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Forscher: Zärtlichkeit in Partnerschaften und Hormon fördern Wundheilung
Zärtlichkeit in Partnerschaften und die zusätzliche Gabe des als Kuschelhormon bekannten Oxytocin fördern Forschern zufolge die Wundheilung. Eine Studie lieferte nach Angaben der Universität Heidelberg vom Dienstag erstmals Hinweise darauf, dass positive soziale Interaktionen wie Berührungen und körperliche Nähe biologische Heilungsprozesse beeinflussen können.
In dem Experiment heilten kleine Hautwunden bei den 80 beteiligten Paaren demnach deutlich schneller, wenn sie im Alltag besonders zugewandt miteinander umgingen und zusätzlich per Nasenspray das Hormon Oxytocin erhielten. Weder das Kuschelhormon allein noch positive Gespräche hatten demnach für sich genommen einen Einfluss auf die Heilung. Erst die Kombination aus der Hormongabe sowie alltäglicher Zuwendung und körperlicher Nähe führten zu einer deutlich schnelleren Wundheilung und niedrigeren Stresshormonwerten.
"Unsere Ergebnisse zeigen, dass Zuwendung im Alltag messbare Effekte auf den Körper hat", erklärte Studienleiterin Beate Ditzen. Dies verdeutliche, "wie eng Verhalten und Hormonsystem zusammenarbeiten und wie stark dieses Zusammenspiel die körperliche Gesundheit in nahen, liebevollen Beziehungen beeinflussen kann".
Ch.Lefebvre--CPN