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Anstieg der Preise für Wohnimmobilien setzt sich fort
Der Anstieg der Preise für Wohnimmobilien setzt sich fort. "Im zweiten Quartal kosteten Eigentumswohnungen in allen Regionen Deutschlands im Durchschnitt mehr als im Vorjahresquartal", erklärte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser hätten ebenfalls in den meisten Regionen angezogen.
Die Immobilienpreise waren ab Ende 2022 zwei Jahre lang gesunken, seit dem vierten Quartal 2024 steigen sie jedoch wieder. Im zweiten Quartal 2025 legten die Preise mit im Schnitt 3,5 Prozent etwas weniger stark zu als im ersten Quartal. Von Veränderungsraten im Jahresvergleich von teils über zehn Prozent wie in den Jahren 2021 und 2022 war die Preisentwicklung jedoch noch weit entfernt.
Den stärksten Preisanstieg bei Eigentumswohnungen gab es den Statistikern zufolge mit 5,0 Prozent zuletzt in kreisfreien Großstädten außerhalb der Metropolen. Auch in ländlichen Kreisen stiegen die Preise mit 3,6 Prozent überdurchschnittlich. In den größten Städten Deutschlands (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) lag der Anstieg nur bei 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Ähnlich war das Bild bei Ein- und Zweifamilienhäusern: In kreisfreien Großstädten außerhalb der sieben größten Städte stiegen die Preise um 3,9 Prozent und in ländlichen Kreisen um 2,8 Prozent. In den Metropolen gingen die Häuserpreise sogar leicht zurück (minus 0,2 Prozent).
P.Schmidt--CPN