-
Bahn prüft Reduzierung des Zugverkehrs für mehr Pünktlichkeit
-
Amazons Cloud-Geschäft boomt - Konzernumsatz und -gewinn aber unter Erwartungen
-
Deutschlands Wirtschaft im dritten Quartal leicht gewachsen
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - 44.000 mehr Arbeitslose als im Vorjahr
-
Quartalsgewinn von Audi eingebrochen - Autobauer korrigiert Prognose nach unten
-
"Handelsblatt": Deutsche Autohersteller hoffen auf Zoll-Erleichterungen in den USA
-
Merz wirbt in Südkorea für verlässliche bilaterale Partnerschaft
-
G20-Außenminister beraten über Kriege im Iran und in der Ukraine
-
"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben
-
Lagarde tritt im Februar als EZB-Chefin zurück - rechtzeitig zur Frankreich-Wahl
-
"Augsburger Allgemeine": Audi-Aufsichtsrat tagt zu Döllner-Auftritt mit Trump
-
Lagarde-Rücktritt: EZB-Chefin will sich künftig nicht nur zur Geldpolitik äußern
-
Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus
-
Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen
-
US-Wirtschaft zieht im dritten Quartal um 3,4 Prozent an
-
Grönland eröffnet dritten Zivilflughafen - Landebahn geeignet für größere Flugzeuge
-
Deutschland und Südkorea bauen politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus
-
Kosten für Autoreparaturen steigen deutlich stärker als gesamte Verbraucherpreise
-
Neubesetzung vor Wahl in Frankreich: EZB-Chefin Lagarde tritt vorzeitig zurück
-
Ölkonzerne fahren Milliardengewinne ein - Grüne und Linke fordern Übergewinnsteuer
Nestlé kündigt Stellenabbau an - Aktienkurs steigt
Kurz nach Amtsantritt des neuen Chefs hat der Schweizer Lebensmittelriese Nestlé den Abbau von 16.000 Stellen weltweit in den kommenden zwei Jahren angekündigt. "Die Welt verändert sich und Nestlé muss sich schneller verändern", erklärte Konzernchef Philipp Navratil, der Nestlé seit Anfang September führt. An der Börse in Zürich stieg der Aktienkurs des Konzerns zeitweise um mehr als acht Prozent.
16.000 Stellen sind etwa sechs Prozent aller Stellen bei Nestlé. Die Entscheidung, diese Jobs zu streichen, sei "hart, aber notwendig", erklärte Navratil. Nach Angaben des Unternehmens sollen 12.000 Bürojobs und 4000 Jobs in der Produktion und in der Zulieferung wegfallen.
Mit den Stellenstreichungen will Navratil bis Ende 2027 drei Milliarden Schweizer Franken einsparen. Der Umsatz des Lebensmittelriesen war in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 1,9 Prozent auf 65,9 Milliarden Schweizer Franken (71 Milliarden Euro) gesunken. Grund dafür sind allerdings teilweise Währungsschwankungen - ohne Sondereinflüsse wuchs der Umsatz von Januar bis September um 3,3 Prozent, vor allem wegen höherer Produktpreise.
Zu Nestlé gehören mehr als 2000 Marken, darunter Nespresso, Maggi, Kitkat und Perrier oder auch die Tierfuttermarke Purina. Navratil, ehemals Chef von Nespresso, war im September Konzernchef geworden, weil sein Vorgänger Laurent Freixe wegen einer geheimgehaltenen Liebesbeziehung mit einer Mitarbeiterin entlassen worden war.
M.Davis--CPN