-
Hamburger Senat hält Berechnungen zu Elbtower-Museumsalternativen zurück
-
OnlyFans zeigt Abhängigkeiten in der Plattformökonomie digitaler Sexarbeit
-
Cyberangriff legt digitale Infrastruktur der Universität Leipzig lahm
-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
Letzte Nachrichten
Armutsrisiko für Familien in Deutschland trotz Inflation leicht gesunken
Trotz hoher Inflation und steigender Wohnungsmieten ist die Armutsgefahr für Familien mit Kindern in Deutschland im vergangenen Jahr leicht gesunken. Die sogenannte Armutsrisikoquote lag 2023 bei Paaren mit einem Kind bei 8,1 Prozent, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervorgeht, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Im Vorjahr lag der Wert demnach bei 8,4 Prozent. Zuerst hatte die "Rheinische Post" berichtet.
Zahl gebauter Wohnungen 2023 besser als erwartet - Ziel aber deutlich verfehlt
Im vergangenen Jahr sind in Deutschland mehr Wohnungen gebaut worden als erwartet - dennoch rückt das politische Ziel beim Wohnungsbau in immer weitere Ferne. Fertiggestellt wurden rund 294.400 Wohnungen - 0,3 Prozent oder 900 weniger als 2022, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Angesichts rückläufiger Baugenehmigungen 2023 dürfte es mit den Fertigstellungen weiter nach unten gehen: "Die Durststrecke kommt erst noch", warnte die Branche.
Jeder vierte Landwirtschaftsbetrieb produziert Energie aus erneuerbaren Quellen
Gut jeder vierte der insgesamt 255.000 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland verfügt über Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Bei weitem die meisten dieser Betriebe (61.200) haben Photovoltaikanlagen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. 9500 Betriebe produzieren zudem Energie mit Biomasse, 3600 mit Windkraft, 3300 mit Solarthermieanlagen und 700 mit Wasserkraft.
Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Stiftung Warentest: Alkoholfreie Biere schneiden gut ab - manche schmecken käsig
Die Stiftung Warentest hat insgesamt 20 alkoholfreie Biere getestet und vielen davon ein gutes Urteil ausgestellt. Von den untersuchten Getränken schnitt nur eine Marke mit "ausreichend" ab, zwölf Mal gab es stattdessen die Note "gut", wie die Warentester am Donnerstag mitteilten. Geschmacklich konnten aber nicht alle Biere überzeugen.
Australiens Kohlekraftwerk bleibt mindestens zwei Jahre länger am Netz als geplant
Wegen drohender Versorgungsengpässe bleibt Australiens größtes Kohlekraftwerk mindestens zwei Jahre länger am Netz als bislang geplant. Mit der längeren Laufzeit des Eraring-Kraftwerks solle die Zeit des Ausbaus der erneuerbaren Energien überbrückt werden, erklärte der Premierminister von New South Wales, Chris Minns, am Donnerstag. Nach den ursprünglichen Plänen hätte das rund zwei Autostunden von Sydney entfernte Kraftwerk kommendes Jahr geschlossen werden sollen.
Deutsche Exporte in Nicht-EU-Staaten im April um 3,7 Prozent gestiegen
Die Exporte aus Deutschland in Länder außerhalb der Europäischen Union sind im April gegenüber März um 3,7 Prozent gestiegen. Nach vorläufigen Zahlen wurden Waren im Wert von 62,1 Milliarden Euro ausgeführt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum April 2023 stiegen die Exporte um 17,5 Prozent.
Zahl der fertiggestellten Wohnungen 2023 weitgehend konstant
Im vergangenen Jahr sind nahezu so viele neue Wohnungen gebaut worden wie im Vorjahr. 294.400 Wohnungen wurden fertiggestellt - 0,3 Prozent oder 900 weniger als 2022, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Damit ist das politische Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr weiterhin in weiter Ferne. Angesichts der Krise der Bauwirtschaft war aber mit noch schlechteren Zahlen gerechnet worden.
