-
Friedenspflicht in Metall- und Elektroindustrie endet - Warnstreiks ab Sonntag
-
Leichtes Wachstum: Deutsche Wirtschaft trotzt hohen Energiepreisen und Niedrigwasser
-
Airline: Bei Bolsonaro-Flucht verwendetes Flugzeug wurde aus den USA bezahlt
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - Schlechtere Chancen für Ausbildungssuchende
-
Bahn prüft Reduzierung des Zugverkehrs für mehr Pünktlichkeit
-
Amazons Cloud-Geschäft boomt - Konzernumsatz und -gewinn aber unter Erwartungen
-
Deutschlands Wirtschaft im dritten Quartal leicht gewachsen
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - 44.000 mehr Arbeitslose als im Vorjahr
-
Quartalsgewinn von Audi eingebrochen - Autobauer korrigiert Prognose nach unten
-
"Handelsblatt": Deutsche Autohersteller hoffen auf Zoll-Erleichterungen in den USA
-
Merz wirbt in Südkorea für verlässliche bilaterale Partnerschaft
-
G20-Außenminister beraten über Kriege im Iran und in der Ukraine
-
"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben
-
Lagarde tritt im Februar als EZB-Chefin zurück - rechtzeitig zur Frankreich-Wahl
-
"Augsburger Allgemeine": Audi-Aufsichtsrat tagt zu Döllner-Auftritt mit Trump
-
Lagarde-Rücktritt: EZB-Chefin will sich künftig nicht nur zur Geldpolitik äußern
-
Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus
-
Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen
-
US-Wirtschaft zieht im dritten Quartal um 3,4 Prozent an
-
Grönland eröffnet dritten Zivilflughafen - Landebahn geeignet für größere Flugzeuge
-
Deutschland und Südkorea bauen politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus
Welthandel: WTO hebt Prognose für 2025 an - Aussichten für 2026 aber verdüstert
Der weltweite Handel erweist sich in diesem Jahr nach Einschätzung der Welthandelsorganisation (WTO) als robuster als bislang angenommen. Nachdem die WTO noch im August ein Wachstum von lediglich 0,9 Prozent für 2025 prognostiziert hatte, geht sie aktuell von einem Plus von 2,4 Prozent aus, wie die WTO am Dienstag in Genf mitteilte. Die Aussichten für das kommende Jahr sind demnach aber nun deutlich düsterer.
Grund für die nach oben korrigierte Einschätzung für 2025 beim internationalen Warenhandel sind laut WTO neben dem Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) auch Zuwächse bei den Importen in die USA im Vorfeld der Zollerhöhungen durch Präsident Donald Trump. Im kommenden Jahr wirken sich diese demnach aber deutlich stärker aus: Nachdem die WTO für 2026 im August noch ein Wachstum von 1,8 Prozent erwartet hatte, wird nun nur noch mit einem Anstieg des Handelsvolumens um 0,5 Prozent im kommenden Jahr gerechnet.
"Die Widerstandsfähigkeit des Handels im Jahr 2025 ist nicht zuletzt der Stabilität zu verdanken, die das regelbasierte multilaterale Handelssystem bietet", erklärte WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala. Selbstzufriedenheit sei jedoch "keine Option", fügte sie hinzu. "Die heutigen Störungen des globalen Handelssystems sind ein Aufruf an die Nationen, den Handel neu zu denken und gemeinsam ein stärkeres Fundament zu legen, das den Menschen überall auf der Welt mehr Wohlstand bringt."
Für das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) geht die WTO aktuell von einem Wachstum von 2,7 Prozent in diesem Jahr und 2,6 Prozent 2026 aus.
O.Ignatyev--CPN