-
Hohe Spritpreise: Union und SPD drohen Branche mit staatlichen Eingriffen
-
Weltkriegsbombe in Kiel entschärft: Rund 5000 Menschen müssen Wohnungen verlassen
-
"Früher stand da überall Weselsky": Ex-GDL-Chef hadert mit Nachfolgern
-
"Teuer und riskant": Grüne kritisieren Söders Vorstoß zu Mini-Atomkraftwerken
-
Vor Trump-Reise: USA und China führen Handelsgespräche in Paris
-
WTO-Chefin: "Wir erleben die schlimmsten Verwerfungen der letzten 80 Jahre"
-
Söder plant Mini-Atomkraftwerke in Bayern
-
Kommunalwahlen in Frankreich begonnen - Stimmungstest für Präsidentschaftswahl
-
Ostbeauftragte sieht noch "große Ost-West-Unterschiede" und will Frauen stärken
-
Schmähpreis Goldene Himbeere für "Krieg der Welten" und "Schneewittchen"
-
Steinmeier und Merz würdigen verstorbenen Philosophen Habermas
-
Philosoph Jürgen Habermas mit 96 Jahren gestorben
-
Nobelpreisträger Stiglitz: Trump hat "Handgranate auf Weltwirtschaft geworfen"
-
Iranische Behörden: "Normaler" Betrieb auf Öl-Insel Charg trotz US-Angriffen
-
Nachträgliche Verleihung von Karlspreis an belarussische Oppositionelle Kolesnikowa
-
KfW-Befragung: Viele deutsche Mittelständler ziehen sich aus US-Geschäft zurück
-
Klingbeil offen für Änderungen an neuem Altersvorsorgegesetz
-
Günstigere Altersvorsorge gefordert: 100.000 Menschen unterzeichnen Petition
-
Minister Schneider stellt CO2-Bilanz für 2025 vor
-
Trump: US-Angriffe auf militärische Ziele auf iranischer Öl-Insel Charg
-
Rekordpreis: Pink-Floyd-Gitarre für mehr als 14 Millionen Dollar versteigert
-
US-Freigabe von russischem Öl stößt in Deutschland auf scharfe Kritik
-
DGB-Studie: Viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst machen Überstunden
-
Deutliche Kritik aus Europa an Lockerung von Öl-Sanktionen gegen Russland durch die USA
-
Bericht: Reiches Ministerium ließ E-Mail-Konten von Beamten durchsuchen
-
EU-Länder wollen KI-Anwendungen für sexuelle Deepfakes verbieten
-
Immer mehr Rentner in Deutschland beziehen Wohngeld
-
US-Regierung lockert Öl-Sanktionen gegen Russland - Merz kritisiert Maßnahme als "falsch"
-
Nasa: Artemis-2-Mission Richtung Mond könnte Anfang April starten
-
Zahl der Eier von Hennen aus Freiland- oder Ökohaltung erneut gestiegen
-
CSU-Generalsekretär für Bau kleiner Atomkraftwerke
-
Reiche-Berater gegen staatliche Entlastungen bei Spritpreisen
-
Konjunkturforscher Schmidt: "Inflation könnte in diesem Jahr auf sechs Prozent steigen"
-
Hubig will Einmal-täglich-Regel bei Spritpreisen mindestens ein Jahr
-
Weil er wegen Fiesta-Lärm nicht schlafen kann: Morrissey sagt Konzert in Valencia ab
-
Otter statt Churchill? Streit um neue Geldscheine in Großbritannien
-
Pilotenstreik bei der Lufthansa: Zahlreiche Flüge gestrichen
-
Spanien erlebte regenreichsten Jahresbeginn seit fast 50 Jahren
-
Jagdverband: Zahl erlegter Waschbären binnen zehn Jahren verdoppelt
-
Sprit auf "hohem Niveau" wieder leicht billiger - Preisdebatte schwelt aber weiter
-
Irans neues Oberhaupt ruft zu fortgesetzter Blockade der Straße von Hormus auf
-
Energieminister: USA können derzeit keine Ölschiffe eskortieren
-
Anspruch auf geänderten Ausweis: EuGH stärkt Rechte von Menschen mit Transidentität
-
"Noma"-Restaurant: Küchenchef Redzepi zieht sich nach Gewaltvorwürfen zurück
-
Siebenjähriger bringt in Niedersachsen 5000 Euro mit in Schule
-
Sorge um Treibstoffvorräte: Neuseeland erwägt verpflichtende autofreie Tage
-
Statistik: Jährliche Ausgaben pro Schülerin und Schüler um 700 Euro gestiegen
-
IW-Studie: Iraner überdurchschnittlich gut in deutschen Arbeitsmarkt integriert
-
BMW macht 2025 etwas weniger Gewinn - Geschäft in China deutlich rückläufig
-
Zweitägiger Streik der Lufthansa-Pilotinnen und -Piloten hat begonnen
OECD-Bericht: Mehr junge Erwachsene ohne weiterführenden Abschluss in Deutschland
Der Anteil junger Erwachsener ohne weiterführenden Bildungsabschluss liegt nach OECD-Angaben in Deutschland über dem Schnitt aller Industrienationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag in Berlin vorgestellte Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die Studie "Bildung auf einen Blick 2024" nahm dabei besonders die Chancengerechtigkeit im Bildungssystem in den Blick.
