-
Trump: USA brauchen keine Hilfe mehr in Straße von Hormus
-
Ökonomen: Sondervermögen wird zweckentfremdet - Scharfe Kritik der Opposition
-
Meningitis-Ausbruch in England: Hunderte sollen vorbeugend Antibiotika einnehmen
-
Zwischenzeitlich totaler Stromausfall in Kuba - Trump will Karibikinsel "übernehmen"
-
Gaspreise für Neukunden gestiegen - Regierung prüft Einrichtung von Notfall-Reserve
-
Bauernverband pocht auf Ausnahmen beim Mindestlohn für Saisonarbeiter
-
Einsatzkräfte beschlagnahmen in Stuttgart giftige Kobra und Waran aus Wohnung
-
Spülschwämme sind schuld: Abwasch per Hand setzt tonnenweise Mikroplastik frei
-
Spritpreis-Paket der Bundesregierung soll bis Anfang April abgeschlossen werden
-
Wadephul drängt auf Ende des Iran-Krieges und "gemeinsame Wege aus der Eskalation"
-
Hohe Öl- und Gaspreise heizen Diskussion über EU-Klimapolitik an
-
K-Pop-Sensation BTS vor Comeback: "Wir sind immer noch nur Kinder vom Land"
-
WWF-Zählung: Gefährdete Monarchfalter erholen sich trotz andauernder Bedrohung
-
Neuer Schufa-Score soll Verbrauchern einfachen Einblick in Bewertung geben
-
AfD will Goldreserven aus dem Ausland zurückholen
-
Zahl von Geburtskliniken seit Wiedervereinigung halbiert
-
Preise für neue Verträge gestiegen: Iran-Krieg erreicht laut Verivox Gaskunden
-
Zahl von Mehrlingsgeburten geht weiter zurück
-
Bundesregierung will Verdopplung der Rechenzentrumskapazität bis 2030
-
Nvidia-Chef rechnet bis einschließlich 2027 mit Umsatz von einer Billion Dollar
-
Merz empfängt EU-Parlamentspräsidentin Metsola zu Antrittsbesuch
-
EU-Umweltminister beraten über Abkehr vom Verbrenner-Aus
-
Bauministerin Hubertz fordert Mutterschutz für selbstständige Frauen
-
Totaler Stromausfall in Kuba - Trump will Karibikinsel "nehmen"
-
Warnstreik von Verdi: Keine Passagierflüge vom Berliner Flughafen am Mittwoch
-
Kritik an Vorstoß der Unicredit zur Übernahme weiterer Anteile an der Commerzbank
-
Straße von Hormus: Trump wirft Ländern mangelnde Hilfsbereitschaft vor
-
Spritpreise: Mineralölkonzerne sollen Preissteigerungen künftig begründen müssen
-
Wellnessmassagen an Sonn- und Feiertagen: Firma siegt vor Gericht gegen Behörde
-
Unicredit will weitere Anteile an der Commerzbank übernehmen
-
Erste Bundesländer mit Osterferien: ADAC warnt vor erhöhtem Reiseaufkommen
-
Streiks im Nahverkehr am Donnerstag in mindestens fünf Bundesländern
-
Spritpreise: Verbraucherschützer fordern Stromsteuersenkung als Entlastung
-
Schneider geht von Erreichen der Klimaziele für 2030 aus
-
Verdi ruft für Donnerstag in mehreren Bundesländern zu Nahverkehr-Streiks auf
-
Steigende Öl- und Gaskosten: Reiche lehnt Preisdeckel ab
-
Frühere Dombaumeisterin kritisiert geplantes Eintrittsgeld für Kölner Dom
-
Unicredit legt Angebot für weitere Anteile an der Commerzbank vor
-
Justizministerium: Zahl der Fahrgäste ohne Ticket im DB-Fernverkehr gestiegen
-
Oscars: "One Battle After Another" triumphiert über "Blood & Sinners"
-
Museumsbeleuchtung mieten - hochwertige Lichtlösungen von LED Explorer
-
Trump und Starmer beraten über Blockade der Straße von Hormus
-
Hohe Spritpreise: Union und SPD drohen Branche mit staatlichen Eingriffen
