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Streiks und Proteste gegen Sparpläne der französischen Regierung
Wegen der Sparpläne der französischen Regierung haben zahlreiche Gewerkschaften für Donnerstag zu Streiks und Protesten aufgerufen. Landesweit sind mehr als 250 Demonstrationen angemeldet. Der Pariser Polizeipräfekt warnte vor möglichen Ausschreitungen. Er rief Ladeninhaber auf, ihre Geschäfte zu schließen.
Etwa ein Drittel der Lehrerinnen und Lehrer wollen streiken, in Paris bleiben 90 Schulen geschlossen. Zahlreiche Regionalzüge sollen ausfallen. In Paris sollte der U-Bahn-Verkehr erheblich eingeschränkt sein. Die Regierung riet dazu, wenn möglich von zu Hause zu arbeiten. Der inzwischen gestürzte Premierminister François Bayrou hatte 44 Milliarden Euro einsparen wollen. Sein Nachfolger Sébastien Lecornu, der noch keine neue Regierung ernannt hat, berät derzeit mit Vertretern der Parteien, um einen Haushaltskompromiss für das hoch verschuldete Land zu finden.
Ng.A.Adebayo--CPN