Demnach ist Deutschland eines von nur vier OECD-Ländern, in denen der Anteil junger Erwachsener im Alter von 25 und 34 Jahren ohne Abschluss im sogenannten Sekundarbereich II zwischen 2016 und 2023 stieg. Die Sekundarstufe II umfasst die Oberstufe an Gymnasien, duale Berufsausbildungen und Ausbildungen an Berufsschulen.
Laut dem aktuellen Bericht liegt der Anteil junger Menschen ohne einen solchen weiterführenden Abschluss in Deutschland bei 16 Prozent und damit über dem OECD-Schnitt von 14 Prozent. Vor allem junge Männer trieben diesen Trend an. 2023 hatten 18 Prozent der jungen Männer keinen entsprechenden Abschluss, bei den jungen Frauen waren es nur 15 Prozent. 2016 hatte demnach noch kein Unterschied zwischen den Geschlechtern bestanden.
Der Anteil junger Erwachsener ohne einen solchen Abschluss stieg dabei trotz vergleichsweise hoher Bildungsinvestitionen. Seit 2015 wuchsen demnach die Schulausgaben hierzulande um acht Prozent. Der Schnitt aller OECD-Länder stieg im selben Zeitraum nur um ein Prozent.
Zugleich wuchs der Anteil junger Erwachsener mit höherqualifiziertem Abschluss. Zum sogenannten Tertiärbereich gehören etwa ein Hochschulabschluss oder ein Meister im Handwerk. Besonders ausgeprägt sei dieser Trend bei Frauen, hieß es weiter. Bei ihnen habe sich der Anteil mit mindestens einem Bachelorabschluss innerhalb einer Generation nahezu verdoppelt - von 22 Prozent bei den 55- bis 64-Jährigen auf 40 Prozent bei den 25- bis 34-Jährigen. Dieser Wert blieb trotzdem unter dem OECD-Schnitt von 47 Prozent.
Dennoch schneiden Frauen dem Bericht zufolge auf dem Arbeitsmarkt schlechter als Männer. Besonders ausgeprägt sei dieser Unterschied bei Frauen ohne Abschluss im Sekundarbereich II. Nur 49 Prozent der jungen Frauen ohne einen solchen Abschluss waren demnach in Deutschland erwerbstätig, während es bei den jungen Männern 74 Prozent waren. Unter Absolventen des Tertiärbereichs ist dieser Unterschied hingegen weniger ausgeprägt.
Mit Blick auf Zuwanderungen stellte der OECD-Bericht fest, dass das Alter bei der Einwanderung den Bildungsgrad beeinflusst. Erwachsene, die nach ihrem 16. Lebensjahr einwanderten, wiesen demnach eine Abschlussquote im Tertiärbereich von 31 Prozent auf. Bei einer Einwanderung in jüngerem Alter lag die Abschlussquote im Tertiärbereich nur bei 23 Prozent. Auch mit diesen Werten blieb Deutschland unter dem Schnitt aller OECD-Länder zurück. Die Quote der in Deutschland Geborenen lag bei 35 Prozent.
Deutschland investierte zudem zwischen 2015 und 2021 stark in frühkindliche Bildung - mit einem Anstieg der Ausgaben von 42 Prozent. Dennoch sank die Teilnahmequote der Drei- bis Fünfjährigen daran von 96 auf 93 Prozent. Der OECD-Schnitt stieg zeitgleich von 79 auf 83 Prozent. Der Rückgang hierzulande war demnach auf einen Anstieg der Kinderzahl um 18 Prozent zurückzuführen - mehr als in allen anderen OECD-Ländern. Dies machte eine erhebliche Aufstockung der Zahl der Plätze in der frühkindlichen Bildung erforderlich.
H.Meyer--CPN