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Macron: Generalstabschefs werden Vorgehen gegen russische Schattenflotte abstimmen
Um ein gemeinsames Vorgehen gegen die russische Schattenflotte abzustimmen, sollen in den kommenden Tagen nach den Worten von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Generalstabschefs der sogenannten Koalition der Willigen zusammentreffen. "Wir haben uns entschieden, eine Schritt weiterzugehen und verdächtige Schiffe zu blockieren", sagte Macron am Donnerstag in Kopenhagen. Dadurch solle verhindert werden, dass Russland seine Kriegsanstrengungen mit Hilfe der Schattenflotte finanziere.
Als Schattenflotte werden die oft veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe bezeichnet, mit denen Russland unter anderem das Öl-Embargo umgeht. "Es gibt etwa 800 bis 1000 Schiffe, die zu dieser Flotte zählen", erklärte Macron.
Er verwies auf das Festhalten eines Öltankers vor der Küste Frankreichs durch die französische Marine am vergangenen Samstag. "Das illustriert genau diese Politik", betonte er.
Mit Blick auf die Vermutungen, von dem Schiff könnten auch die Drohnen gestartet sein, die im September über Dänemark gesichtet wurden, mahnte er erneut zur Vorsicht. "Ich schließe das nicht aus, aber ich kann keine klare Verbindung herstellen", sagte er. Er wolle aber die dänischen Behörden als erste informieren, sobald es Ergebnisse gebe.
O.Ignatyev--CPN