ChatGPT bekommt Zugriff auf "Wall Street Journal" und andere Medien
Der Chatbot ChatGPT wird künftig auf die aktuellen Ausgaben sowie die Archive von einer Reihe von Medien zugreifen können. Wie am Mittwoch bekannt wurde, unterzeichnete der Entwickler des Programms, das kalifornische Unternehmen OpenAI, eine entsprechende Vereinbarung mit dem US-Medienkonzern News Corp, zu dem Zeitungen wie das "Wall Street Journal" und die "New York Post" gehören. Weitere dieser Abmachungen sind in Planung, etwa mit dem deutschen Axel-Springer-Konzern
Staatsakt in Berlin anlässlich des 75. Jahrestages des Grundgesetzes
Anlässlich des 75. Jahrestages der Verkündung des Grundgesetzes findet am Donnerstag (12.00 Uhr) im Berliner Regierungsviertel ein Staatsakt statt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird die zentrale Rede halten, die Berliner Philharmoniker mehrere Stücke spielen. Dem Staatsakt voraus geht am Morgen (10.00 Uhr) ein ökumenischer Gottesdienst mit interreligiöser Beteiligung in der St.-Marien-Kirche in Berlin-Mitte.
Französin Adenot fliegt 2026 als erste der fünf neuen ESA-Astronauten zur ISS
Die Französin Sophie Adenot wird als erste der fünf neuen europäischen Astronautinnen und Astronauten im Frühjahr 2026 zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen. Im Anschluss soll dann der Belgier Raphaël Liégeois zur ISS reisen, wie die Europäische Weltraumorganisation (ESA) am Mittwoch mitteilte. "Das ist ein riesiger Schritt", sagte Adenot, die sich derzeit im Nasa-Weltraumzentrum in der US-Stadt Houston auf ihren Aufenthalt im All vorbereitet.
Özdemir: Bürokratieabbau für Landwirtschaft nicht zu Lasten des Umweltschutzes
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat der Landwirtschaft einen Abbau bürokratischer Hürden in Aussicht gestellt. Gleichwohl dürfe Bürokratieabbau kein "Denkmantel" dafür sein, "Standards zu verwässern", schränkte er am Mittwoch nach einer Sonderkonferenz mit den Landwirtschaftsministern der Länder ein. Es gehe darum, "für die Bäuerinnen und Bauern praktikable Lösungen zu finden" und "Klima, Biodiversität und Ernährungssicherung gleichermaßen gerecht zu werden".
Bundesregierung will Prüfungen für Fernfahrer in mehr Sprachen zulassen
Um gegen den Mangel an Fernfahrern anzugehen, will die Bundesregierung Prüfungen zur Erlangung der beschleunigten Grundqualifikation in weiteren Sprachen ermöglichen. Der Test kann künftig neben Deutsch auch auf Englisch, Hocharabisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch und Ukrainisch abgelegt werden, erklärte das Bundesverkehrsministerium am Mittwoch. Die Weiterbildung zum Berufskraftfahrer soll demnach zudem digitalisiert werden.
Allianz: Weltweit 2023 weniger Frachter verloren gegangen
Im vergangenen Jahr sind auf den Weltmeeren weniger Frachtschiffe verloren gegangen als in den Vorjahren. 26 Frachter havarierten im Laufe des Jahres 2023, wie aus einer am Mittwoch vorgestellten Auswertung des Versicherers Allianz hervorgeht. 2022 waren 41 Schiffe verloren gegangen, über die vergangenen zehn Jahre gesehen waren es im Schnitt mehr als 70 pro Jahr.
Forscherteam speichert Grundgesetz in DNA-Sequenz und macht Tinte daraus
Ein deutsch-schweizerisches Forscherteam hat das deutsche Grundgesetz in einer DNA-Sequenz gespeichert und Tinte daraus gemacht. Es handle sich dabei um das kleinste Grundgesetz der Welt, teilte die rheinland-pfälzische Staatskanzlei am Mittwoch in Mainz mit. An dem Projekt beteiligt waren demnach Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und der Technischen Universität München im Auftrag der Initiative DNA of Democracy.
Bundesbank: Konjunktur hellt sich auf - Inflation dürfte anziehen
Nach Einschätzung der Bundesbank dürfte die Wirtschaftsleistung in Deutschland im zweiten Quartal weiter an Fahrt aufnehmen. Die Konjunktur helle sich auf und fasse langsam wieder Tritt, erklärte die Notenbank in Frankfurt am Main am Mittwoch in ihrem Monatsbericht. Gleichzeitig erwartet sie eine höhere Inflation im laufenden Monat.
