-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
-
"Ausschlaggebend war der Tankrabatt": Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
-
Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
-
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
-
Chemie-Industie: Evonik lehnt Übernahmeangebot von BASF ab
-
Friedenspflicht in Metall- und Elektroindustrie endet - Warnstreiks ab Sonntag
-
Leichtes Wachstum: Deutsche Wirtschaft trotzt hohen Energiepreisen und Niedrigwasser
-
Airline: Bei Bolsonaro-Flucht verwendetes Flugzeug wurde aus den USA bezahlt
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - Schlechtere Chancen für Ausbildungssuchende
-
Bahn prüft Reduzierung des Zugverkehrs für mehr Pünktlichkeit
-
Amazons Cloud-Geschäft boomt - Konzernumsatz und -gewinn aber unter Erwartungen
-
Deutschlands Wirtschaft im dritten Quartal leicht gewachsen
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - 44.000 mehr Arbeitslose als im Vorjahr
-
Quartalsgewinn von Audi eingebrochen - Autobauer korrigiert Prognose nach unten
-
"Handelsblatt": Deutsche Autohersteller hoffen auf Zoll-Erleichterungen in den USA
-
Merz wirbt in Südkorea für verlässliche bilaterale Partnerschaft
-
G20-Außenminister beraten über Kriege im Iran und in der Ukraine
-
"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben
Deutscher Neuwagenmarkt im August erneut im Aufwind - Vor allem E-Autos legen zu
Nach dem deutlichen Plus im Juli hat der Neuwagenmarkt in Deutschland im August weiter zugelegt. Die Zahl der neu zugelassenen Autos lag um fünf Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch in Flensburg mitteilte. Einen auffallend kräftigen Anstieg gab es bei Elektroautos - sie legten bei den Neuzulassungen im Vergleich zum August 2024 um 45,7 Prozent zu.
Insgesamt wurden im vergangenen Monat laut KBA 207.229 Pkw neu in den Verkehr gebracht. Den größten Anteil davon machten mit 39,8 Prozent Hybridfahrzeuge aus - ein Zuwachs im Vorjahresvergleich um 19,1 Prozent. Reine E-Autos kamen im August auf einen Anteil von 19,0 Prozent an sämtlichen Neuzulassungen.
Mit einem Benzinmotor ausgestattet waren im August 27,6 Prozent der neu zugelassenen Pkw - 18,2 Prozent weniger als im Vorjahresaugust. Dieselautos erreichten einen Marktanteil von 13,1 Prozent, 9,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Bereits im Juli hatte es bei den Neuzulassungen ein deutliches Plus von 11,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gegeben. Automobilmarktexperte Constantin Gall vom Beratungsunternehmen EY wies am Mittwoch allerdings darauf hin, dass die aktuelle Entwicklung auch auf Sondereffekte zurückzuführen sei.
So waren Anfang Juli 2024 in der EU neue Regeln für zusätzliche Assistenzsysteme in Kraft getreten, ebenso wie eine neue Cybersecurity-Richtlinie. Viele Hersteller und Händler hätten deshalb vor dem Stichtag Fahrzeuge neu zugelassen, die den neuen Vorschriften nicht mehr entsprachen.
Mit Blick auf Elektroautos erklärte Gall, dass deren Absatz im vergangenen Monat zwar deutlich höher als im Vorjahr gelegen habe - "aber ebenso deutlich unter dem Niveau von 2023". Grund dafür sei, dass das Auslaufen der staatlichen Kaufförderung im vergangenen Jahr zu einem Einbruch der Absatzzahlen bei Elektroautos geführt habe, von dem der Markt sich gerade erhole, erläuterte er. "Ein echter Elektro-Boom ist das aber nicht."
Mit Blick auf den gesamten Neuwagenmarkt spreche derzeit "wenig für eine durchgreifende Erholung", führte der Automobilmarktexperte weiter aus. Privatkäufer und Unternehmen hielten sich weiterhin mit Bestellungen zurück. "Die konjunkturelle und geopolitische Unsicherheit ist und bleibt sehr hoch, inzwischen nehmen auch die Arbeitsplatzsorgen wieder zu", erklärte Gall. Angesichts dieser Rahmenbedingungen müsse sich die Branche "auf eine lange Durststrecke einrichten".
Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) liegt der deutsche Pkw-Markt im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 weiterhin deutlich zurück. Das aktuelle Marktvolumen befindet sich demnach ein Viertel unter dem damaligen Wert.
U.Ndiaye--CPN