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Bildungsminister: Kinder in Umgang mit sozialen Medien stärken
Kinder und Jugendliche sollen nach dem Willen der Bildungsminister der Länder im Umgang mit sozialen Medien gestärkt und dadurch besser vor den negativen Auswirkungen geschützt werden. Ziel sein es, "Kinder und Jugendliche zu einem reflektierten, kritischen und sicheren Umgang mit Social Media zu befähigen", erklärte die bayerische Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler), die derzeit Präsidentin der Bildungsministerkonferenz ist, am Freitag.
Die Ressortchefs der Länder verständigten sich bei ihrem Treffen in Berlin darauf, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Erziehungsberechtigte in ihrer Medienkompetenz zu stärken. Dies betreffe beispielsweise den Umgang mit Fakenews, Cybermobbing, Datenschutz und Deepfakes. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern sollten noch gezielter über Chancen und Risiken der Social-Media-Nutzung aufgeklärt werden.
Medienkompetenz sei "heute so viel mehr als Technikkompetenz", erklärte Stolz. Sie sei auch eine wichtige Grundlage für eine funktionierende freiheitlich-demokratische Gesellschaft.
Die saarländische Kultusministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) betonte, Kinder und Jugendliche müssten lernen, kritisch hinzuschauen, Informationen einzuordnen und selbstbewusst mit digitalen Medien umzugehen. Schule habe die Aufgabe, ihnen dabei Orientierung zu geben. Die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Dorothee Feller (CDU) erklärte, Angebote wie "Kompetent im Netz" sollten weiter ausgebaut werden.
X.Wong--CPN