Menschenmassen begleiten Trauerzug für verunglückten Präsidenten in Teheran
Drei Tage nach dem Tod des iranischen Präsidenten bei einem Hubschrauberabsturz hat eine riesige Menschenmenge in der Hauptstadt Teheran Abschied von Ebrahim Raisi genommen. Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, leitete am Mittwoch auf dem Gelände der Universität die Gebete an den Särgen Raisis und seiner ebenfalls ums Leben gekommenen Begleiter. Am Donnerstag soll der Leichnam Raisis in dessen Heimatort Maschchad im Nordosten des Iran beigesetzt werden.
Temu-Mutterkonzern Pinduoduo meldet Gewinnverdreifachung im ersten Quartal
Pinduoduo, Mutterkonzern des chinesischen Versandhändlers Temu, hat für das erste Quartal eine Verdreifachung seines Gewinns gemeldet. Der Nettogewinn zwischen Januar und März stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 246 Prozent auf 28 Milliarden Yuan (3,57 Milliarden Euro), wie der Konzern mit Sitz in Shanghai am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz erreichte den Angaben zufolge im ersten Quartal 86,8 Milliarden Yuan - 131 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Chinas E-Auto-Hersteller BYD will sich für EU-Markt auf Kleinwagen konzentrieren
Der chinesische E-Auto-Hersteller BYD will sich für den EU-Markt auf die Produktion von Kleinwagen konzentrieren. Ab dem kommenden Jahr sollen in Europa produzierte Modelle des sogenannten B-Segments auf den Markt kommen, sagte die Marketingchefin des Konzerns für Europa, Penny Peng, dem Magazin "Capital" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Bekannte Modelle des B-Segments sind etwa VW Polo, Opel Corsa und Renault Clio.
Studie vor EU-Wahl: Knapp die Hälfte der Firmen macht sich offen gegen AfD stark
Unternehmen geben sich üblicherweise unpolitisch - viele deutsche Firmen haben sich jedoch im Vorfeld der Europawahl öffentlich oder zumindest intern gegen die AfD positioniert. Wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ergab, äußerten sich zuletzt knapp über 47 Prozent der befragten Unternehmen öffentlich gegen die Partei, gut 54 Prozent berichteten von einer entsprechenden betriebsinternen Positionierung.
Inflation in Großbritannien im April deutlich zurückgegangen
Die Inflation in Großbritannien ist im April deutlich und auf den niedrigsten Stand seit Juli 2021 zurückgegangen. Die Teuerungsrate betrug 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Nationale Statistikbüro (ONS) in London am Mittwoch mitteilte. Im März waren die Preise noch um 3,2 Prozent angestiegen. Allerdings war ein noch stärkerer Rückgang erwartet worden, Beobachter halten schnelle Leitzinssenkungen der Zentralbank nun für unwahrscheinlich.
Wieder mehr Neuzulassungen von Autos in der EU - E-Auto-Anteil stagniert
Die Zulassungen von Neuwagen in der EU sind nach einem Rückgang im März im vergangenen Monat wieder angestiegen. Verkauft wurden 913.995 Autos und damit 13,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der europäische Herstellerverband Acea am Mittwoch mitteilte. Grund für den Anstieg waren demnach allerdings vor allem mehr Verkaufstage als im Vorjahr. Der Anteil an E-Autos stagnierte.
Studie: Hälfte der Mangrovenwälder ist in Gefahr
Die Hälfte aller Mangrovenwälder weltweit ist einer Studie zufolge in Gefahr. Bedroht sind die wertvollen Küsten-Ökosysteme vor allem durch die Folgen des Klimawandels, Abholzung und Umweltverschmutzung, wie die Weltnaturschutzunion (IUCN) in einer zum Internationalen Tag der Biodiversität am Mittwoch veröffentlichten Studie warnt.
EU-Vergleich: Höchste Strompreise in Deutschland - Kritik von Wagenknecht
Die Haushalte in Deutschland haben im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres europaweit die höchsten Strompreise gezahlt. Wie das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND) unter Verweis auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht beim Statistischen Bundesamt berichtete, kostete die Kilowattstunde Strom im bundesweiten Mittel 41,62 Cent inklusive Steuern und Abgaben. "Die Zahlen zeigen, dass die bisherige Energiewende in Deutschland gescheitert ist, denn ganz Europa macht es besser", kritisierte Wagenknecht.
75 Jahre Grundgesetz: Baerbock ruft zu Toleranz und Zusammenhalt auf
Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat anlässlich des 75. Jahrestags des Grundgesetzes dazu aufgerufen, einem zunehmenden völkischen Denken mit Toleranz und Zusammenhalt entgegenzutreten. "Weil Menschlichkeit unteilbar ist", sagte sie in einem am Mittwoch veröffentlichten Instagram-Video. "Weil Artikel eins unseres Grundgesetzes dazu verpflichtet und uns schützt." In Artikel eins heißt es: "Die Würde des Menschen ist unantastbar."
