-
Bericht: Mehr als 90 wichtige Bahnprojekte in Deutschland in Gefahr
-
Ukrainisches Akw Saporischschja wieder ans Netz gegangen
-
Kutschfahrt durch Stockholm: Schwedisches Königspaar feiert Goldene Hochzeit
-
Tausende Thailänder erweisen verstorbener Prinzessin Bha in Bangkok die letzte Ehre
-
Wirtschaftsweise Grimm und Arbeitgeberpräsident Dulger drängen auf Reformen
-
Kleiner Fahrplanwechsel der DB am Sonntag - Strecke Berlin-Hamburg im Fokus
-
Hunderte erwarten in Bangkok Ankunft des Trauerzugs mit Leichnam von Prinzessin Bha
-
Geburtstagsparade "Trooping the Colour" für König Charles III. in London
-
König Charles III. ehrt Oscarpreisträgerin Helen Mirren und andere Briten
-
David Beckham bekommt Stern auf Hollywoods "Walk of Fame"
-
Regierung in Kuba öffnet weitere Wirtschaftssektoren für Privatunternehmen
-
Kolumbianisches Schiff mit Hilfslieferungen erreicht Kuba
-
SpaceX-Aktie nach Börsenstart auf Höhenflug - Musk erster Billionär der Welt
-
EU einigt sich im Streit um Flugpassagierrechte - nur kleine Änderungen
-
Auftakt zum SpaceX-Börsengang: Musk stellt Mars-Mission in Aussicht
-
Bundesrat fordert Änderungen am neuen Heizungsgesetz - aber keine scharfe Kritik
-
Tierorakel zu Fußballweltmeisterschaft vor erstem Deutschland-Spiel uneins
-
Franzosen nehmen Abschied von Ex-First Lady Bernadette Chirac
-
KI statt Krake: Fans setzen nun oft auf Tech statt Tier bei WM-Vorhersagen
-
Meister der strahlenden Farben: David Hockney mit 88 Jahren gestorben
-
Bildungsminister: Kinder in Umgang mit sozialen Medien stärken
-
Bundesrat billigt Apothekenreform - mehr Angebote für Kunden vorgesehen
-
Thailändische Prinzessin Bha nach Jahren im Koma gestorben
-
Stadt Brüssel verbietet Leihroller wegen zahlreicher Unfälle
-
Buckelwal lebte nach Freilassung noch mehrere Tage - Todesursache weiter unklar
-
Berliner Regierungskreise: Vorschlag zum EU-Haushalt "absolut enttäuschend"
-
Peking warnt vor "Spionage-Schildkröten" in Chinas Gewässern
-
Zahl der Firmenpleiten steigt im ersten Quartal um 6,5 Prozent
-
Tankrabatt senkt Inflation im Mai - Lebensmittelpreise kaum gestiegen
-
Thailand: Prinzessin Bha nach langem Krankenhausaufenthalt gestorben
-
IG Metall demonstriert in Berlin für die Zukunft der Stahlindustrie
-
Taylor Swift als jüngste Frau in die Hall of Fame der Songwriter aufgenommen
-
Höchste Juni-Temperatur aller Zeiten in der Antarktis gemessen
-
Eröffnungsshow und Auftaktspiel im Aztekenstadion: Fußball-WM hat begonnen
-
Rekord-Börsengang: SpaceX könnte noch mehr einnehmen als erwartet
-
Fußball-WM hat mit Eröffnungsfeier und erstem Spiel begonnen
-
G7-Vertreter beraten mit China über Abbau von Ungleichheiten
-
Lobbycontrol: Wirtschaft gibt Rekordsumme für Einflussnahme auf EU-Institutionen aus
-
Nach Aus für FCAS: Startschuss für mögliches Kampfjet-Nachfolgeprojekt
-
US-Behörde: Folgenschweres Klimaphänomen El Niño bereits im Gange
-
Familien-Sommerferien-Ticket der DB ab Sonntag buchbar
-
EZB hebt Leitzinsen erstmals seit 2023 wieder an - Einlagenzins bei 2,25 Prozent
-
Europäische Zentralbank hebt Leitzinsen erstmals seit 2023 wieder an
-
Rentenversicherung rechnet mit Beitrag von 19,9 Prozent im Jahr 2028
-
Preisschwankungen beim Tanken seit Beginn der Zwölf-Uhr-Regel "groß wie nie"
-
Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender
-
Deutscher Ethikrat gegen pauschales Social-Media-Verbot und für Schutzkonzepte
-
Gebühr für Familiensitzplatz: Britische Aufsicht prüft Ryanair-Buchungsvorschrift
-
Erzeugerpreise für Landwirte im April deutlich gesunken
-
Linke prüft Klage gegen Heizungsgesetz
Studie: KI verändert Welthandel grundlegend - Europa droht Einflussverlust
Der KI-Boom verändert laut einer Studie den Welthandel grundlegend - und entwickelt sich rasant zu einem neuen Machtfaktor. Künstliche Intelligenz (KI) verändert nicht nur Technologien, sondern "ganze Lieferketten, Handelsströme und geopolitische Abhängigkeiten", wie aus der am Freitag veröffentlichten Studie des Kreditversicherer Allianz Trade hervorgeht. Besonders Europa drohe dabei "zwischen den globalen Technologieblöcken an Einfluss zu verlieren".
Der weltweite Handel mit KI-relevanten Gütern hat sich der Studie zufolge binnen zehn Jahren nahezu vervierfacht. Er stieg demnach von rund einer Billion Dollar (umgerechnet 862 Milliarden Euro) auf 3,8 Billionen Dollar an. Mittlerweile entfallen demnach bereits rund 15 Prozent des globalen Warenhandels auf KI-nahe Produkte und Infrastruktur. Dabei kontrolliert Asien große Teile der Wertschöpfung - von Halbleitern über Speichertechnologien bis hin zu Rechenzentrums-Hardware.
"Der globale KI-Wettlauf ist auch ein Wettlauf um Infrastruktur, Daten und wirtschaftlichen Einfluss", erklärte der Chef von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Milo Bogaerts. "Wer die Chips, Rechenzentren und Plattformen kontrolliert, kontrolliert künftig auch wesentliche Teile der globalen Wertschöpfung und beeinflusst damit maßgeblich den Welthandel und Warenströme."
Der Studie zufolge ist globale KI-Wertschöpfung bislang auf wenige Regionen konzentriert. Schlüsselrollen bei Halbleitern, Hochleistungsspeichern und KI-Infrastruktur spielen demnach neben den USA Taiwan, Südkorea und China.
Europa und Deutschland könnten beim internationalen KI-Wettbewerb auf der Strecke bleiben. Während die USA Milliarden in Cloud-Infrastruktur, Rechenleistung und digitale Plattformen investieren, hinkt Europa der Studie zufolge deutlich hinterher: Die operative Rechenzentrums-Kapazität Europas liegt der Analyse zufolge rund viermal unterhalb jener der USA. Zugleich wachse Europas Abhängigkeit von US-Technologieanbietern.
Bereits heute dominieren US-Konzerne bei neuen Rechenzentren, sogenannten Hyperscalern, große Teile der europäischen Cloud- und IT-Dienstleistungen. Mit zunehmender Nutzung von KI-Dienstleistungen könnten laut Allianz Trade künftig jährlich Milliardenbeträge aus Europa an US-Anbieter abfließen.
"Europa und auch Deutschland laufen aktuell Gefahr, vom Industriestandort zum digitalen Mieter zu werden", erklärte Bogaerts. US-Unternehmen erzielen demnach rund 70 Prozent der europäischen Umsätze, "während deutsche Unternehmen wenig von dem Boom spüren".
Die Studie kritisiert, dass deutsche Unternehmen in den wachstumstärksten Bereichen wie KI aktuell "noch wenig präsent" seien. "Viele deutsche Anbieter befinden sich derzeit noch in einer frühen Phase, Künstliche Intelligenz wirtschaftlich erfolgreich zu monetarisieren", erklärte Bogaerts. "Da ist noch Luft nach oben und viel Potenzial."
L.K.Baumgartner--CPN