-
Erstes Konzert seit sechs Jahren: Céline Dion feiert Bühnen-Comeback bei Paris
-
Dänisch-ägyptische Regisseurin May el-Toukhy gewinnt Goldenen Löwen in Venedig
-
Erstes Konzert seit sechs Jahren: Céline Dion feiert Bühnen-Comeback
-
Filmfestival in Venedig: Goldener Löwe geht an dänisch-ägyptische Regisseurin
-
Anthropic-Chef fordert langsameres Tempo bei KI-Entwicklung - Musk und Altman stimmen zu
-
Anthropic-Chef Amodei dringt auf langsameres Tempo bei KI-Entwicklung
-
Nach Angriff auf Pipeline in Saudi-Arabien: Irak entdeckt Drohnen-Startvorrichtung nahe Iran
-
Software auf KI-Basis von OpenAI steuerte vor Angriff auf Hugging Face weitere Website an
-
Céline Dion beginnt in Paris Konzertserie: 16 ausverkaufte Auftritte
-
Seoul: Nordkorea feuert ballistische Raketen ab
-
Gary Oldman wünscht sich Jack Lowden als neuen James Bond
-
Italienische Feministin und frühere EU-Kommissarin Emma Bonino ist tot
-
Bab al-Mandab: Deutsche Reeder besorgt über Sicherheitslage im Roten Meer
-
Paris rechnet erneut mit einem Defizit von mehr als fünf Prozent
-
Vor Céline-Dion-Comeback: Paris organisiert riesiges Freiluft-Karaoke
-
Hund greift in Sachsen-Anhalt Polizisten an - Tier mit Dienstwaffe erschossen
-
Münchner Feuerwehr rettet Eichhörnchenbaby aus 15 Metern Höhe
-
Bas bekennt sich zu Rentenreform - und verspricht "Vertrauensschutz"
-
Bayern: Autofahrer prallt in Schafherde - acht Tiere sterben
-
Nach Erfolgsserie "Call My Agent": Netflix bringt Film mit Clooney heraus
-
Bus fährt nach Pause ohne Mutter weiter: Achtjähriger allein unterwegs
-
Gaskrise ab 2022 kostete Bund mindestens 50,4 Milliarden Euro
-
Drohender Streik: Micron will Beschäftigten in Taiwan bis zu 68 Monatsgehälter zahlen
-
Italienische Politikerin und Feministin Emma Bonino gestorben
-
Prien kündigt Sofortprogramm zum Jugendschutz im Internet an
-
Wachmann rettet Katzenbabys aus Müllcontainer in Baden-Württemberg
-
Erstmals mehr als sechs Dollar pro Gallone: US-Dieselpreis auf neuem Höchststand
-
Bas sieht Aus für "Rente mit 63" kritisch - und bekennt sich zu Reform
-
Zahl der Übernachtungen in Deutschland auch im Juli gestiegen
-
Bundesforschungeministerin erwartet trotz Novelle Rückgang an Bafög-Beziehern
-
Zahl der Firmenpleiten steigt im ersten Halbjahr auf höchsten Stand seit 13 Jahren
-
"Süddeutsche": Gaskrise 2022 kostete den Bund 50,4 Milliarden Euro
-
Social Media: Experten übergeben Abschlussbericht zu Medienschutz an Prien
-
Petition für Cannabisblüten auf Rezept
-
25 Jahre MS WEBDESIGN. Die Lustenauer Webagentur feiert ihr Jubiläum mit einem neuen Auftritt
-
Staatschef der Emirate in Berlin: Milliardeninvestitionen in Deutschland vereinbart
-
Emirates fliegt künftig auch Berliner Flughafen BER an
-
Steigende Preise: Europäische Zentralbank hebt Leitzins auf 2,5 Prozent an
-
EU-Behörde stuft Süßstoffe in Light-Getränken weiter als unbedenklich ein
-
Trump unter Druck: Zinsen für Langfrist-Anleihen fast auf 20-Jahres-Hoch
-
Prien verteidigt Kürzungen bei Familienleistungen
-
Urteil: Befristete Neuvermietung in Milieuschutzgebiet darf verboten werden
-
Regisseur Werner Herzog hat fast eine Million Follower - aber kein Smartphone
-