Finnischer Notenbankchef Rehn: EZB kann bei Zinssenkungen vorangehen
Die Europäische Zentralbank (EZB) muss nach Ansicht des finnischen Notenbankers Olli Rehn mit Zinssenkungen nicht auf die US-Notenbank Federal Reserve warten. "Was die Fed macht, wird nicht bestimmen, wann es Zinssenkungen bei der EZB gibt", sagte der Chef der finnischen Zentralbank und Mitglied des EZB-Rats der Nachrichtenagentur AFP. Zugleich betonte er, dass die Euro-Notenbank sich nicht auf einen vorgegebenen Zinspfad festlegen werde.
Chef der Bundesbank rät von hohen Zöllen auf chinesische E-Autos ab
Der Präsident der Bundesbank hat von hohen EU-Zöllen auf Elektroautos aus China nach dem Vorbild der USA abgeraten. "China ist ein sehr wichtiger Handelspartner für die EU, und die EU ist wichtig für China", sagte Joachim Nagel dem "Handelsblatt" vom Mittwoch. "Regeln und Verhandlungen könnten eine Alternative zu einer Eskalation der gegenseitigen Zölle sein", fuhr er fort.
Eigenen Rekord geschlagen: Nepalesischer Bergführer zum 30. Mal auf Mount Everest
Der nepalesische Bergführer Kami Rita Sherpa hat seinen eigenen Rekord als Mensch mit den meisten Besteigungen des höchsten Berges der Welt gebrochen. Der 54-Jährige erreichte am Mittwoch den Gipfel des 8849 Meter hohen Mount Everest zum 30. Mal, wie Seven Summit Treks, der Organisator seiner Expedition, der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Erst zehn Tage zuvor hatte er seine 29. Besteigung des Berges absolviert.
Landkreistag beklagt Wohnungsnot an Küsten und fordert Politik zum Handeln auf
Angesichts der zunehmenden Wohnungsnot an den deutschen Küsten hat der Landkreistag die Politik zum Handeln aufgefordert. "Nicht nur auf Sylt, in fast allen Küstenregionen sind Mietwohnungen etwa für Angestellte im Tourismus und im Einzelhandel brutal knapp geworden", sagte der Präsident des Landkreistags, Reinhard Sager, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Mittwoch.
Studienanfänger: Zwölf Prozent brechen den Bachelor nach drei Semestern wieder ab
Mehr als jeder zehnte, der 2019 ein Studium aufgenommen hat, hat dieses nach drei Semestern wieder abgebrochen. Bei den Bachelorstudierenden waren es mit zwölf Prozent deutlich mehr als bei Studienanfängern im Staatsexamen, Diplom oder Magister, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Studierende mit Abi brechen demnach seltener ab, als beruflich qualifizierte.
Junge Menschen engagieren sich beinahe ebenso häufig ehrenamtlich wie ältere
Junge Menschen engagieren sich einer Studie zufolge beinahe ebenso häufig ehrenamtlich wie ältere. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, gingen 2022 mehr als ein Drittel (36 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen einem Ehrenamt nach, am meisten Engagement zeigte die Gruppe der 45- bis 64-Jährigen mit 38 Prozent. Unterschiede gab es demnach allerdings bei der Art der Beschäftigung.
Siemens und Mercedes warnen vor Europawahl vor Populismus und Extremismus
Die Chefs der Konzerne Siemens und Mercedes haben im Vorfeld der Europawahl vor der Bedrohung von Populisten und Extremisten gewarnt und ihre Belegschaften zur Stimmabgabe aufgefordert. "Wir müssen jetzt aufstehen und einschreiten", sagte Siemens-Chef Roland Busch der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Mittwoch. Extremismus und Rassismus gefährdeten den Zusammenhalt der Gesellschaft. "Es werden einfache Antworten auf komplexe Fragen gegeben, Antworten, die so nie funktionieren werden."
Deutschland fällt bei Lebenserwartung in Westeuropa weiter zurück
Deutschland gehört in Westeuropa zu den Schlusslichtern bei der Lebenserwartung und fällt weiter zurück. Der Abstand zum restlichen Europa vergrößerte sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten stetig, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) und des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung zeigt.