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Ab Mitte Dezember: Fahrkarten im Deutschlandtarif werden um 5,4 Prozent teurer
Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember verteuern sich die Fahrkarten im Deutschlandtarif, der für rund 20 Prozent der Nahverkehrskunden in Deutschland eine Rolle spielt. Die Fahrkartenpreise werden um durchschnittlich 5,4 Prozent angehoben, wie der Deutschlandtarifverbund am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. Die Erhöhung bleibe damit "unter der Preisanpassung des Vorjahres", als die Preise um 7,9 Prozent angehoben worden waren.
Wie der Verband weiter mitteilte, bleiben etwa 80 Prozent der Fahrgäste im deutschen Nahverkehr von der Anpassung unberührt, da sie in Verkehrsverbünden beziehungsweise Landestarifen mit eigenen Tarifen unterwegs sind. Dazu zählen Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Brandenburg und Berlin.
In Deutschland existieren über 60 Tarif- und Verkehrsverbünde sowie einige Landestarife. Je nachdem, von wo nach wo ein Bahnkunde fährt, können unterschiedliche Tarife gelten. Die Verbund- und Landestarife sind jedoch nicht flächendeckend - und überall dort, wo kein Landes- oder Verbundtarif zur Anwendung kommt, gilt für Fahrten mit der Eisenbahn der Deutschlandtarif.
Grund für die aktuelle Preiserhöhung sind nach Angaben des Verbunds steigende Energie- und Betriebskosten bei den Verkehrsunternehmen. Dem Deutschlandtarifverbund gehören neben Aufgabenträgern im ÖPNV auch zahlreiche Eisenbahnunternehmen an.
M.Davis--CPN