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OpenAI zeigt ab kommender Woche auch in Deutschland Werbeanzeigen bei ChatGPT
Die US-Firma OpenAI baut ab der kommenden Woche auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern Werbung in ihren beliebten Chatbot ChatGPT ein. Betroffen sind Nutzer der kostenfreien Version und der günstigsten Bezahlversion Go, wie OpenAI erklärte. Weiter keine Werbung angezeigt bekommen demnach Nutzer der Tarife Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu sowie Nutzer, die OpenAI für minderjährig hält. OpenAI sucht schon seit längerem nach Möglichkeiten, mit dem Chatbot Geld zu verdienen.
OpenAI betont, dass Anzeigen und Werbetreibende keinen Einfluss auf die Antworten von ChatGPT hätten. Werbung werde unterhalb des Endes einer Antwort angezeigt und als "gesponsert" gekennzeichnet. Zunächst soll es nach Angaben von OpenAI auch keine personalisierten Werbeanzeigen in Europa geben. Auch sollen "sensible oder regulierte Themen" wie Gesundheit oder Politik frei von Werbung bleiben.
Nutzer können die Anzeigen nach Angaben von OpenAI ausblenden, indem sie in einen kostenpflichten werbefreien Tarif. Zudem gebe es auch Optionen, die sowohl kosten- als auch werbefrei sind. Dies geht allerdings mit Einschränkungen bei den Nutzungsmöglichkeiten einher.
OpenAI hatte Anfang des Jahres bereits in den USA mit dem Einbau von Werbung begonnen. Nun folgen zahlreiche europäische Länder, neben Deutschland etwa Österreich, Frankreich und Spanien.
ChatGPT war 2022 gestartet, die Bewertung von OpenAI stieg seitdem auf mehr als 850 Milliarden Dollar. Gleichzeitig kostet der Chatbot enorme Mengen Geld, vor allem für die nötige Rechenleistung. Die Ausgaben von OpenAI übersteigen die Einnahmen des Unternehmens weiterhin bei Weitem.
Die Werbung bei ChatGPT ist ein Strategiewechsel. OpenAI-Chef Sam Altman hatte sich früher strikt gegen Werbung in den Chats ausgesprochen.
D.Goldberg--CPN