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Neue Besatzung in Internationaler Raumstation ISS angekommen
Rund 34 Stunden nach dem Start von der Erde ist eine neue Besatzung an der Internationalen Raumstation ISS angekommen. Die US-Astronauten Jessica Meir und Jack Hathaway, die französische Astronautin Sophie Adenot und der russische Kosmonaut Andrej Fedjaew erreichten am Samstag die ISS. Sie waren am Freitag mit einer Falcon-9-Trägerrakete vom US-Weltraumbahnhof Kennedy Space Center in Florida gestartet.
"Wenn wir durch diese Fenster auf die Erde blicken, werden wir daran erinnert, dass Zusammenarbeit nicht nur möglich, sondern unerlässlich ist. Hier oben gibt es keine Grenzen und die Hoffnung ist universell", sagte Meir nach dem Andocken an der Raumstation. Die US-Astronautin und ihre drei Mitstreiter sollen acht bis neun Monate auf der ISS bleiben.
Mitte Januar waren vier Raumfahrer der vorherigen ISS-Besatzung aus medizinischen Gründen vorzeitig zur Erde zurückgekehrt. Welcher der vier Astronauten aus den USA, Japan und Russland gesundheitliche Probleme hatte und worin diese bestanden, hat die Nasa bis heute nicht mitgeteilt.
Seit der vorzeitigen Rückkehr dieser Crew hielten der US-Astronaut Chris Williams und die russischen Kosmonauten Sergej Kud-Swertschkow und Sergej Mikajew die Stellung auf der ISS. Mit dem nun erfolgten Eintreffen der Verstärkung ist wieder die übliche Zahl an Raumfahrerinnen und Raumfahrern im All.
Die Raumfahrt ist einer der wenigen Bereiche, in denen die USA und Russland trotz des Ukraine-Krieges noch zusammenarbeiten.
H.Cho--CPN