Studie: Mehrheit wünscht sich "ernsthaften Dialog" zwischen Politik und Bürgern
-
Bahn-Chefin: Weniger Korridorsanierungen - und doch kaum Aussichten auf bald pünktlichere Züge
-
Zinsen für US-Staatsanleihen steigen - und setzen die Trump-Regierung unter Druck
-
EuGH-Urteil zu Vodafone-Streit stärkt Position von Kunden
-
Frühere dänische Königin nach Schwächeanfall aus Krankenhaus entlassen
-
Bär wirbt für "Wertepartnerschaften" bei Raumfahrt
-
Bahn-Chefin Palla kündigt weniger Korridorsanierungen pro Jahr an
Proteste gegen Betrug bei Prüfungen in Indien: Polizei setzt Tränengas ein
Die indische Polizei ist am Montag in Neu Delhi mit Tränengas und Schlagstöcken gegen tausende Demonstranten vorgegangen, die vor dem Parlament gegen mutmaßlichen Betrug bei Universitätsprüfungen protestieren und den Rücktritt des Bildungsministers fordern wollten. Die überwiegend jungen Menschen brachten sich rennend in Sicherheit, als Polizisten Tränengasgranaten abfeuerten, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.
Die Demonstrierenden fordern den Rücktritt von Bildungsminister Dharmendra Pradhan, nachdem unter anderem der Fragenkatalog für den Medizinertest vorab bekannt geworden worden war und es technische Pannen bei Prüfungen gegeben hatte.
Es handelte sich um einen der größten Proteste in der indischen Hauptstadt seit fünf Jahren. Dazu aufgerufen hatte die kürzlich im Internet gegründete Protestbewegung Kakerlaken-Partei, nachdem der prominente Aktivist Sonam Wangchuk, der zur Unterstützung der jungen Bevölkerung und der "Kakerlaken-Partei" in einen Hungerstreik getreten war, mit Gewalt in ein Krankenhaus gebracht worden war.
Die Regierung hatte am Sonntag die Demonstration für illegal erklärt und zum Schutz des Parlaments und anderer öffentlicher Gebäude zahlreiche Sicherheitskräfte eingesetzt und Polizeibarrieren errichtet.
"Unser Land verdient eine Regierung, die sich darum kümmert, was die jungen Menschen zu sagen haben, und bereit ist, ihre Fehler zu korrigieren", sagte der 18-jährige Demonstrant Sumit Kumar. "Die Zukunft gehört uns und nicht diesen Politikern", fügte er hinzu.
"Wir wollen, dass die Regierung uns zuhört, nicht dass sie uns zum Schweigen bringt", sagte der 19-jährige Demonstrant K.M. Gulshan der Nachrichtenagentur AFP.
Die im Mai gegründete Partei Cockroach Janta Party (CJP) zählt inzwischen in Onlinenetzwerken zwei Millionen Follower. Der in den USA lebende Inder Abhijeet Dipke hatte sie gegründet, nachdem der Oberste Richter Surya Kant Berichten zufolge junge Menschen, die die Regierung kritisierten, während einer Anhörung als "Kakerlaken" und "Parasiten" bezeichnet hatte.
"Ist dies ein Kriegsgebiet? Warum greift die Polizei auf Tränengas zurück, um friedliche Demonstranten anzugreifen?", erklärte die CJP im Onlinedienst X. "Erst ignoriert Eure Regierung einen Monat lang diesen Protest und jetzt, wenn wir friedlich demonstrieren, greift Eure Regierung uns an. Warum?", fragte sie.
Die Protestbewegung gilt als die größte Herausforderung für den hindu-nationalistischen Premierminister Narendra Modi, seitdem er im Jahr 2024 für eine dritte Amtszeit gewählt wurde.
L.K.Baumgartner--CPN