren des Internet loben viele Nutzer die kompromisslose Strategie Israels. Einige betonen, dass jeder Nachfolger des Regimes ein „Ablaufdatum“ habe, andere sehen in der Zerschlagung der Machtzentren die einzige Sprache, die die „Terror‑Mullahs“ verstünden. Diese Sympathien gehen mit der Hoffnung einher, dass ein Regimewechsel im Iran Frieden und Freiheit bringen könnte, während Kritiker vor einer unkontrollierten Eskalation warnen.
Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die radikale Strategie Israels das gewünschte Ende der islamischen Republik herbeiführt. Klar ist: Die roten Linien früherer Konflikte existieren nicht mehr. Israels Regierung hat sich auf eine langfristige militärische Entmachtung des iranischen Regimes festgelegt, und jeder Tag ohne verlässliche Führung in Teheran schwächt die Position der Ayatollahs. Zugleich steigen die Risiken für die Zivilbevölkerung, wenn der Krieg weiter eskaliert. Der Blick richtet sich nun auf mögliche diplomatische Initiativen, die einen Ausweg aus der Spirale der Gewalt eröffnen könnten.
Taiwan auf Krieg vorbereitet
Iran-Aufstand und Kremlterror
Iran: Kollaps & Aufstand
Madurosturz bringt Kubas Ende
Geht KI der Strom aus?
Trumps zögern im Iran
Grönland-Einigung und nun?
Trumps Angriff auf den Dollar
Sarah Maria Sander im Video
Argentinien statt Venezuela
Kuba kollabiert: Mexiko hilft