-
Weltkriegsbombe in Kiel entschärft: Rund 5000 Menschen müssen Wohnungen verlassen
-
"Früher stand da überall Weselsky": Ex-GDL-Chef hadert mit Nachfolgern
-
"Teuer und riskant": Grüne kritisieren Söders Vorstoß zu Mini-Atomkraftwerken
-
Vor Trump-Reise: USA und China führen Handelsgespräche in Paris
-
WTO-Chefin: "Wir erleben die schlimmsten Verwerfungen der letzten 80 Jahre"
-
Söder plant Mini-Atomkraftwerke in Bayern
-
Kommunalwahlen in Frankreich begonnen - Stimmungstest für Präsidentschaftswahl
Meningitis-Ausbruch in England: Hunderte sollen vorbeugend Antibiotika einnehmen
Nach einem schweren Meningitis-Ausbruch mit zwei Todesopfern in der britischen Grafschaft Kent sind hunderte Menschen vorbeugend mit Antibiotika versorgt worden. Insgesamt wurden bis Dienstag nach Angaben der Gesundheitsbehörden 15 Infektionsfälle bestätigt, eine 18-jährige Schülerin und ein 21 Jahre alter Student starben. Viele Infizierte steckten sich in einer Disco in Canterbury an, wie Gesundheitsminister Wes Streeting sagte. Er sprach von einem "beispiellosen" Ausbruch.
Die meisten Infektionsfälle hätten eine Verbindung zu der bei Studierenden beliebten Großraumdisco "Club Chemistry" in Canterbury, sagte Streeting. Als Vorsichtsmaßnahme seien 700 Dosen Antibiotika an junge Leute ausgegeben worden, die mit dem Meningitis-Erreger in Kontakt gekommen sein könnten.
"Es ist wichtig, dass sich alle melden, die diesen Club zwischen dem 5. und 7. März besucht haben, um eine vorbeugende Antibiotika-Behandlung zu erhalten", sagte die stellvertretende Leiterin der Gesundheitsbehörde in der Region, Trish Mannes. Nach Angaben der Clubbetreiber besuchten rund 2000 Menschen die Disco in diesem Zeitraum.
Meningokokken sind Bakterien, die schwere und in seltenen Fällen lebensbedrohliche Erkrankungen wie eine Hirnhautentzündung (Meningitis) oder eine Blutvergiftung (Sepsis) verursachen können. Die Erreger werden durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen.
Bei einigen Infektionen in Canterbury wurde den Angaben zufolge die Erregergruppe B nachgewiesen, bei der die Sterblichkeitsrate nach Angaben des britischen Gesundheitsdienstes NHS bei etwa zehn Prozent liegt.
Auf dem Campus der Universität in Canterbury bildeten sich am Dienstag lange Schlangen von Studierenden, die auf ihre Antibiotika warteten. Gesundheitsminister Streeting kündigte zudem ein Impfprogramm für Studierende an, die in Wohnheimen untergebracht sind.
Die Gesundheitsbehörde UKHSA steht wegen ihrer Informationspolitik zu dem Meningitis-Ausbruch in der Kritik. Die Behörde gab die Todesfälle am Sonntag bekannt, zwei Tage nachdem sie über den ersten Infektionsfall informiert worden war.
Die stellvertretende Behördenchefin Gyatri Amirthalingam sagte am Dienstag der BBC, die Infektionen hätten sich "extrem schnell" ausgebreitet. Die UKHSA habe schnell gehandelt und zunächst enge Kontaktpersonen der Infizierten informiert. "Verzögerungen" beim Infektionsschutz habe es aus ihrer Sicht nicht gegeben. Streeting sprach im Parlament von einer "sich schnell entwickelnden Situation".
A.Zimmermann--CPN