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Kosten für Autoreparaturen steigen deutlich stärker als gesamte Verbraucherpreise
Die Kosten für Autoreparaturen sind im vergangenen Jahr deutlich stärker gestiegen als andere Verbraucherpreise. "Allein 2025 erhöhten sich die Stundensätze in den Kfz-Werkstätten um durchschnittlich 7,5 Prozent und damit mehr als dreimal so stark wie die allgemeinen Verbraucherpreise", erklärte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag. "Die Ersatzteilpreise stiegen um 5,6 Prozent."
"Ein durchschnittlicher Pkw-Sachschaden kostet die Versicherer inzwischen rund 4600 Euro - etwa 70 Prozent mehr als 2017", erklärte GDV-Präsident Jörg Asmussen. Den Anstieg führen die Versicherer auch auf höhere Stundensätze bei Reparaturen von Elektroautos zurück, die teilweise in spezialisierten Werkstätten erfolgen müssen. Im vergangenen Jahr kosteten E-Auto-Reparaturen im Schnitt 15 Prozent mehr als bei Verbrennern.
Im laufenden Jahr steigen die Kosten für die Versicherer nach Angaben des GDV wegen der Preissteigerungen voraussichtlich stärker als die Einnahmen. Der Verband geht von einem Anstieg der Leistungsauszahlungen in der Kfz-Versicherung 2026 um mehr als zehn Prozent auf rund 35 Milliarden Euro aus. Bei den Beitragseinnahmen rechnet der Verband mit einem Plus um knapp sieben Prozent auf 41 Milliarden Euro.
J.Bondarev--CPN