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Holocaust-Gedenktag: Netanjahu brandmarkt Hamas als "Nazis" und warnt vor Bedrohung durch Iran
Am Vorabend des Holocaust-Gedenktages hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu die islamistische Palästinenserorganisation Hamas als "Nazis" gebrandmarkt und vor der anhaltenden Bedrohung durch den Iran gewarnt. Die Hamas-Kämpfer seien "Nazis wie Hitler", sagte Netanjahu am Mittwoch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. "Sie wollen alle Juden töten und vernichten."
Netanjahu äußerte sich bei der offiziellen Zeremonie zum israelischen Gedenktag für die Opfer des Holocaust und für den jüdischen Widerstand und mit Blick auf den brutalen Großangriff der Hamas und ihrer Verbündeten am 7. Oktober 2023 auf Israel. "Sie erklären offen ihre Absicht, den jüdischen Staat zu zerstören, und das wird nicht geschehen", betonte der israelische Ministerpräsident in seiner Rede.
Zugleich warnte er erneut vor der Bedrohung durch den Iran und dessen Atomprogramm. "Das Regime im Iran ist eine Bedrohung für unser Schicksal, für unsere Existenz und für das Schicksal der gesamten Menschheit", sagte Netanjahu. Dies sei es, was geschehen werde, wenn Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelange. "Wenn wir diese Schlacht verlieren, werden die westlichen Nationen die nächsten sein", warnte er. Israel werde "nicht verlieren, nicht nachgeben und nicht kapitulieren".
Jedes Jahr gedenkt Israel am Holocaust-Gedenktag der sechs Millionen Jüdinnen und Juden, die während des Zweiten Weltkrieges von den Nazis ermordet wurden. Am Donnerstagvormittag heulen im ganzen Land alle Sirenen, das gesamte öffentliche Leben steht für zwei Minuten still.
X.Wong--CPN